Malaysia-Reisebericht :Malaysia-Thailand

Malaysia: Kota Bharu- traditionelles Malaysia

Schon am nächsten Tag wollten wir mit unserem Jeep nach Kelantan, in das kleine traditionelle Dorf Kota Bharu an der Grenze zu Thailand.
Der Bruder meiner Stiefmutter würde heiraten und so war ich sehr gespannt darauf, die restlichen Familienmitglieder kennenzulernen.
Vor allem aber war ich gespannt auf das Leben in Kota Bharu, da Kota Bharu noch sehr traditionell und überwiegend (oder ausschliesslich?!) von Moslems bevölkert ist.
Das hiess für mich, dass es angebracht wäre sich zu verschleiern und wenn möglich noch in traditionellen Gewändern.
Mir machte dies nichts aus, und so tat ich was man von mir verlangte. Mir machte es sogar Spass, mal in eine andere "Rolle" zu schlüpfen und nicht unbedingt so sehr aufzufallen- war ich doch die einzige Europäerin umgeben von tausenden von Familienmitgliedern und Verwandten und Freunden und Freunden von Freunden.
(Leider habe ich keine Digitalkamera und so muss ich euch meine eigenen Bilder vorenthalten)
Denn malayische Hochzeiten laufen irgendwie immer nach dem selben Schema ab und in der Woche die ich in Kota Bharu verbracht habe, habe ich so einige erlebt! Irgendwie heiratet da alle 2 Tage mal jemand, zumindest kam es mir so vor!
Und zwar sieht dies folgendermaßen aus:
Es wird ein bestimmtes Hochzeitsessen gekocht, dass aus Rindfleisch mit Reis besteht, hinzu kommen manchmal gekochtes "Kokusnussgemüse" und als Nachtisch Wassermelone.
Zum trinken gibt es Sirupwasser und natürlich das allseitsbeliebte Gelee, da es wohl kühlen soll.
Dann kommen unmengen von Menschen, hauen sich die Bäuche voll, gratulieren Braut und Bräutigam, lassen Geschenke da und hauen wieder ab. Manchmal finden 2 oder mehrere Hochzeiten an einem Tag statt, also fragt euch mal wie es mir die Woche ging )!
Anfangs kam ich mir doch etwas seltsam vor, da ich noch nie in einem solchen Dorf war. Die Hütten sind auf Stelzen nach typischen malayischen Stil gebaut, umgeben von exotischen Obstbäumen, Kokusnusspalmen und Bananenstauden.
Das Dorfleben ist eher gemütlich als betriebsam und so lungert jeder irgendwie vor seiner Hütte rum und geht seinen alltäglichen Aufgaben nach.

© Frangi Pani, 2004
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Malaysia und Thailand 2003/2004
Details:
Aufbruch: 03.09.2003
Dauer: 5 Monate
Heimkehr: 12.02.2004
Reiseziele: Malaysia
Thailand
Ko Lanta
Der Autor
 
Frangi Pani berichtet seit 13 Jahren auf umdiewelt. Frangi über sich:
Wer Schmetterlinge lachen hört......

Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiß, wie Wolken schmecken.
Der wird im Mondschein,
ungestört der Furcht,
die Nacht entdecken.

Der wird zur Pflanze, wenn er will,
zum Stier, zum Narr, zum Weisen
und kann in einer Stunde
durchs ganze Weltall reisen.

Der weiß, daß er nichts weiß,
wie alle anderen auch nichts wissen.
Nur weiß er, was die anderen
und auch er selbst noch lernen müssen.

Wer in sich fremde Ufer spürt
und den Mut hat sich zu recken,
der wird allmählich,
ungestört von Furcht
sich selbst entdecken.

Abwärts zu den Gipfeln
seiner selbst bricht er hinauf,
den Kampf mit seiner Unterwelt
nimmt er gelassen auf.

Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiß, wie Wolken schmecken.
Der wird im Mondschein,
ungestört von Furcht
die Nacht entdecken.

Wer mit sich selbst in Frieden lebt,
der wird genauso sterben
und ist selbst dann lebendiger
als alle seine Erben.

Novalis