Thailand-Reisebericht :Malaysia-Thailand

Auf nach Thailand!: Ko Muk- eine Perle der Natur

Ein gemeinsamer Freund von Jenny und mir-Suban, lud uns nach Ko Muk ein.
Spontan, jung, und sexy eh abendteuerlich wie wir sind, sagten wir natürlich sofort zu!
So packten wir unsere nötigsten Sachen und schnappten uns früh morgens, das nächste Schiff von Ko Lanta aus über mehrer Umwege nach Ko Muk.
Wir mussten ein "Tagestrip" Boot nehmen, dass an jeder Insel anhält und dort entweder Leute von Resorts abholt oder hinbringt, die eigenen Tagestrip-Kunden schnorcheln lässt oder andere weltbewegende Dinge zeigt.
Zwar hat uns das etwas angenervt, dennoch nahmen wir die Gelegenheit wahr und sprangen selber schnell eine Runde ins glasklare, himmelblaue Wasser.
Zudem war es auch sehr schön, endlich mal die wirklich kleinen Inselchen um Ko Lanta herum kennen zu lernen.
Weisser Sand, Kokospalmen und blaues Wasser...traumhaft!
Manche Inseln sind auch einfach nur über und über bewachsen, eben typisch für die Region um Krabi.
Tja, Leo-da kiekste wa?

Endlich war es dann soweit, wir waren da. Nun nur noch vom großen Touri Boot rauf aufs Longtail Boot, dass uns and den Strand brachte und willkommen im Paradis!
Ko Muk hat 2 Resorts und ein paar Guesthouses, die ich in der Kautschuk Plantage hinter den Resorts gesehen habe.
Für andere mag Ko Muk als unspektakulär erscheinen, gerade für die jenigen, die immer high life suchen!
Aber für uns ging es direkt in die Idylle hinein.
Wir wurden von einem Freund von Suban, mit dem Moped eine/r nach dem andere/n abgeholt, da nur eins zur Verfügung war.
Gebracht wurden wir mitten in ein verschlafenes Fischerdörfchen wo man nur höchst selten einen Touri zu Gesicht bekommt-traumhaft!
Natürlich wurden wir mißtrauisch beäugt, aber daran hatte ich mich seit Malaysia, wo ich meist die einzige Weiße war, gewöhnt.
Als alle da waren, ging es nach einem selbsthergestellten Kaffee des Polizeichefs höchstpersönlich weiter, zu dem schönen Fischerhäuschen im tradiotionellen thailändischen Stil unseres neuen Freundes.
Das Häuschen liegt nur einen Steinwurf entfernt vom Strand und man bekommt früh morgens die schönsten Sonnenaufgänge zu Gesicht.
Unsere Ankunft wurde erstmal mit Thaiwhiskey (urgs), Sang Som, Cola, Soda und natürlich Limonen gefeiert und dieses mit Gitarrenklängen unterlegt.
Danach wurde gekocht und wir versuchten uns mit Händen und Füßen, bzw. durch dolmetschen von Suban, oder eines anderen Freundes, der ebenfalls mit in dem Fischerhäuschen wohnt, zu verständigen.
Das Essen war wirklich lecker und sehr sehr scharf!
Früh gingen wir ins Bett und todesmutig wie ich war, verbrachte ich die Nacht auf der Veranda- begleitet von den Geckorufen, die jeder anders interpretiert und Grillengezierpse.

So verbrachten wir einige Tage mit Spaziergängen am Strand, Muscheln sammeln, viel lesen, Schmuck machen oder einfach nur entspannen, ins Dorf gehen um den selbstgebrauten Kaffee und andere Dinge zu konsumieren, wie Sticky Rice in Bananenblättern etc.
Oder wir liefen den ganzen Weg durch Kautschuk Plantagen an den schönen Strand auf der anderen Seite der Insel.
Weisser Sand, blaues Meer, Palmen und flaches Wasser...
Die Jungs gingen tagsüber fischen und abends wurde der frische Fang zubereitet, wieder begleitet von unserem treuen Freund Sang Som.

Nach einer Weile war es an der Zeit zurück zu gehen, obwohl wir sicherlich unser halbes Leben dort hätten verbringen können!
Jenny wollte ihre Sachen von Ko Lanta holen und zurück nach Ko Muk, ich entschied mich noch in Ko Lanta zu bleiben.
So fuhren wir zurück mit dem Touri Boot nach Ko Lanta, ich schnorchelte noch frech mit in die Emerald Cave, die einen versteckten Strand an ihrem anderen Ende beinhaltet und nach langer Fahrt and vielen unzähligen kleinen Inselchen und einen traumhaften Sonnenuntergang bei strömenden Regen, waren wir wieder zurück in Ko Lanta.

Der Trip war wirklich sehr schön und erlebnisreich.
Das war wirkliches Inselleben, wie es die Einheimischen pflegen und wird mir noch lange in guter Erinnerung bleiben!

© Frangi Pani, 2004
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Malaysia und Thailand 2003/2004
Details:
Aufbruch: 03.09.2003
Dauer: 5 Monate
Heimkehr: 12.02.2004
Reiseziele: Malaysia
Thailand
Ko Lanta
Der Autor
 
Frangi Pani berichtet seit 13 Jahren auf umdiewelt. Frangi über sich:
Wer Schmetterlinge lachen hört......

Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiß, wie Wolken schmecken.
Der wird im Mondschein,
ungestört der Furcht,
die Nacht entdecken.

Der wird zur Pflanze, wenn er will,
zum Stier, zum Narr, zum Weisen
und kann in einer Stunde
durchs ganze Weltall reisen.

Der weiß, daß er nichts weiß,
wie alle anderen auch nichts wissen.
Nur weiß er, was die anderen
und auch er selbst noch lernen müssen.

Wer in sich fremde Ufer spürt
und den Mut hat sich zu recken,
der wird allmählich,
ungestört von Furcht
sich selbst entdecken.

Abwärts zu den Gipfeln
seiner selbst bricht er hinauf,
den Kampf mit seiner Unterwelt
nimmt er gelassen auf.

Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiß, wie Wolken schmecken.
Der wird im Mondschein,
ungestört von Furcht
die Nacht entdecken.

Wer mit sich selbst in Frieden lebt,
der wird genauso sterben
und ist selbst dann lebendiger
als alle seine Erben.

Novalis