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Anfang 2008 zog es mich nach Myanmar, das seit einem halben Jahrhundert von einer skrupellosen Militärjunta beherrscht wird. Dass diese kurz vor Reisestart einen Volksaufstand brutal niederschießen ließ, hielt mich nicht von meinem Vorhaben ab.
Reisebericht-Extras:
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Unser langjähriger Autor Michael Derendorf hat mit "Go Burma" ein Buch geschrieben, das mich sowohl inhaltlich als auch mit seinem großem, fulminanten Bildteil begeistert. Ich habe es in einem Zug durchgelesen.
Michael reist seit 25 Jahren durch Dritte-Welt-Länder und lässt sich ständig auf neue Begegnungen und Abenteuer ein. "Go Burma" vermittelt seine Erlebnisse auf außerordentlich unterhaltsame Weise: mit Herz, Sprachwitz und Augenzwingern, ohne die wichtigen Informationen zum Land vorzuenthalten. Man nimmt ihm ohne Wenn und Aber ab, dass Rucksackreisen seine Passion sind. Aus diesem Grund platziere ich als Webmaster von www.umdiewelt.de an dieser Stelle erstmals eine persönliche Buchempfehlung.
Überzeugt Euch selber: der Autor hat freundlicherweise eine ausführliche Leseprobe zur Verfügung gestellt - zu finden in der linken Navigationsleiste.
Link zum Autor mit Info zu Burma, dem Buch und mit Onlinebestellfunktion: www.rucksackreisen-derendorf.de.
Martin Gädeke, umdiewelt.de

Stadtspiegel Krefeld: "Spannende Reiseliteratur, die harte Fakten mit Humor vermittelt. Ein Buch für jedermann, das Lust auf mehr macht."
Bockum Life/Das Stadtjournal: "Das Buch wartet mit einem fulminanten Bildteil auf und ist als Plädoyer für individuelles Reisen zu verstehen, dass sich keineswegs allein an Liebhaber von Fernreisen richtet. Wer sich gerne auf einen ungemein unterhaltsamen Genremix aus Abenteuergeschichten, Journalismus und Klartext einlässt, dem wird das Buch wärmstens empfohlen."
Axel Viola Verlag: "Nichts und Niemand sind vor einer satirischen Betrachtung sicher. Da der Autor nicht einmal vor sich selbst halt macht, nimmt man es ihm nicht übel. Sein Sensus für Situationskomik und das hohe Erzähltempo lassen keinen Raum für Langeweile. Eine aufschlussreiche und kurzweilige Möglichkeit, sich auf die nächste Reise einzustimmen. Kurzum: ein Buch, das Herz, Hirn, Auge und Lachmuskeln gleichermaßen anspricht."
| Herbert Kaulen | ||
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Der Autor hat als Rucksackreisender viel erlebt und schildert dementsprechend sehr interessante, amüsante und spannende Geschichten und Erlebnisse, die ganz nebenher auch viele Informationen über Land und Leute vermitteln. Hierdurch ist ein sehr kurzweiliger Bericht entstanden, der Lust auf mehr und deutlich macht, wie man andere Länder wirklich kennenlernen kann. | ||
| Herbert Angerer | ||
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Hallo Michael! Ich bin gerade von meiner 6. Reise nach Myanmar zurück gekommen, dieses Mal 7 Wochen lang (social visa). Das Land und die Leute finde ich äußerst faszinierend und freundlich, nicht nur, weil meine Frau Burmesin ist. Ich habe durch diesen Umstand nicht nur die wesentlichen Sehenswürdigkeiten gesehen, sondern auch kaum oder noch nie von Touristen besuchte Orte gesehen und unvergessliche Eindrücke und Begegnungen erlebt. Es freut mich wenn Individualreisende wie Du dieses Land und die Menschen dort näher kennen lernen wollen. Ich finde es jedoch nicht in Ordnung, wenn dann in den jeweiligen Reiseberichten unrichtige Darstellungen, Verallgemeinerungen oder oberflächliche subjektive Meinungen zu lesen sind. Z.B. ist von den ca. 2.500 verbliebenen Pagoden in Bagan keine einzige mit Gold verkleidet (das trifft nur auf die Shwedagon-Pagode in Yangon zu). Die Menschen in Burma sind weder bitter arm noch ungebildet oder rückständig, sie hatten halt bisher nicht die Möglichkeiten wie wir in der Mitte Europas. Sie sind umwerfend freundlich, hilfsbereit, neugierig, wissbegierig und bieten ihre Dienste ohne Hintergedanken an. Und viele müssen durch zum Teil sehr schwere Arbeit versuchen das tägliche Leben für sie und ihre Familie sicherzustellen. Und es ist nicht nur in Burma so, dass die Touristen als reich gelten, hat doch der Normalburmese weder Freizeit noch 2.000 Euro übrig für 3 Wochen Nichtstun als Pagoden und Ruinen anzuschauen oder abzufotografieren. Und auch in Burma sind viele Menschen abhängig von ein bisschen Einkommen aus dem Tourismus. Wenn also nach Reisen mehr über sachliche Informationen, positiver und weniger aus unserer z.T. überheblichen Lebenseinstellung heraus berichtet wird, ist den Menschen in solch wenig weit entwickelten Ländern wie Myanmar mehr gedient. Denn vielleicht besuchen dann doch wieder mehr Menschen Burma und lassen auch ein bisschen von ihrem Reisebudget dort im Land. Ich hoffe, dass Du mit Deinem Buch auch ein paar dazu bewegen kannst, sich mit diesem fremden und vielfach unbekannten/verkannten Land zu befassen und dorthin zu reisen. Es ist es unbedingt wert. Dir wünsche ich mit dem Buch Erfolg und weiterhin viele spannende und erlebnisreiche Reisen. Herbert Angerer, Österreich | ||
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Anmerkung des Autors:
Mingalaba Herbert, danke für deine Rezension. Du hast Recht: Auf Bagans Pagoden befindet sich - von kleinen Nebengebäuden abgesehen - kein echtes Gold. Allerdings habe ich durchaus "bitterarme" und mangelernährte Menschen angetroffen, was sicherlich der besonderen Situation Anfang 2008 (Volksaufstand, wirtschaftl. Depression, Lebens-mittelkrise) geschuldet war. Als Afrika-, Asien- und Nahostreisender, der bewusst unter Luxusverzicht mit der "Normalbevölkerung" reist, gehe ich mit dem stigmatisiertem Armutsbegriff vorsichtig um. Den aktuellen Wandel in Myanmar verfolge ich mit Spannung und glaube, dass sich Burma in Kürze zum dem Reisehighlight Südostasiens schlechthin entwickelt. Keine Frage: Land und Leute sind ein Traum und ich war definitiv nicht das letzte mal dort! Lieben Gruss vom Autor M. Derendorf | ||
| Ulrich Feyen | ||
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Ich war nie "Backpacker", aber nach der Lektüre von Go Burma wird sich das möglicherweise ändern. Der Autor versteht es, mit humorvollen und abenteuerlichen Geschichten, Sprachwitz und hohem Erzähltempo zu fesseln. Mein Interesse an Asien wurde jedenfalls auf höchst unterhaltsame Weise geweckt, klasse Buch - bitte mehr davon! | ||
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