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1. In und um Kambodscha: 7. Kampot

20.12.2016 Phnom Penh > Kampot, leicht bewölkt 28°C

Problemlos geht es auch bei dieser 3 stündigen Minivantour in die Provinzhauptstadt Kampot zu. Der Streckenverlauf ist unspektakulär und überwiegend nur gerade aus. Das Highligt war unsere kulinarische Mittagspause am Truckstop auf halber Strecke. Wie an einem Buffet hat man hier die ahnungslose Auswahl an 20 Töpfen und kann nur auf Verdacht entscheiden, ob es was für einen sein könnte oder ein Totalreinfall ist, denn keiner kann englisch und an den Töpfen steht auch überhaupt nichts drauf. Also hoch die Deckel und spekulatives bestellen. Wie so oft in Asien geht man nicht wirklich ein Risiko ein und auch die von uns gewählten Essen waren ausgesprochen lecker.

Kampot hat ca. 50.000 Einwohner, liegt unweit der Küste an einem Fluss gelegen und bietet tolle Ausflugsmöglichkeiten in der Umgebung. Unsere Bambushütte für 11 Euro liegt in einer schönen Gartenanlage an einem Nebenfluss etwas außerhalb (2km) der City. Das Willkommen in den Kampot Cabanas ist herzlich und informativ, denn der junge Franzose der sich hier mit seinen 6 Bambushütten eine Existenz aufbaut ist ein guter Gastgeber und um seine Gäste bemüht.

Da wir schon zur Mittagszeit da sind, nutzen wir das Angebot unseres Franzosen mit einem SUP die Wasserwege zu erkunden. Die STARBOARDS sind in einem einwandfreien Zustand und quasi neu. Dazu gab es Carbonpaddel und eine Einweisung von Anja, die sich mit dem Thema schon gut auskennt. Ich glaube es gibt kaum einen schöneren Einstieg in diese Sportart, über schmale gewundene Wasserwege geht es durch den Halbdschungel. Danach geht es in den großen Fluss der kaum Strömung hat, bis zum südlichen Zipfel der Stadt und dann wieder alles zurück. Es ist ein toller Ausflug.

Am Abend fahren wir mit den Hollandrädern in die Stadt, hier findet man noch Ruhe, wenig Verkehr und nette Restaurants um den alten Markt herum. Es gefällt uns prima und wir sind froh hier einen Tag früher angereist zu sein.

© Eike Jahn, 2017
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Die Reise
 
Worum geht's?:
In zwei Teilen, einmal quer durch Südostasien. Der erste Teil beginnt am 25. November 2016 in Hongkong und Macao über Thailand, Laos über Angkor Wat bis an die kambodschanische Küste. Der zweite Teil geht über große Strecken mit dem Motorrad durch das goldene Dreieck, Laos und endet am 02.02.2017 im Süden von Vietnam.
Details:
Aufbruch: 24.11.2016
Dauer: 10 Wochen
Heimkehr: 02.02.2017
Reiseziele: Hongkong
Thailand
Laos
Kambodscha
Vietnam
Der Autor
 
Eike Jahn berichtet seit 32 Monaten auf umdiewelt.
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Eike über sich:
Mit meinen 49 Jahren, einer tollen Beziehung, einer 21 jährigen Tochter und einem ausgefüllten Job als Physiotherapeut und Geschäftsführer eines Gesundheitszentrums, bin ich ein überaus glücklicher Mensch.
Schon immer war ich auf Reisen und interessiert an anderen Ländern und Kulturen.
Es ist für mich das höchste Gut, dass wir in unserer Dekade der Menschheitsgeschichte die Möglichkeit haben uns die ganze Welt anzuschauen und diese möchte ich auch nutzen.... denn egal was auch kommt, die Erinnerung bleibt bis zum letzten Atemzug.