Malaysia-Reisebericht :Auf Achse: 6 Monate Borneo, Australien, Asien

2. Storie beside

Essen

Das Essensangebot in Borneo ist sehr vielseitig. In den meisten Restaurants gibt es neben Malaysischen Gerichten auch chinesisch, indisch und wenige Western Food Angebote. Erich hat in diesem Urlaub soviel asiatische Küche wie noch in keinem anderen Land probiert. Scharf sind die malaysischen Gerichte nicht. Reis oder Nudeln, mit Gemüse, Chicken oder Beef. Umfassende Seafood, die wir ja leider so gar nicht mögen, schränkt unser Angebot deutlich ein und das wird hier kaum verstanden. Leider scheut man sich hier auch nicht, reine Gemüsebestellungen mit einer Fischsauce zu versauen. Auf sauer eingelegte Mango Stücke bin ich auch schon reingefallen. Verhungern muß man aber keinesfalls. Beim Inder gibt es immer leckere Roti, wenn sonst nichts zu finden ist. Und erst einmal waren wir im KFC um für Erich zum Nachtisch ein Pommes zu besorgen. Die Früchte sind fast zu süß. Da sie richtig reif sind, sind sie sehr saftig und sehr süß (Pomelo, Ananas, Melone usw.). In der Bäckerei sind die meisten „Teilchen“ mit chicken, sausage, fish, curry gespickt. Oder aber sehr süß, gern auch in Verbindung mit Käse. Heute haben wir allerdings german lemon cake gefunden. Das war eine leckere Alternative.

Trinken

Außer Wasser (ohne Pitzel), Kaffee und Bier tun wir uns etwas schwer. Ich habe einen Isotonic Drink gefunden. Die Säfte sind meist zu süß. Das ist leider auch bei Kaffee mit Milch der Fall, weil sie hier Süßmilch verwenden (Ausnahme: Starbucks etc.). Mit dem Bier ist es nur begrenzt so schwierig, wie noch zu Hause angenommen. Je weiter wir in den Süden von Sabah kommen, um so schwieriger wird es aber. In den Bergen um den Mount Kinabalu, wo es gerade mal ein Restaurant gab (ohne Bier versteht sich), gab es aber winzige Hütten, die Lebensmittel und Getränke verkaufen. Dort sind wir rein, haben uns in der Bretterbude umgeschaut, kein Bier entdeckt und wollten wieder gehen. Da schaute der junge Mann aus dem Laden uns von oben bis unten an und meinte: „beer, you are looking for beer?“ Und siehe da, er öffnete einen Kühlschrank, voller Bierdosen und zu einem wirklich günstigen Preis.

Bier (von Erich)

Bier trinkt man hierzulande aus Eimern als Bucket, als Tower, in kleinen oder großen Flaschen, in Cans, als Mug oder als Pint. Hauptsache es ist eine Promotion (ein Angebot!!!). Dabei ist die Berechnung, was jetzt genau gemäß Inhalt in ml am preisgünstigsten ist, durchaus nicht trivial. Fundamentale Kenntnisse im direkten Dreisprung sind dringend vonnöten. Zum Beispiel: Ist ein Bucket mit 4 Cans im Eiseimer jetzt günstiger als 2 große Tiger-Flaschen im Eis und besser als 2 Pints und 1 Mug? Oder eher umgekehrt? Dazu kommt noch die HappyHour. Die gilt den ganzen Tag (nur eben manchmal nicht). Dann gibt es 4 für 3 oder „Buy 2 get 1 free“. Ich bestelle immer gleich mal eins, bevor Hillo‘s Berechnungen vorliegen.

Ein Eimer voll Eis mit Bier drin

Ein Eimer voll Eis mit Bier drin

© Erich Backes, 2016
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Sept. 2015 bis März 2016: Borneo, Australien, Asien sehen, entdecken, staunen "In der Fremde erfährt man mehr als zu Hause" (aus Tansania)
Details:
Aufbruch: 16.09.2015
Dauer: 6 Monate
Heimkehr: März 2016
Reiseziele: Malaysia
Australien
Thailand
Myanmar
Der Autor
 
Erich Backes berichtet seit 4 Jahren auf umdiewelt.
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