Thailand-Reisebericht :Malaysia-Thailand

Auf nach Thailand!

Langsam aber sicher war es an der Zeit Malaysia zu verlassen, um dann noch einen Monat in Thailand zu verbringen, bevor es am 3.Dezember nach Hause gehen sollte...
Somit nahm ich den Zug von Kuala Lumpur nach Bangkok und die Fahrt dauerte genau 2 Nächte. In der Nähe der Insel Penang, aber noch auf dem Festland und auf Malayischer Seite, musste ich einmal umsteigen und den ganzen Vormittag auf den Anschlusszug warten, der uns nach Thailand bringen sollte.
Um 5 Uhr morgens wurden wir also alle aus dem Zug rausgeschmissen und ich stand auf einem Bahnhof, und wusste nur, dass man mit einer Fähre billig auf die besagte Insel schiffen konnte.
Ich entschloss mich dazu, dies zu tuen, da ich keine Lust hatte am Bahnhof ungefähr 8-9 Stunden rumzuhängen.
Doch was sollte ich in Georgetown um 5.30 Uhr morgens?
Als ich dort mit der Fähre ankam, hatte ich keine Ahnung was es tolles auf der Insel gab, geschweige denn wie man dort hinkam.
Glücklicherweise zeigte mir ein Mädchen den richtigen Bus und so fuhr ich ins Stadtzentrum, frühstückte erstmal beim Inder und genoss dann den Sonnenaufgang an der Strandpromenade.
Danach lungerte ich vor dem Einkaufszentrum rum und wartete darauf, dass es auf macht.
Ich persönlich finde Georgetown eher unspektakulär, was vielleicht auch daran lag, dass ich bereits 12 Stunden Zugfahrt hinter mir hatte und einfach nur weiter wollte.
Glücklicherweise ging der Vormittag irgendwie rum, ich liess mir Dinge aufschwatzen die ich eigendlich nicht brauchte, wurde krank und war irgendwann nur noch froh mit neuem Proviant, ungeklautem Rucksack (diesen lies ich einem Gepäckraum)und neuer Zuversicht im richtigen Zug auf dem Weg nach Thailand zu sitzen.

© Frangi Pani, 2004
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Malaysia und Thailand 2003/2004
Details:
Aufbruch: 03.09.2003
Dauer: 5 Monate
Heimkehr: 12.02.2004
Reiseziele: Malaysia
Thailand
Ko Lanta
Der Autor
 
Frangi Pani berichtet seit 13 Jahren auf umdiewelt. Frangi über sich:
Wer Schmetterlinge lachen hört......

Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiß, wie Wolken schmecken.
Der wird im Mondschein,
ungestört der Furcht,
die Nacht entdecken.

Der wird zur Pflanze, wenn er will,
zum Stier, zum Narr, zum Weisen
und kann in einer Stunde
durchs ganze Weltall reisen.

Der weiß, daß er nichts weiß,
wie alle anderen auch nichts wissen.
Nur weiß er, was die anderen
und auch er selbst noch lernen müssen.

Wer in sich fremde Ufer spürt
und den Mut hat sich zu recken,
der wird allmählich,
ungestört von Furcht
sich selbst entdecken.

Abwärts zu den Gipfeln
seiner selbst bricht er hinauf,
den Kampf mit seiner Unterwelt
nimmt er gelassen auf.

Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiß, wie Wolken schmecken.
Der wird im Mondschein,
ungestört von Furcht
die Nacht entdecken.

Wer mit sich selbst in Frieden lebt,
der wird genauso sterben
und ist selbst dann lebendiger
als alle seine Erben.

Novalis