Mekong

Reisezeit: Juni - September 2017  |  von Beatrice Feldbauer

Abflug

Nachdem ich gestern den Flug in die Hauptstadt Vientiane (spricht man Vientschian) gebucht hatte, heisst es heute packen. Der Koffer darf höchstens 20 Kilogramm wiegen und der Rucksack sieben. Zum Glück hatte ich nicht die vollen 30 kg vom Flug nach Bangkok ausgenutzt, sonst müsste ich jetzt ein paar Kilos auslagern. Ich habe aber eh schon viel zu viel Zeugs dabei, das habe ich schon bald gemerkt. Jetzt ist halt Schluss mit leichten Sommerkleidern und FlipFlops, jetzt müssen die geschlossenen Schuhe und Jeans ran.

Es hat dann alles wunderbar geklappt. Hatte ja schon ein paar Bücher weggelassen und bin seit dem ersten Flug um ein paar Kilos Schokolade leichter. Ohne Schokolade fliege ich selten, die kommen als Geschenke immer gut an.

Zum Glück habe ich keinen warmen Pullover dabei - sonst hätte ich mir den bestimmt auch noch angezogen.

Zum Glück habe ich keinen warmen Pullover dabei - sonst hätte ich mir den bestimmt auch noch angezogen.

Warten auf den Flug mit einem iced Café

Warten auf den Flug mit einem iced Café

In der Abflughalle treffe ich völlig überraschend auf Andrea, die ich zusammen mit ihrer Tochter Emanuelle im Cruiser kennen gelernt hatte. Der Abschied war etwas überstürzt, denn wir hatten alle nicht damit gerechnet, dass wir mitten im Fluss in unsere verschiedenen Boote umsteigen würden. Darum hatte das mit dem Adressen austauschen nicht geklappt. Umso mehr freuen wir uns alle drei, dass wir uns wieder getroffen haben und vereinbaren gleich ein gemeinsames Nachtessen heute Abend.

Im Flugzeug sitze ich am Fenster und erblicke direkt neben mir den Propeller. So nah, ein eigenartiges Gefühl. Vor allem als ich anfange Fotos zu machen und es auf den Fotos scheint, als ob Teile des Propellers abfallen würden. Sehr dubios.

Abflug in Pakse

Abflug in Pakse

Alles ok, der Propeller ist noch vollständig vorhanden.

Alles ok, der Propeller ist noch vollständig vorhanden.

Auch hier in Vientiane ist der Transport in die Stadt sauber geregelt. Man bezahlt ein Ticket und es gibt einen Einheitspreis in die Stadt. Ich habe gestern Abend noch ein Hotel gebucht. Diesmal musste es eines mit Pool sein.

Darum findet man mich auch kurz nach dem Zimmerbezug im kühlen Wasser. Vientiane Garden Hotel heisst das Haus. Es befindet sich im Zentrum in einer Nebenstrasse. Im Hof, der von drei Seiten vom 2-3 stöckigen Hotel mit Zimmern eingefasst und an der vierten Seite eine Mauer hat, liegt ein kleiner Pool. Es gibt ausserdem ein paar hohe Bäume und ein paar Blumentöpfe. Alles ganz einfach und familiär. Die Besitzerin spricht recht gut englisch und ich fühle mich hier sofort wohl.

Andrea meldet sich per Facebook, wo wir inzwischen natürlich verbunden sind. Sie hat einen Tisch im Kualao reserviert und ich sehe auf dem Stadtplan, dass das sehr einfach zu Fuss erreichbar ist.

Wir verbringen einen wunderbaren Abend. Es gibt traditionelle Musik und ein wenig Tanz. Nichts Aufregendes, einfach ein wenig Lao-Stimmung. Er ist wunderschön, dieser Abend zu dritt, auch wenn ich mein lang eingeschlafenes Englischvokabular, das etwas weiter geht als Essensbestellungen, weit hinten hervorkramen muss.

Andrea hat eine ganze Liste von Vorschlägen, wie sie die Tage in Vientiane verbringen will und wir vereinbaren, morgen zusammen eine Tour zu unternehmen.

Dieses Instrument aus Bambus, das auf den ersten Blick wie eine Querflöte aussieht, tönt wie eine Mundharmonika

Dieses Instrument aus Bambus, das auf den ersten Blick wie eine Querflöte aussieht, tönt wie eine Mundharmonika

zurück geht es mit dem TukTuk, denn es regnet wieder einmal.

zurück geht es mit dem TukTuk, denn es regnet wieder einmal.

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Es ist Zeit für etwas Neues. Für eine neue, mir völlig unbekannte Weltgegend. Spontan, ohne Planung, nur mit einer Idee: den Mekong sehen. Abflug am 16. Juni nach Bangkok. Ab dann wird es spannend. Freue mich, wenn auch diesmal wieder Freunde, Kunden und Bekannte virtuell mitreisen. Man kann den Reisebericht übrigens auch abonnieren, dann erhält man immer ein Mail, wenn ich etwas neues geschrieben habe.
Details:
Aufbruch: 16.06.2017
Dauer: 3 Monate
Heimkehr: 21.09.2017
Reiseziele: Thailand
Laos
Vietnam
Kambodscha
Myanmar
Der Autor
 
Beatrice Feldbauer berichtet seit 20 Jahren auf umdiewelt.
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