13 Monate Weltreise geschmückt mit unvergleichbar schönen Erfahrungen auf einer Vielzahl von Radabschnitten sowie dem Leben unter den Menschen durch Homestay, langen Busfahrten auf Reissäcken in Myanmar,Bergvölker in Laos und vieles mehr. Die Reise führt von Ungarn nach Athen,Dubai, Indien,Japan,China,Myanmar,Thailand,Laos, Vietnam,Malaysia,Philippinen,Borneo,Singapur,Sydney,Chile,Argentinien,Brasilien,Florida,Mexiko und findet in Madrid ihr Ende.
Borneo, East Malaysia, Kinabalu
Hi ihr Lieben!
Nach gutem Rat meines lieben Vaters das ganze nun mit Datumsangaben, gute Idee!!
(01.- 04.08.2008)
Und schon wieder kurze Rückmeldung, diesmal nach 3 Tagen Borneo, East Malaysia, Kota Kinabalu.
Der Hauptgrund für den kurzen Abstecher in den malaysischen Staat Sabah im Nordosten Borneos war der hoch hinaus ragende Berg Mt. Kinabalu (4100 m). Einst war eine Radtour von Kuching hierher geplant, doch die restliche verbleibende Reisezeit ließ nicht mehr zu. Vielleicht gibt es hierzu Gelegenheit in einem nächsten Leben oder besser noch zu einem anderen Zeitpunkt. Kein Grund also, den Kopf in den Sand zu stecken und zu trauern.
Kota Kinabalu ist eine Stadt mit Moderne, sauberen Strassen, jeder Menge Unterkunfstgelegenheiten, Bars, Straßenrestaurants und einigen Shoppingmalls.
Der sonntägliche Strassenmark erstreckt sich über mehrere hundert Meter und macht Laune. Es finden sich malaysische Tempel, die allemal ihren Besuch wert sind.
Nach der Anfahrt mit Blacky die 90 km hinauf auf 1500 m am Vorabend zur Basistation des Mt. Kinabalu und Übernachtung in einer Lodge, dessen Blechhütten- Standfestigkeit gegen den Wind über Nacht erprobt wurde, konnte der lange Fußmarsch am nächsten Morgen halbausgeschlafen in Angriff genommen werden.
Die Aussicht war trotzdem allemal grandios, das ganze Umland schien wie kleine winzige Hügel vom Wolkenmeer überdeckt, dabei lagen sie auch zwischen 1000 und 1500 Metern. Alleine das war die Schweißarbeit bis zu hierher wert. Immer positiv denken.
Phenomenal auch die Wolkenformationen um den Berggipfel. Ja, da hasste ich den Wind und die Wolken, und doch hatte diese Wolke etwas bannendes.
Wieder wohlgesonnen am Parkeingang angekommen, wechselte ich geschwind meine Sportausrüstung..
..und machte mich den Weg zurück zunächst über das zermürbende Auf- und Ab- und dann das Flachland nach Kota Kinabalu Stadt. Der Tag hätte keine halbe Stunde kürzer sein dürfen, und ich hätte statt Sonnenuntergangsradeln am Ende eine Nachtfahrt erlebt. Völlig ausgepauert quartierte ich mich ein, die Muskeln machten nicht mehr das, was ich wollte, das Essen musste langsam gegessen werden und das Bettchen war früh gefunden. Doch der nächste Morgen zeigte sich barmherzig, das Frühstück schmeckte wieder vollzüglich, die Körperkräfte waren wieder zurück, ja ich fühlte mich wieder Mensch.
Noch am selben Abend ging der Flieger nach Singapur. Von den 2,5 Tagen dort dann in Kürze.
Nach langen quälenden Romanen wie versprochen diesmal fast ein Einzeiler, doch in wenigen Tagen bleibt kaum mehr Zeit als für einem Berg und eine Stadt- soooo sorry!
Liebe Grüsse,
Peter