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Eine Reise quer durch Südostasien. Los geht's auf Borneo und auf Umwegen nach Bangkok
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Ich hatte eine sehr schoene Zeit in Kambodscha und wusste erst nicht wirklich wohin als naechstes. Folgendes stand zur Auswahl: ab nach Thailand auf ne Insel, von Ho-Chi-Minh-City nach Hanoi oder nach Laos. Wie ihr seht habe ich mich fuer Laos entschieden. Ich habe von vielen Reisenden gehoert, dass es dort sehr schoen und relaxed sein soll und das hat sich dann auch bestaetigt. Ich bin von Phnom Penh zu dem 4000 Islands gefahren. Der Mekongriver ist dort mehrere Kilometer breit. Man kann auf einigen der groesseren Inseln uebernachten. Ich bin eine Nacht auf Don Det geblieben habe mich mit irgendwelche verrueckten Typen schlimm betrunken. Ein alter Gauner, der irgentwann in den 60igern boese haengen geblieben sein muss, bestand darauf, dass ich mit ihm Lao Lao Whisky trinke. Ich bin dann in meiner Haengematte sanft eingeschlafen. Das Bungalow war direkt am Wasser und ich wurde morgens von der Sonne geweckt. Ich hatte am Abend ein zwei Mossi-Coils angezuendet und bin mit nur einem Stich ganz gut davongekommen. Es geht aber nichts ueber das gute alte DEET. Ich hatte mir ja in Deutschland ein Tube zugelegt. Der verkauefer hat sie mir unter dem Ladentisch
zugeschoben, da sie mit 33 % DEET gerade noch legal ist. Das ist hier etwas anders. Ein Maedel hatte 98 %iges DEET. Das killt dann echt alles.
Es ging dann weiter ueber Pakse und Vientiane nach Vang Vieng. Das ist ein kleines Dorf, das an unglaublich schoenen, steilen Bergen liegt und von Backpackern belagert wird. Ich habe mich hier mal wieder etwas sportlich
betaetigt und bin geradelt und klettern gegangen. Weiter ging es dann nach Luang Prabang.
Auf dem Weg dahin konnte ich Brandrohdung mal live erleben. Der trip hat ca. 7 Stunden gedauert, ich habe mehr als 15 Feuer gezaehlt. Eines reichte bis zum Strassenrand, sodass
ich die Hitze durch das Fenster spuehren konnte. Wo es nicht brennt sieht man oft weite Flaechen schwarzer, verbrannter Erde. In Luang Prabang war ich auf dem Nightmarket. Ein wunderschoener, relaxter Markt. Tatsaechlich der schoenste, den ich bis jetzt gesehen habe. Es war fast Vollmond. Der Mond war jedoch nicht weiss oder zumindest hell, sondern rosa rot.
Tagsueber habe ich mir mit ein paar anderen die Wasserfaelle angeschaut und bin zum Flussbett des Mekong gegangen. Da gerade absolute Trockenzeit ist, ist der Fluss nicht sehr breit, vielleicht hundert Meter. Das Flussbett selbst ist dafuer eine Sandwueste, die sich fast endlos hinzieht. Ich habe mir sagen lassen. dass der Mekong in der Regenzeit bis an die Strasse reicht. Der Fluss muss dann ein wahres Monster sein.
Ich habe in Laos wieder einige Leute getroffen, von denen man sich nur ungerne wieder verabschiedet. Es geht aber nicht anders, ich mache mich also wieder auf den Weg zurueck nach
Thailand.
Sonnenuntergang am Mekong
Vang Vieng
Die Grenze zu Laos
Unsere zwei Guides
Me on the rock
Wasserfaelle bei Luang Prabang
Nightmarket
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