"Die Schwierigkeit besteht nicht darin, irgendwo anzukommen, sondern zur richtigen Zeit die Richtung zu wechseln"
Dieser Weisheit werde ich nach meinem Referendariat und somit bestandenen 2. Staatsexamen auf den Grund gehen (ich bin jetzt Lehrerin!!).
und wieder ging es heute mit dem bus weiter. morgens um 9 uhr stiegen wir voll bepackt und mit guter laune in den bus um nach 4 stunden in melaka auszusteigen.
fuer die kleine und gemuetliche stadt haben wir uns nur einen tag zeit genommen, weil wir es kaum erwarten koennen nach singapur (imkes zu hause) zu fahren.
melaka gefaellt uns. kleine strassen mit antiquitaetengeschaeften laden zum herumschlendern ein. allerdings war es heute so unfassbar heiss, dass wir einen gang zurueckschalten mussten. abwechselnd sagten wir zueinander: "catharina, mir laeuft der schweiss druch die kniekehle..." und "imke, ich mir tropft es am ruecken runter..." aber das bleibt nicht aus, wenn man bei diesen temperaturen und dieser luftfeuchtigkeit unterwegs ist 
so, jetzt ein paar historische anekdoten: melaka war ein guenstiger ort fuer die piraterie ("strasse von melaka" naemlich...), denn im 15. jahrhundert war es eines der bedeutendsten handelszentren der damaligen welt. die kueste vor melaka liegt zwischen nordwest- und suedostmonsun. deshalb mussten die seeleute auf dem weg nach china hier erstmal vor anker gehen um den windwechsel abzuwarten. in der zeit machte sich jedoch oft parameswara (prinz aus sumatra), der sich in melaka eingenistet hatte, mit seinen leuten (piraten) auf den weg. unschoen, hat sich aber wohl gelohnt, denn hier segelten schwer beladene schiffe von europa (portugal war z.b. schwer aktiv) nach china...
wenn ich die staedtenamen auf schildern sehe, glaube ich doch daran, dass ich zur zeit weit weg bin... nach KL? einfach links auf die autobahn biegen.