Kambodscha-Reisebericht :Kambodscha und Vietnam - auf ein Neues

Wir waren im Mai 2016 zuletzt für 4 Wochen zu zweit in Kambodscha und Vietnam unterwegs und werden nun Teile der damaligen Route (Siem Reap, Hanoi, Sapa, Ninh Binh, Halong Bay und Hoian) noch einmal im Rahmen eines Familienurlaubes zu fünft besuchen. Wir wohnen durchweg in den uns bereits bekannten und als super befundenen Hotels und wollen uns so vieles erneut ansehen, was uns bei unserer letzten Reise so gut gefallen hat - und hoffentlich auch noch vieles Neues.

Bevor es los gehen kann...

Reisevorbereitungen

Da wir fast genau die gleiche Reise, die wir nun für 3 Wochen (zu fünft) planen, im Mai 2016 bereits in 4 Wochen (zu zweit) gemacht haben (einzig Phnom Penh, Hue und Saigon lassen wir dieses Mal leider aus Zeitgründen aus), wissen wir relativ gut, worauf wir uns einlassen und freuen können.

Unsere Reiseroute umfasst dieses Mal die folgenden Stationen:
1. Siem Reap in Kambodscha - Tempelanlagen von Angkor (für uns ein Highlight der letzten Reise)
2. Hanoi in Nordvietnam - Stadtbesichtigung
3. Sapa in Nordvietnam - Berge, Reisfelder
4. Ninh Binh in Nordvietnam - Trockene Halong Bucht (endlich wieder Rollerfahren)
5. für meine Eltern und meinen Bruder: Halong Bay in Nordvietnam: Cruise durch die Karstlandschaft
6. Hoi An in Zentralvietnam - Lampionstadt, Strand, Altstadt, Golfen

Wir haben auch dieses Mal alle Hotels sowie die Cruise im Voraus über booking.com gebucht (bereits im August 2016) und werden in den gleichen Hotels wohnen, in denen wir bereits auf unserer letzten Reise gewohnt haben, denn sie waren ausnahmslos wirklich sehr gut.

Auch die Flüge haben wir früh gebucht und insbesondere die One Way-Inlandsflüge waren zum Teil aufgrund der frühen Buchung extrem günstig.

Die Impfungen hatten wir bei unserer letzten Reise ja bereits alle gemacht, mussten nun nur noch Auffrischungen vornehmen lassen. Wichtig war uns nochmal der Schutz gegen Cholera und die 4. Tollwutimpfung, mit der wir nun einen lebenslangen Schutz haben sollen. Gegen Malaria reisen wir auch dieses Mal wieder mit einem Stand-By-Produkt für den Fall der Fälle, da in unseren Regionen wohl nur ein geringes Malara-Risiko besteht.

Andreas und ich werden etwas länger in Vietnam bleiben, als meine Eltern und mein Bruder, sodass wir uns um Visa für Vietnam kümmern mussten (wir sind halt länger als 15 Tage im Land). Letztes Mal haben wir diese postalisch mit versicherten Umschlägen bei der Botschaft angefordert und hatten innerhalb von einer Woche die Pässe samt Visum zurück erhalten. Dieses Mal waren wir sowieso in Berlin und wollten daher die Visa direkt bei der Botschaft beantragen (und sind naiv davon ausgegangen, dass wir sie direkt mitnehmen können). Eine Fahrt zur Botschaft haben wir zuallererst einmal umsonst vorgenommen, weil die Öffnungszeiten auf der Homepage nicht mehr aktuell waren (also immer vorher anrufen!). Als wir dann am richtigen Tag nochmal vor Ort waren sagte man uns, dass wir die Visa dann in einer Woche abholen könnten. Da wir dann nicht mehr in Berlin sein wollten hat es uns noch eine saftige Express-Gebühr gekostet, durch die wir die Pässe nach "nur" zwei Stunden samt Visa mitnehmen durften. Beim nächsten Mal beantragen wir sie wieder per Post - das scheint einfacher und günstiger, wenn man nicht in Berlin wohnt. Für Kambodscha haben wir uns für ein Visa on Arrival entschieden.

An unserem Gepäck werden wir nur kleinere Änderungen vornehmen: Den Welt-Reisestecker werden wir dieses Mal nicht mitnehmen, denn egal wo wir waren ging problemlos unser Stecker aus Deutschland.

Wir werden lediglich unsere Reiseapotheke aufstocken. Nicht nur, weil bei 5 Personen die Wahrscheinlichkeit, dass es mal mindestens einen von uns erwischt, höher ist als bei einer Reise zu zweit, sondern auch, weil wir die hygienischen Bedingungen und medizinischen Einrichtungen vor Ort als wirklich unzulänglich empfinden und nach Möglichkeit Selbstversorger im Falle einer Wunde oder Erkrankung sein möchten. Da waren wir bei der letzten Reise etwas unbedarfter unterwegs und sind dieses Mal besser ausgestattet. Insbesondere für Erkältungen, Magen-Darm-Erkrankungen und zur Behandlung von offenen Wunden sind wir dieses Mal ausgestattet - in der Hoffnung, dass wir es trotzdem nicht benötigen.

Dieses Mal reisen wir etwas gemütlicher (keine 11 Stunden Bahnfahrt von Hanoi nach Hue), sodass wir statt mit Rucksäcken mit Koffern reisen werden. Trotzdem möchten wir unser Gepäck möglichst leicht halten, denn in Siem Reap, Sapa, Ninh Binh und Hoian haben unsere Hotels zwar mehrere Stockwerke aber keinen Fahrstuhl.

Wir freuen uns auf die Reise, die am 03. Februar abends in Düsseldorf beginnt. Mit Zwischenstopp in Abu Dhabi und Bangkok landen wir am Abend des 04. Februar hoffentlich wohlbehalten (aber mit Sicherheit fertig von der langen Reise) in Siem Reap.

Du bist hier : Startseite Asien Kambodscha Kambodscha-Reisebericht
Die Reise
 
Details:
Aufbruch: 03.02.2017
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 25.02.2017
Reiseziele: Kambodscha
Vietnam
Der Autor
 
Paula & Andreas Soundso berichtet seit 17 Monaten auf umdiewelt.