Kambodscha-Reisebericht :Kambodscha ... 4 Wochen, das haben wir uns verdient.

Kompong Cham: Kompong Cham, 2. Tag

Kompong Cham, 2. Tag

So ... ich glaube jetzt wird es langsam eintönig, aber wir waren heute wieder rumtempeln.Wir sind beide nicht wirklich streng religiös, ich schon gleich 2 mal nicht, aber es gibt hier schlichtweg nicht viel mehr zu sehen. Zum Frühstück waren wir hier unten in unserem Hotel ( wir sind übrigens im Daly - Hotel ). Aber genau merkt man, das man eher in einem gehobenem asiatischen Hotel ist. DIe Speisekarte werde ich die Tage nochmal fotografieren. Benita hatte eine fantastische Nudelsuppe mit Pork und ich hab einfach ein Omelett geordert. Um 09:00 Uhr kam unser Fahrer und ab ging die wilde Fahrt. Ca. 1,5 Stunden später waren wir am letzten verbliebenen Holztempel in Kambodscha, er heisst Wat Maha Leap. Alle anderen wurden wohl durch die roten Khmer vernichtet. An dieser Stelle sei mir die Frage erlaubt und ich hoffe mir kann sie jemand beantworten: warum ist es eigentlich in und um Tempel herum eigentlich immer so schmutzig und vermüllt? Ich bin grundsätzlich bereit die Grundregeln einer Religion, so mir bekannt, zu befolgen. Dazu gehört es für mich dann auch, die Schuhe auszuziehen, wenn ich einen Tempel betrete. Aber das ist dann wirklich nicht mehr witzig, wie die Beene danach aussehen. Ausserdem haben wir beobachtet, wie um die Tempel herum unmengen von Plastikflaschen und Müll rumliegen. Muss das sein ... kann mir das jemand erklären?
Wie auch immer, in diesem Tempel wird auch heute noch ein Krankenhaus betrieben, das wurde bereits in der Zeit der roten Khmer eingerichtet. Glaubt mnir eines ... ich möchte da nicht sein ... wirklich nicht.
Auf dem Rückweeg ging es dann über eine Insel. Dazu mussten wir mit einer Art Fähre den Mekong überqueren. Auch das sehr interessant. Jeder deutsche TÜV-Prüfer hätte mehrere Herzkasper bekommen beim Anblick des Bootes. Egal, wir leben ja noch. Auf dem Boot war ein Mopedfahrer, der hatte Bier für die Insel geholt, das Bild dazu findet Ihr in der Galerie. Da hätte jeder deutsche Volkspolizist seinen Spass dran gehabt. Unglaublich. Wie auch immer, die Fahrt ging weiter. Eigentlich wollten wir uns noch eine Bambusbrücke anschauen, die jedes Jahr nach Ende der Regenzeit aufgebaut wird. Aber die Regenzeit ist halt noch nicht vorbei. Das können wur beide aus erster Hand berichten, denn gerade eben geht hier wieder die Welt unter ... jedenfalls kommt uns der Gedanke, wenn wir an die vielen Holzhütten denken, die wir heute gesehen haben. Nachmittags waren wir dann noch Wat Nokor und Phnom Bros und Phnom Srey angesehen. Das Wat Nokor hat der selbe König gebaut, der auch Angkor Wat gebaut hat. Sehr schön anzuschauen und dieser Tempel liegt, was ein Glück, mal nicht auf einem Berg. Während Phnom Bros ( der Männer-Berg ) und Phnom Srey ( der Frauen-Berg ) natürlich wieder zu erklimmen waren. Bei gepflegten 31 Grad und an die 100% Luftfeuchtigkeit hätte ich mir persönlich auch nix besseres vorstellen können. Während der Männer-Berg absolut easy zu begehen war, kamen am Frauen-Berg natürlich wieder 217 Stufen zusammen. Egsalm, wir haben Urlaub und was uns nicht umbringt, macht uns stark. Gegen 17 Uhr waren wir wieder im Ort zurück. Wir haben beschlossen, einen weiteren Tag hier zu verbringen. Warum ??? Das Hotel ist wirklich sehr ok, es gibt hier kaum Touristen und die Einheimischen sind sehr entspannt.

Fotos hier hochzuladen ist mir seit ein paar Tagen leider garnicht nicht mehr möglich. Wenn Ihr Interesse habt schaut bitte unter: https://benita-andreas.jimdo.com ... es tut mir echt leid.

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Die Reise
 
Worum geht's?:
auf eigene Faust durch den Westen und Süden von Kambodscha
Details:
Aufbruch: 24.10.2017
Dauer: 5 Wochen
Heimkehr: 24.11.2017
Reiseziele: Kambodscha
Live-Reisebericht: Andreas Bohm schreibt diesen Reisebericht live von unterwegs - reise mit!
Der Autor
 
Andreas Bohm Benita Guschker berichtet seit 8 Jahren auf umdiewelt.
Bild des Autors
Andreas Bohm über sich:
Hi,
wir das sind Benita und Andreas, reisen für unser Leben gern. Berufstechnisch ist sie im sozialen Bereich angesiedelt, er macht irgendwas in der erneuerbaren Energie Welt. Wir sind mittlerweile begeisterte Backpacker ... und es macht immer wieder Spass auf eigene Faust eine neue Tour zu planen.
Aus dem Gästebuch (3/4):
Konstanze 1510049435000
Viele Grüße nach Kam­bod­scha. Ich ver­fol­ge Euren Rei­se­bericht. Ich war vor 9 Jahren in Kam­bod­scha und war damals äußerst ent­setzt, daß alles 1 USD "ge­kos­tet" hat. Jetzt lese ich bei Euch, dass es in Siem Reap immer noch alles ständig einen Dollar kostet. Ich will nächstes Jahr nach Kam­bod­scha (aber dann auf die Inseln nach Si­ha­nouk­vil­le) dort sollte es nicht so zugehen wie in Siem Reap. Euch eine tolle un­ver­ges­sliche Wei­ter­rei­se in Kam­bod­scha. Ich fliege nach Indien in Kürze. Grüße aus Aachen von Kon­stan­ze

Antwort des Autors: Hallo Konstanze,
vielen Dank für Deine Mail und schön, dass hier jemand mitliesst.
Wir denken, man muss die DInge immer von 2 Seiten sehen. 1 USD ... was genau ist das ... es sind 80 Cent... so ungefähr. Die Frage, die sich uns stellt: warum hilft man diesem Land, so lange nach dem es zerstört wurde, nicht wieder auf die Beine? Liegt es vielleicht daran, dass es hier kein Öl gibt oder sonstige Reichtümer, die eine Firma hier ausbeuten könnte? Es gibt hier Landwirtschaft und es gibt Tourismus. In den beiden Grossstädten werden die Touristen, mehr oder weniger, von Reiseveranstaltern durchgeschleust. Was bleibt denn bei den Leuten vor Ort hängen??? Und ist es da zuviel 1 Dollar für eine kleine Leistung zu bezahlen? Bitte nicht falsch verstehen, wir waren auch schon das eine oder andere Mal entsetzt, aber was bleibt den Menschen hier denn übrig? Und die Fehler, die die Touristen in anderen Ländern gemacht haben, was zum Beispiel das Trinkgeld angeht, haben die selben Leute auch hier gemacht,. Schade eigentlich, aber es ist so. Im Augenblick haben wir einen Fahrer, der möchte auch gern Geld verdienen, ganz klar. Aber er ist nicht nervig, nicht aufdringlich. Aus diesem Grund fühlen wir uns hier in Kompong Cham sau wohl.
Wir wünschen Dir für Indien alles Gute und eine super Zeit ( das ist zum Beispiel ein Land, wohin ich nicht mehr unbedingt brauche, obwohl Benita gleich morgen da wieder hin möchte ).
Viele Grüße
Benita & Andreas
anonym 1509167055000
Hallo Ihr zwei, seid Ihr gut an­ge­kom­men? Wie sind die ersten Ein­drücke?­
Gu­te Zeit Euch bei­den.­
Ca­ro­la
Antwort des Autors: Hi Carola, jepp alles gut. Leider dauert die Veröffentlichung der Berichte hier etwas länger, aber ihr könnt gern auch mal unter: https://benita-Andreas.jimdo.com schauen, da geht es schneller. Es ist sehr warm hier ... lach.
Viele Grüße aus Siam Reap
Benita & Andreas
Carola 1508686033000
Hallo Ihr Zwei,­
Euch eine gute Reise. Wir starten am 14.12. nach Viet­nam­/Kam­bod­scha und freuen uns über ak­tuel­le Tipps.
Guten Flug und viel Spaß­.
Ca­ro­la und Axel
Antwort des Autors: Hi Ihr beiden, Danke für Euren Eintrag. Wenn Ihr mehr wissen wollt, schreibt uns an. Und wenn Ihr noch Ideen habt .... her damit. Unsere Planung ist im Augenblick noch ziemlich löchrig ...
VG
Benita & Andreas