Thailand-Reisebericht :Weltreise 2006 von Anke und Lars

Thailand: Chiang Mai

19.07. - 22.07.06 Chiang Mai
N 18 grad 47'29.8" E 098 grad 59'29.1" Temp. 26 grad

Welcome back to Thailand.
Nachdem Lars die komplette Fahrt im Bus bis nach Chiang Mai durchgepennt hat ist er wieder mehr oder weniger wohl auf. Zumindest scheint er nicht mehr Macken als vorher zu haben und nimmt auch schon wieder feste Nahrung zu sich.

Auf dem Markt Auf dem Markt

Wir erreichen die Stadt am fruehen Abend, es ist bereits dunkel und es regnet. Mit einem Tuk Tuk fahren wir in den alten Stadtkern von Chiang Mai und suchen uns eine Unterkunft. Aehnlich wie auf der Khao San Road in Bangkok geht es auch unmittelbar in der Naehe unseres Guesthouses zu. Bis spaet in die Nacht wird laute Musik gespielt und die Touristen machen die Nacht zum Tag. Eine weniger gute Wahl zugegeben.
Anke besteht darauf einen Kochkurs zu machen. Ja kein Witz, unser eingefleischter Mc Donalds-Fan hat ploetzlich den Drang ihren Horizont etwas zu erweitern. Der Kurs ist fuer asiatische Verhaeltnisse mit 990 Baht nicht ganz guenstig. Der Tag beginnt mit einer bildenden Fuehrung ueber den Markt, bevor wir anschliessend lernen 6 verschiedene Gerichte zu kochen. Unsere Kochlehrer sind grossartig, vermitteln viel Spass bei der Aktion und bestehen darauf, dass das wichtigste beim Kochen immerwaehrendes Laecheln ist.

Zunaechst werden wir in den "Klassenraum" gefuehrt und das erste Gericht wird uns gezeigt. Als erstes wird uns der thailaendische Name beigebracht und anschliessend gehen wir die Zutaten inkl. Alternativen und Erweiterungsmoeglichkeiten durch. Dann geht alles ganz schnell! Die Zutaten werden klein geschnitten, der Wock angeworfen und alles nacheinander hinein gegeben. Dabei bleibt das ganze keine 5 Minuten auf der Flamme und ist zum Verzehr fertig. Anschliessend sind wir dran. Jeder hat seinen eigenen Kochplatz und wir legen los. Garnicht so einfach wie es aussieht. Der Wock heizt auf der Gasflamme sehr schnell hoch und man muss sehr darauf achten das Oel nicht zu heiss werden zu lassen. Nach jedem Gericht wird dieses zugleich dann auch wieder von uns verspeisst. Da lernt man schnell, was ein bischen Currypaste oder Chillie mehr anrichten kann. Nur nichts in die Augen reiben!!!

So geht das dann den ganzen Tag bis Nachmittags um 16 Uhr. Wir sind maechtig voll gefuttert und am naechsten Tag besteht selbst Lars darauf mal wieder Western Food zu essen.
Wie bereits bei unserem ersten Aufenthalt in Thailand vor einigen Wochen ist wieder Shopping angesagt. Auf dem grossen Nachtmarkt finden wir dann auch so wieder allerlei, um unsere Rucksaecke zusaetzlich zu beschweren. Es wird bald Zeit wieder ein Paeckchen zu verschicken, sonst brechen wir noch unter der Last zusammen.

Vorher! Vorher!
Nachher! Mmmhhh lecker! Nachher! Mmmhhh lecker!

Selbstverstaendlich gibt es in Chiang Mai auch wieder eine grosse Zahl sehr schoener Tempel zu bewundern. Unsere Kochlehrerin hatte uns noch die "Must See" mit auf den Weg gegeben aber wir waren einfach zu traege. Den einen oder anderen haben wir im vorbeigehen angesehen, aber zur wirklichen Besichtigung hat es nicht gereicht. Letztlich haben wir ja auch noch zwei ausgedehnte Tempelstationen in den naechsten Tagen auf dem Program.

© Lars Ormandy, 2006
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Die Reise

 
Worum geht's?:
Die Vorbereitungen sind abgeschlossen. Vor uns liegen vier Monate Asien, sechs Wochen Australien, drei Wochen Fidschi und drei Wochen USA. Wer Lust hat kann uns hier begleiten.
Details:
Aufbruch: 17.04.2006
Dauer: 7 Monate
Heimkehr: 05.11.2006
Reiseziele:
Indien
Thailand
Kambodscha
Laos
Malaysia
Singapur
Australien
Nadi
Vereinigte Staaten

Der Autor

 
Lars Ormandy berichtet seit 8 Jahren auf umdiewelt.
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Lars über sich:
Anke(27) und Lars(29): auf der Suche nach neuen Herausforderungen haben wir unseren Alltagstrott hinter uns gelassen und freuen uns auf ein halbes Jahr erlebnissreiches Reisen rund um den Globus.
Aus dem Gästebuch (3/64):
Rebell 1365334079000
Hallo, ein hoch auf den/ die Macher der Web­si­te, klasse Seiten und schöne Bil­der­.
Gruß von den Sil­ber­seen bei Kar­nickel­hau­sen!­
Das liegt in NRW, zwischen Sythen und Haus­dülmen

angelundco 1291475066000
Pak Beng gehört auch zu meinen trau­ma­tischen Rei­seer­leb­nis­sen. 40 Jahre habe ich eine Taschen­lam­pe im Gepäck herum­get­ra­gen, in dem Jahr NICHT. Ich habe noch nie so dreckig, dunkel und billig gewohnt wie dort. Der Markt im Mor­gen­grau­en bot ein Bild des Grau­ens. Wo andere Fleisch feil boten hatte man in Pak Beng Kuhfüße mit Haut und Haaren oder Köpfe mit klarem Blick in der Aus­la­ge. Ne, ne, ne, das ging gar nicht. Luang Prabang hat uns dann ent­schädig­t.
Gruß an­ge­lun­dco
Andy 1256473539000
Schöne Tour und schöner Rei­se­bericht. Dass ihr aber in Angkor Tem­pel­müde wart, kann ich so gar nicht vers­te­hen, ich fande es echt toll dor­t.

Gruss