Malaysia-Reisebericht :Malaysia-Thailand

Malaysia: Kota Bharu- zwischen Satay und Fischerdörfern

In Kota Bharu gibt es immer etwas zu tuen, zumindest für uns. Entweder wir gingen auf die etwas chaotischen Märkte, um für das nächste Essen einzukaufen, fuhren in verlassene Fischerdörfchen wo man (außer meinem Vater) kaum einen weißen zu Gesicht bekommt oder wurden zu einer "Satayparty" nach der anderen eingeladen. Für alle die es nicht wissen, Satay sind kleine Fleischspiesschen die man in Erdnusssoße tunkt, dazu gibt es Klebreis. Satay ist besonders bei den Malayen sehr beliebt und gerade in Kota Bharu ein sehr häufig serviertes Gericht. Das heisst aber nicht, dass bei solchen "Festessen" nur ein oder zwei Personen geladen sind.
Nein, am besten kommt gleich das ganze Dorf- natürlich essen die Männer getrennt von den Frauen und zuerst.
Das Fischerdörfchen war wunderschön. Noch nie habe ich einen so von Touris verschonten Ort wie diesen gesehen.
Irgendwie muss mein Vater wohl mal bei seinen abenteuerlichen Streifzügen in dieses Dorf gekommen sein und dort sogleich ein paar Freundschaften geschlossen haben.
Es ist wirklich traumhaft, man fährt durch kleine grasbewachsene Kokospalmenwälder, wo ab und an mal kleine Holzhütten auf Stelzen stehen, Ziegen grasen und überwiegend Fischer ihrer alltäglichen Arbeit nachgehen.
Am Strand ist kaum ein Mensch zu sehen, und die Frauen dürfen nur vollkommen verschleiert baden gehen. Die Relegionspolizei sieht alles, ohne Witz! Und da ich als geborene Wasserratte nicht NICHT am Meer vorbeikomme ohne reinzuspringen, musste ich mich ebenso komplett einpacken und durfte nur mit langem Hemd und langer Hose baden gehen.
Aber es hat sich wirklich gelohnt!
Nach meinem ausgelassenen Bad nahmen wir in der "Fischerbar" noch einen Drink ein. Die "Fischerbar" besteht aus einer kleinen Holzhütte wo die interessantesten Köstlichkeiten verkauft werden wie z.B. Krabbenchips die man in Chilisoße tunkt. Mein Drink bestand aus einer frisch gepflückten Kokosnuss.
Dieser Ort, den ich sicherlich alleine nicht mehr finden werde zählt zu einen der schönsten Orte wo ich je war.
Ich kann nicht genau beschreiben, warum es mir dort so sehr gefällt, sei es die unberührte Natur, dass einfache Leben oder vielleicht liegt es auch im Blut. Nicht ohne Grund möchte mein Vater sich dort ein kleines Hüttchen bauen...
Leider ist mein Fotoapperat an dieser Stelle kaputt gegangen und so habe ich nicht ein mal Bilder...

© Frangi Pani, 2004
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Malaysia und Thailand 2003/2004
Details:
Aufbruch: 03.09.2003
Dauer: 5 Monate
Heimkehr: 12.02.2004
Reiseziele: Malaysia
Thailand
Ko Lanta
Der Autor
 
Frangi Pani berichtet seit 13 Jahren auf umdiewelt. Frangi über sich:
Wer Schmetterlinge lachen hört......

Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiß, wie Wolken schmecken.
Der wird im Mondschein,
ungestört der Furcht,
die Nacht entdecken.

Der wird zur Pflanze, wenn er will,
zum Stier, zum Narr, zum Weisen
und kann in einer Stunde
durchs ganze Weltall reisen.

Der weiß, daß er nichts weiß,
wie alle anderen auch nichts wissen.
Nur weiß er, was die anderen
und auch er selbst noch lernen müssen.

Wer in sich fremde Ufer spürt
und den Mut hat sich zu recken,
der wird allmählich,
ungestört von Furcht
sich selbst entdecken.

Abwärts zu den Gipfeln
seiner selbst bricht er hinauf,
den Kampf mit seiner Unterwelt
nimmt er gelassen auf.

Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiß, wie Wolken schmecken.
Der wird im Mondschein,
ungestört von Furcht
die Nacht entdecken.

Wer mit sich selbst in Frieden lebt,
der wird genauso sterben
und ist selbst dann lebendiger
als alle seine Erben.

Novalis