Malaysia-Reisebericht :Südostasien

Here we are, Malaysia

Die letzten zwei Wochen unserer Reise verbringen wir in Malaysia. Eigentlich stand dieses Land ursprünglich gar nicht auf unserer Liste, allerdings haben wir immer wieder Menschen getroffen, die davon schwärmten ... und wenn wir einmal in der Nähe sind
Wir haben uns sagen lassen, dass vor allem die Perhentian Islands traumhaft sein sollen und so entschieden wir uns, den letzten Strandaufenthalt dort einzulegen. Nach einer langen, aber unkomplizierten Reise von Koh Tao kamen wir dann auf der größeren der beiden Inseln - Besar - an. Und ganz im Sinne von "alle guten Dinge sind 3" haben wir nun nach den beiden paradiesischen Inseln in Kambodscha (Koh Rong Samloem) und Thailand (Koh Wai) die Driite gefunden. Weißer Sand, glasklares türkisfarbenes Wasser und strahlender Sonnenschein. Exotik pur! Vor allem auch wegen der zahlreichen Tier- und Pflanzenarten: Affen, jede Menge Eichhörnchen, bis zu 1,50m große Echsen und Flughunde. Und das Schönste: wir können alles direkt vom Balkon unseres Bungalows beobachten, vor dem Hintergrund der Palmen und des Meeres.
Nachdem wir nun 5 Monate mit dem Buddhismus konfrontiert wurden, erhalten wir hier nun einen Einblick in den islam, der hier jedoch freier als in anderen islamistischen Staaten der Welt gelebt wird. Dennoch sind viele Frauen mit Kopftüchern und Burkas unterwegs - auch im Wasser
Die ersten Tage verbrachten wir am Strand und auf unsere kleinen Terrasse, doch schon bald zog es uns wieder in den Dschungel. Auf einem kleinen, schmalen Pfad stapften wir durch das Dickicht und erkundeten Flora und Fauna. Nach einer dreiviertel Stunde erreichten wir dann einen weiteren kleinen Strand auf der anderen Seite der Insel. Hier könnte man 50m weit ins Meer gehen und war trotzdem nur bis zum Knöchel im Wasser. Wahnsinn! Am Abend fuhren wir dann mit dem Wassertaxi für 20 Ringit (5€) zurück zu unserer Bucht.
In den nächsten Tagen verschrieb sich Vinni wieder hauptsächlich dem Tauchen. Bei den insgesamt 7 Tauchgängen war unter anderem ein Nachttauchgang sowie die Erkundung eines Schiffswracks enthalten. Ich widmete mich derweil meinen zahlreichen Büchern und aalte mich in der Sonne. Nachmittags erkundeten wir dann meistens die verschiedenen Strände. Vor allem eine klitzekleine Bucht ganz in unsere Nähe hat es uns besonders angetan. Hier waren wir total alleine und konnten im Schatten der Palmen ungestört relaxen.
Nachdem Vincent dann zwei Wochen immer wieder vom Tauchen geschwärmt hat, hatte ich mich dann schließlich auch entschlossen, wenigstens einen kleinen Versuch zu starten ... nicht zuletzt auch wegen unser freundlichen Bungalow-Nachbarn, die mir immer wieder gut zugeredet und Mut gemacht haben. Nach ein paar Grundübungen am Strand (Taucherbrille fluten, Handzeichen geben, Regulator aus dem Mund nehmen, ...) ging es direkt in die Tiefen des Ozeans. Und weil es mir wider allen Erwartungen sehr sehr gut gefallen, haben wir noch einen zweiten Tauchgang direkt dran gehangen. Mit dem Boot sind wir dann zum sogenannten Shark Point gefahren, haben uns ins Wasser plumpsen lassen und sind dort ein weiteres Mal auf Entdeckungstour gegangen. Unzählige bunte Korallen, noch buntere Fische in allen Formen und Farben und eine glasklare Sicht machten das Ganze zu einem traumhaften Erlebnis, vor allem weil wir diese tolle Erfahrung nun auch zusammen machen konnten - als Buddys Aus diesem Grund fanden wir uns am nächsten Tag ein weiters mal auf dem Meeresboden in 12m Tiefe wieder. Fest steht: der nächste Urlaub wird auf jeden Fall wieder irgendwohin gehen, wo man gut tauchen kann Und bestimmt mache auch ich dann endlich einen Tauchschein ... ich kann es jetzt schon kaum erwarten. Im Anschluss an unseren dritten gemeinsamen Tauchgang ging es dann nochmal mit Taucherbrille, Schnorchel und Flossen ins Meer. Am Abend saßen wir dann zwar auf unserem Balkon, fühlten uns aber nach wie vor, als wären wir noch im Wasser. Wir träumten von den Fischen die wir tagsüber gesehen hatten und sahen vor unserem inneren Auge die Büffelkopf-Papageienfische, den Schwarzspitzen-Riffhai, die Doktorfische, Blaupunktrochen, Anemonenfische, (Nemo ), Tintenfische (Baby), Shrimps, Seeigel, Muränen, ... und und und
Neben der beeindruckenden Unterwasserwelt und den paradiesischen Stränden weisen die Perhentian Islands zu dieser Jahreszeit aber noch ein weiteres Plus auf: und zwar die Tatsache, dass es relativ leer war und die Unterkünfte nur schwach ausgelastet waren, da sich die Hauptsaison erst in den nächsten Wochen ankündigen wird ... doch da sind wir ja dann bereits wieder in den heimischen Gefilden. Bis dahin genießen wir aber noch das Land, die Natur, die Freundlichkeit der Einheimischen und vor allem die absolute Zweisamkeit

"It's just another day for you and me in paradise" ...

"It's just another day for you and me in paradise" ...

malaysisches Eichhörnchen

malaysisches Eichhörnchen

Flughund auf dem Weg nach oben um dann wieder abzuspringen und wie ein fliegender Topflappen über die Bäume zu segeln

Flughund auf dem Weg nach oben um dann wieder abzuspringen und wie ein fliegender Topflappen über die Bäume zu segeln

Tomyam und Curry zum Abendbrot am Strand

Tomyam und Curry zum Abendbrot am Strand

Wenn wir auf unserem Balkon sitzen können wir zahlreiche Tiere beobachten - wie Discovery Channel, bloß live

Wenn wir auf unserem Balkon sitzen können wir zahlreiche Tiere beobachten - wie Discovery Channel, bloß live

© Melissa Brehm, 2015
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Die Reise
 
Worum geht's?:
ein halbes Jahr Auszeit ohne Stress, Arbeit und Lernerei und voll von Eindrücken und Erlebnissen
Details:
Aufbruch: 08.10.2015
Dauer: 5 Monate
Heimkehr: 19.03.2016
Reiseziele: Vietnam
Kambodscha
Laos
Thailand
Myanmar
Malaysia
Der Autor
 
Melissa Brehm berichtet seit 26 Monaten auf umdiewelt.
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