Laos-Reisebericht :Ein Traum wird wahr - einmal um die Welt...

Laos: kleiner Zwischenstopp in Luang Prabang

Nach vier Tagen einfachem Dorfleben kam uns unser Zimmer im Guesthouse wie der reinste Luxus vor. Grosses Bett, Platz -kein Moskitonetz um das Bett (die waren am Fenster), ein eigenes Bad mit richtiger Dusche und richtigem Wasser, ein Ventilator... Diesmal hatten wir auch richtig Glueck und hatten ein schoenes Guesthouse mit kleinem Garten und sogar zwei Liegen. Da dauert es wahrscheinlich wieder ein paar Tage bis wir weiter ziehen.

Wir hatten uns in weiser Voraussicht auch schon mal ein paar Sehenswuerdigkeiten aufgehoben und sind am naechsten Tag zum Grand Palace. Der ehemalige Koenigspalast war schon ganz schoen beeindruckend, allerdings waren die privaten Zimmer doch recht schlicht eingerichtet - ganz ohne Prunk und Gold, wer haette das gedacht. In einem Raum gab es Geschenke verschiedener anderer Nationen zu bewundern. Waehrend die meisten irgendwelches Geschirr, Besteck, Schmuck oder so aehnliches geschenkt haben, konnte man von den USA eine Miniaturplastikausgabe einer Mondsonde mit einem Kruemmel Mondgestein bewundern. Was soll man dazu noch sagen.

Natuerlich gab es auch auf diesem Gelaende wieder einen Tempel und wenn wir schon da sind haben wir uns auch den angeschaut (wir hatten ja jetzt ein paar Tage Tempelpause).

Der Weg zu dem Tempel (s. Bild oben) haette Jens allerdings fast den Kopf gekostet. Als er den Weg entlanglief fiel eine Kokosnuss von den Palmen und hat ihn nur haarscharf verfehlt. Aber wie Ihr ja wisst, das Glueck ist mit die Doofen.

Abends gings es dann wie jeden Tag Mal ueber den Nachtmarkt, um in die Altstadt zu kommen. Dort gibt es jede Menge Krims und Krams, von Lampen ueber Seidenschals ist alles zu haben. Gott sei Dank ist unser Platz sehr begrenzt und wir muessen alles schleppen, sonst wuerde Marion wahrscheinlich in einen Kaufrausch verfallen.

Brian, Micky und Marion auf dem Nightmarket

Brian, Micky und Marion auf dem Nightmarket

Nachdem wir die ersten beiden Wochen keine <normalen> Leute kennengelernt haben und wir uns schon ernsthafte Sorgen gemacht haben was mit uns nicht stimmt, trifft man jetzt die meisten Leute irgendwo wieder. Es scheinen fast nur noch Langzeitreisende unterwegs zu sein und wir treffen immer mehr Leute, die eine aehnliche Route haben wie wir. Manche von denen unterhalten sich sogar mit uns und gehen mit uns weg (s.o.) und manche reden sogar auch noch am naechsten Tag mit uns Wir machen Fortschritte...

Jens hatte die letzten Tage einen kleinen Haenger und wird von Schnupfen und immer mal wieder auftretenden Magen-Darm-Problemen gequaelt. Wir lassen es also ruhig angehen und schauen mal was die Zeit so bringt. Vielleicht machen wir uns morgen auf den Weg nach Vang Vieng. Mal schauen. Ist das schoen, wenn man Zeit hat und keine festen Verpflichtungen. So langsam gewoehnen wir uns dran

© Jens Marion, 2006
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Bisher sind wir ganz brav und zielstrebig durch unser Leben getingelt. Jetzt wagen wir den großen Schritt und wollen ein Jahr die Welt sehen. Unsere Route: Frankfurt - Bangkok - Auckland - Santiago de Chile - Buenos Aires - Frankfurt
Details:
Aufbruch: 12.07.2005
Dauer: 9 Monate
Heimkehr: 19.04.2006
Reiseziele: Thailand
Laos
Vietnam
Halong Bay
Kambodscha
Phnom Pen
Neuseeland
Chile
Der Autor
 
Jens Marion berichtet seit 13 Jahren auf umdiewelt.
Reiseberichte von Jens sind von der umdiewelt-Redaktion als besonders lesenswert ausgezeichnet worden!
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