Ko Lanta-Reisebericht :Malaysia-Thailand

Auf nach Thailand!: Sweet Home Ko Lanta

Ko Lanta sollte es also sein, eine etwa 30 km lange Insel nahe Trang, mit Fähre vom Festland aus oder per Boot zu erreichen. Schon auf dem Schiff merkte ich, das ist sie, genau das ist meine neue Insel, Ko Lanta!
Wenn man mit der Fähre ankommt und nach Ban Saladan einfährt könnte man meinen, man sei am Atlantik. Lange Sandstrände und Nadelbäume!
Doch auch die ersten Palmen und ein kleines chaotisches Fischerdörfchen und somit die "Hauptstadt" Ko Lantas lassen nicht lange auf sich warten.
Ganz angetan war ich schon, sobald ich nur vom Schiff stieg, und spätestens als wir mit dem Pick Up über die Insel brausten viel uns auf, Ko Lanta ist noch irgendwie richtig Thailand geblieben.
Noch nicht so runtergewirtschaftet wie man meinen könnte und sehr vielfältig.
Fast ganze 3 Monate blieb ich auf dieser Insel hängen und lebte so ziemlich überall mal.

Zu aller erst landeten wir am Long Beach, nach dem wir aber a) eine tote Ratte die schon von Maden heimgesucht wurde unter unsere Matratze fanden und b) nachts auch noch von einer Ratte geweckt wurde die über uns rannte, hatten wir die Nase voll und zogen an den Klong Khong Beach.
Dort hatten wir einen wirklich schönen Bungalow, gross mit eigenem Bad und sogar Roomservice!
Der Strand auf dieser Seite Ko Lantas ist allerdings sehr felsig und nicht unbedingt zum baden geeignet und nach 2 Wochen beschlossen wir dann, wieder zurück an den Long Beach zu ziehen, da wir uns mit der Crew vom Reggae House angefreundet hatten und sowieso die meiste Zeit dort verbrachten, oder über die Insel heizten.
Da wir wirklich lange Zeit im Reggae House verbrachten und auch mitarbeiteten, ergab sich langsam eine kleine Familie, die aus Anthony-einem Australier auf schwedischen Abwegegen, Jenny-aus Kanada, Melissa-aus Australien und mir, sowie den ganzen Reggae Leuten bestand.
Da der Besitzer der Bar mit Reggae Bands aus Thailand befreundet ist, kam es so dazu, dass wir gegenseitige Festivals organisierten, u.a in Railey Beach und natürlich Ko Lanta.
So kamen wir nochmals nach Railey Beach und ich fand heraus, dass es dort gar nicht soooo übel ist, wenn man weiss wo man hin muss )

Unsere Tage auf Ko Lanta waren wirklich gediegen, morgens an den Pier, Flyer verteilen an die Neuankömmlinge, dann in unserem Lieblingsnoodle Shop Baifurn ordentlich Frühstücken, dann zurück ins Reggae House, chillen, Musik machen, Kaffe trinken, malen, Bungalows verziehren, bauen oder einfach das Moped schnappen und über die Insel heizen und Freunde besuchen.
Nach so einer langer Zeit, die wir auf Ko Lanta verbrachten, hast du wirklich überall auf der Insel Freunde und kennst so ziemlich jeden Bar Besitzer. Somit wird einem nie langweilig und es gibt immer etwas zu tuen!
Auf Ko Lanta leben auch einige Leute, die jedes Jahr wieder kommen oder schon komplett dort wohnen. Ko Lanta ist wirklich wie eine kleine Familie für mich geworden und hat mit viele Einblicke in die Thai-Kultur gegeben, da ich die meiste Zeit mit Einheimischen oder den "Aussteigern" verbracht habe.
Die Abende vebrachten wir entweder in diversen Bars Ko Lantas, die ja wiederrum von Bekannten betrieben werden und so endete das ganze feucht-fröhlich; im Reggae House, wo wir entweder unsere ganz private Pachty rissen oder einfach nur diverse Gesellschaftsspiele spielen, Jam-Sessions veranstalteten oder mit den anderen Reisenden feierten.
Alles in allem erlebte ich wirklich sehr viel auf Ko Lanta und bekam nicht einmal einen Insel Koller!
Von der Vielseitigkeit der Insel Ko Lanta und meinem abenteuerlichem Inselleben berichte ich euch später noch weiter, muss nun erstmal Mittagessen kochen gehen )

© Frangi Pani, 2004
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Malaysia und Thailand 2003/2004
Details:
Aufbruch: 03.09.2003
Dauer: 5 Monate
Heimkehr: 12.02.2004
Reiseziele: Malaysia
Thailand
Ko Lanta
Der Autor
 
Frangi Pani berichtet seit 13 Jahren auf umdiewelt. Frangi über sich:
Wer Schmetterlinge lachen hört......

Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiß, wie Wolken schmecken.
Der wird im Mondschein,
ungestört der Furcht,
die Nacht entdecken.

Der wird zur Pflanze, wenn er will,
zum Stier, zum Narr, zum Weisen
und kann in einer Stunde
durchs ganze Weltall reisen.

Der weiß, daß er nichts weiß,
wie alle anderen auch nichts wissen.
Nur weiß er, was die anderen
und auch er selbst noch lernen müssen.

Wer in sich fremde Ufer spürt
und den Mut hat sich zu recken,
der wird allmählich,
ungestört von Furcht
sich selbst entdecken.

Abwärts zu den Gipfeln
seiner selbst bricht er hinauf,
den Kampf mit seiner Unterwelt
nimmt er gelassen auf.

Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiß, wie Wolken schmecken.
Der wird im Mondschein,
ungestört von Furcht
die Nacht entdecken.

Wer mit sich selbst in Frieden lebt,
der wird genauso sterben
und ist selbst dann lebendiger
als alle seine Erben.

Novalis