Laos-Reisebericht :Auf und davon...

4000 Islands

Hallo Zusammos,
das alte Jahr ist vorbei, aber unsere Reise zum Glueck noch lange nicht...
Wir hoffen euch geht es so gut wie uns und dass ihr alle wohl auf seid.

So, seit Ko Chang ist nun schon wieder einiges geschehen und wir versuchen nun dies irgendwie wieder nieder zu schreiben .
Lehma kam, wie gewohnt, mit Verspaetung in Bangkok an. Wir freuten uns riesig !

Ankunft von Lehma in Bangkok, yeah!!

Ankunft von Lehma in Bangkok, yeah!!

Wir waren uns schnell einig, dass wir so bald wie moeglich nach Laos wollten. Wir goennten unserem Neuankoemmling eine Nacht zum Angewoehnen und dann ging es auch schon los.
Mit dem Zug fuhren wir ueber Nacht Richtung Ubon! Unsere letzte Zugreise liegt schon lange zurueck und die Zugfahrt nach Ubon war auch wieder mal eine ganz erholsame Art zu reisen...

Dane Happy im Schlafgemach

Dane Happy im Schlafgemach

In Ubon ging es mit einem Pickup weiter nach Chong Mek, wo es ueber die Grenze nach Laos gehen sollte. Dort angekommen machten wir am Zoll ein Visum on arrival und landeten problemlos in Laos, mit 30 Tage-Visum im Sack. Nach der Grenze brachte uns ein Taxi, Model Schrotthaufen, ca. in 1h nach Pakse. Das erste Gefaehrt in Laos war auch sogleich das schlechteste Gefaehrt, welches wir auf unserer Reise bisher gesehen hatten... Es waere einfacher zu erzaehlen was an diesem Auto noch ganz war... Wir erreichten Pakse aber sicher und da es auch schon Abend war verbrachten wir dort eine Nacht, bevor es weiter zu den 4000 Islands ging.

Noch ganz entspannt vor der Abfahrt.

Noch ganz entspannt vor der Abfahrt.

Mit einem Songtheo vom Bild oben und ca. 20 Laoten, Gepaeck, Schweinen etc. ging es vollbepackt los. Wir erwischten einen Wahnsinnigen der viel zu schnell fuhr und dann auch prompt noch einen Unfall machte. Zum Glueck war es nicht so schlimm und der Angefahrene konnte mit ein wenig Geld ruhig gestellt werden !
Wir entschlossen uns auf die Insel Don Det zu gehen, eine der groesseren, bewohnten Inseln im Mekong Delta. Der perfekte Ort damit Lehma vom ganzen Stress herunterfahren konnte. Wir hatten es ja in der letzten Zeit eh schon ziemlich gemuetlich !
Auf der Insel suchten wir uns Bungalows auf der Westseite, optimal fuer spektakulaere Sonnenuntergaenge im Mekong Delta...

Auf der Insel gab es wirklich nicht viel zu tun und so konnten wir ohne schlechtes Gewissen einfach nur rumsitzen, plaudern und geniessen.

Unsere Terrasse war absolut gemuetlich eingerichtet

Unsere Terrasse war absolut gemuetlich eingerichtet

Aussicht von der Terrasse...

Aussicht von der Terrasse...

Da wir aber unsere Fueddli doch nicht ganz still halten konnten, mieteten wir uns Velos und machten Don Det und die Nachbarsinsel Don Khon unsicher. Die Velotour gefiel uns so gut, dass wir uns spontan entschlossen, nochmals einen Tag dort zu verbringen, um ein wenig herumzuradeln.

Wir sind mit dem Radl da...

Wir sind mit dem Radl da...

Unterwegs kamen wir an einem riesigen Wasserfall im Mekong vorbei. Das war ein wunderschoener, riesiger Wasserfall, der uns sehr beeindruckte.

in Natur viel groesser

in Natur viel groesser

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Unterwegs kauften wir noch 3 Coconuts, da wir nach dem anstrengenden Velofahren so erschoepft waren und ein wenig Fluessigkeit zu uns nehmen mussten.

Nach 30 min Prozedur hatte Dane eine Coconut sogar aufgebracht!

Nach 30 min Prozedur hatte Dane eine Coconut sogar aufgebracht!

Am naechsten Tag machten wir uns auf, um die Suesswasser Delphine nochmals zu sehen. Dane und Marco haben sie ja bereits in Kratje gesehen, jetzt wollte Lehma die Gelegenheit auch noch nutzen.

Auf Delphin Suche...

Auf Delphin Suche...

... im Mekong

... im Mekong

Es hatte wieder einige Delphine dort, wenn auch nicht mehr so Viele wie in Cambodia und es war schoen sie nochmals zu sehen. Leider werden auch hier die Delphine mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit nicht mehr sehr viele Generationen ueberleben. Sehr Schade!
Nach den Delphinen machten wir uns auf den Rueckweg. Diesmal wollten wir es ein wenig abenteuerlicher und entschlossen uns der alten Bahnschiene(und einzigen in ganz Laos) , oder was davon noch uebrig war, nachzufahren. Eigentlich stellten wir aber erst bei der ersten Bruecke fest, dass dies mal eine Zuglinie war...

Das sieht nich nur kriminell aus, dass war es auch

Das sieht nich nur kriminell aus, dass war es auch

Nach den schwierigen Passagen wurden wir auf einer kleinen Bruecke noch von einem der schoensten Sonnenuntergaenge, die wir drei je gesehen hatten, ueberrascht. Die Stimmung am Mekong war phenomenal!

ohne Worte

ohne Worte

Am naechsten Tag verliesen wir schweren Herzens Don Det. Hier haetten wir ohne Probleme noch eine Woche herum chillen koennen. Einfach nichts tun und geniessen. Da wir aber nur 30 Tage Zeit haben, muss man halt auch mal weiter.
Die ersten Eindruecke von Laos sind ueberwaeltigend. Extrem freundliche Leute, super schoene Natur und alles sehr relaxt. So relaxt, dass sich sogar die Huehner im Dorf neben einem hinsetzen...(damit ist nicht Dane gemeint)!
Wir freuen uns schon auf mehr.

© Marco und Danielle A., 2007
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Anfangs Juli ist es los gegangen. Keine Wohnung, kein Job, keine Pflichten. Nur die Lust wird das Tun bestimmen... ...und wir haben grosse Lust!
Details:
Aufbruch: 06.07.2007
Dauer: 14 Monate
Heimkehr: 04.09.2008
Reiseziele: Finnland
Russland / Russische Föderation
Mongolei
China
Vietnam
Kambodscha
Ko Chang
Laos
Malaysia
Singapur
Australien
Indonesien
Brunei Darussalam
Der Autor
 
Marco und Danielle A. berichtet seit 10 Jahren auf umdiewelt.