Myanmar-Reisebericht :Myanmar

Ganz ehrlich? Eigentlich habe ich gar keine richtige Lust. Ich habe mal etwas im Netz gestöbert und es scheint mir so, als ob mich wenig Standard für viel Geld erwartet. Außerdem ist momentan der Höhepunkt der Regensaison und laut Nachrichten, soll es in Myanmar richtig heftig sein. Aber gut, am 12.08 läuft nach einem Jahr mein Visum für Thailand aus und ich brauch was neues. In den anderen Ländern bin ich bereits gewesen und deshalb sollte ich wenigstens mal einen Blick riskieren.

Visum in Bangkok organisieren

Und schon die erste positive Überraschung, es ist bedeutend unkomplizierter, wie gedacht. Ich brauche keine Flugbuchung, Hotelreservierung, Einladung oder was ich sonst noch so gelesen habe. Ich brauche meinen Pass, eine Kopie davon, zwei Passfotos und sonst nichts. Am Eingang bekomme ich ein Formular, was ich ausfülle und nach einer knappen Stunde Wartezeit ist alles erledigt. Es kostet 810 Bath für drei Tage Bearbeitungszeit und 1260 Bath , wenn man es am selben Tag abholen möchte. Die Antragstellung ist immer vormittags und die Abholung nachmittags. Das Personal ist freundlich und spricht Englisch. Das Visum ist für 28 Tage gültig und die Ausreise aus Burma muss spätestens nach drei Monaten ab Ausstellungsdatum erfolgen.
Wie kommt man zur Botschaft? Siehe hier.
http://onestep4ward.com/burmese-embassy-bangkok/

Was, Wo und Wie lange?

Mein Plan ist es, keinen Plan zu haben. Gut, ich fliege nach Rangon, weil ich ja auch ein neues Touristenvisum für Thailand brauche. Aber dann, keine Ahnung? Momentan haben wir den Top der Regensaison. Hier in Banglamung (Thailand) merkt davon nicht viel. Es regnet zwar mehr als letztes Jahr aber weniger, wie in Deutschland um diese Zeit. In den Nachrichten habe ich gehört, dass es in Myanmar so stark regnet, dass es sogar Tote gegeben haben soll. Das würde mich eigentlich nicht weiter abschrecken, allerdings möchte ich den Leuten als Touri auch nicht zur Last fallen. Also vielleicht kehre ich auch nach drei Tagen wieder um und probiere es in zwei, drei Monaten noch einmal.
Mal angenommen alles ist nice und easy, was dann? Am liebsten würde ich mir ein Moped mieten und Richtung Norden fahren. Da Rangon aber Zweiradfrei sein soll, könnte es schwierig werden, das um zusetzten.
Vielleicht kann man aber auch schön gemütlich mit dem Schiff Richtung Mandalay fahren oder mit dem Zug.
Schauma mal.

© Bernd Feurich, 2015
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Die Reise
 
Details:
Aufbruch: 11.08.2015
Dauer: 15 Tage
Heimkehr: 25.08.2015
Reiseziele: Myanmar
Der Autor
 
Bernd Feurich berichtet seit 28 Monaten auf umdiewelt.
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