Völlig verrückt - wir machen es trotzdem....

Reisezeit: Februar 2013 - August 2015  |  von Manuela A.

Chiang Mai - Teil 3

Liebe auf den zweiten Blick

Nach dem nicht so optimalen Start gefiel uns Chiang Mai mit jedem Tag besser.
Wir fanden dann auch die passende Unterkunft für uns,unser Preisniveau, alles sehr nett und relativ gepflegt. Das einzige was etwas störte war, das die Zimmertüren nicht richtig zu verschließen waren.
Aber die Leute dort machten alle einen sehr vertrauenswürdigen Eindruck, ist natürlich kein Argument, aber alles lief bestens.
Chiang Mai, die Stadt der Tempel.
Da waren wir wieder gefordert.
In Kurzform: es gibt wirklich an jeder Ecke einen Tempel. Irgendwann sind wir auch nicht mehr in jeden reingegangen, sonst hätten wir einen
Tempelkoller bekommen. Jeder ist auf seine Art wieder einzigartig und sehenswert. Wie so oft sagten wir uns, es ist schon dekadent etwas zu ignorieren, schließlich machen wir gerade eine tolle,einmalige Reise und davon sollte man wirklich jede Situation bewusst geniessen. Wir arbeiten weiter daran,der Weg ist das Ziel.
Atemberaubend für uns war der Doi Suthep, ein Wahrzeichen von Chiang Mai.
Er liegt auf einem Berg und ist zum Laufen doch etwas zu weit entfernt.
Man kommt mit dem Sammeltaxi für 40 Baht pro Person hin, wenn 8 Personen mitfahren, vom Zoo startend.
Wir also zum Zoo gelaufen (waren nur schlappe 2-3 Std. bei gefühlten 40 Grad ), auf dem Weg dorthin durch schöne kleine Gassen und Parks gekommen, das motivierte etwas.
Kurz vor dem Zoo das erste Taxi, 2 Leute warteten auch schon, Abfahrt wenn 8 Leute da sind oder entsprechend zahlen.
Da sind wir erstmal weitergelaufen, auf dem Weg gleich noch an einem Wasserfall vorbeigekommen und dort etwas die Füsse erfrischt.

Wir wollten dann auf dem Weg zum Tempel einen fahrbaren Untersatz anhalten.
Ist uns auch gelungen, es sassen 2 Engländerinnen drin. Da es nicht ganz besetzt war, wollte man uns für 50 Baht insgesamt mitnehmen.
War o.k., also sind wir eingestiegen. Die Engländerinnen schauten uns etwas komisch an , und im folgenden Gespräch stellte sich dann heraus, dass sie das Sammeltaxi für den vollen Preis als Privatfahrt für den Hin- und Rückweg gemietet hatten. Hut ab, wieder mal sehr geschäftstüchtig.
Wir haben dann ein paar Stunden am Tempel verbracht und uns für den Rückweg mit ein paar anderen Leuten zusammengetan, was aber auch wieder mit einigen Diskussionen verbunden war.
Mittlerweile haben wir festgestellt, dass wir nun doch recht entspannt mit solchen Situationen umgehen und gar nicht verstehen dass sich andere Leute aufregen wenn etwas nicht gleich klappt.
Man sollte es sportlich sehen, es kann nur einer gewinnen.
Letztendlich sagen wir uns immer, die Leute wollen auch nur Geld verdienen und für sie ist jeder Tourist nuneinmal reich.
Natürlich kommt es auch immer darauf an, welcher Tonfall herrscht.
Themenwechsel : Essen.
Richtig gut thailändisch essen kann man auf den Nachtmärkten. Das erste Mal hatte ich mir doppelt gebratenes Huhn bestellt, bekam dann gekochtes Huhn mit gedämpftem Gemüse.
Versuchte, das Missverständnis aufzuklären, zeigte das Bild in der Speisekarte, mit Text,aber die Bedienung versicherte immer freundlich lächelnd, es wäre das richtige Gericht.Sah zwar total anders aus, ich kann auch gekocht von gebraten unterscheiden,aber was soll der Geiz.
Das hatten wir auch schon gelernt, kleine Einwände werden meistens ignoriert, wir versuchen es ab und zu noch, nehmen es aber mittlerweile gelassen hin. Das Essen hat ja trotzdem geschmeckt.
Am nächsten Abend fanden wir unser zukünftiges "Stammlokal" wo wir dann auch immer freudig begrüsst wurden. Der Koch dort hatte richtig Spass an der Arbeit, er stand singend und tanzend am Herd bei lauter 50er Jahre Musik.
Ein gutes Frühstück ist in touristisch geprägten Orten auch leichter zu finden, weil ich hatte morgens immer noch keine Lust auf Suppe oder ein Reisgericht.
Hier ist unsere Erfahrung, etwas vom Zentrum entfernen, man sitzt dann zwar nicht mehr so exklusiv, bekommt aber meistens bessere Qualität für weniger Geld.
Gerade hier auch wieder auffällig, die Unterkünfte und Restaurants die in den einschlägigen Reiseführern empfohlen werden (besonders auch
für Rucksackreisende die aufs Geld achten ), sollte man unbedingt meiden.
Da wir immer viel vergleichen bevor wir uns entscheiden, haben wir schönere und günstigere Zimmer gefunden als die vermeintlich billigen Empfehlungen. Das Gleiche gilt für Restaurants. Der einzige Vorteil ist evtl., man ist unter Gleichgesinnten (anderen Touristen) und findet schnell Kontakte.
Wir haben dann noch einige Touren gemacht um auch die Umgebung etwas besser kennenzulernen ,diese waren auch sehr schön und interessant.
Dann wurde es auch wieder Zeit zum Weiterreisen, immer noch Richtung Norden.
Chiang Mai war sehr schön, außer Badeurlaub ist für jeden Geschmack etwas zu finden, sehr zu empfehlen.

Elefanten spielen...

Elefanten spielen...

...eine grosse Rolle in Thailand

...eine grosse Rolle in Thailand

ein weiterer Tempel

ein weiterer Tempel

Diese Mönche ( aus Wachs ), werden sehr verehrt,man findet sie fast überall und sie sehen wirklich total lebendig aus.

Diese Mönche ( aus Wachs ), werden sehr verehrt,man findet sie fast überall und sie sehen wirklich total lebendig aus.

Treppenabsatz auf dem Weg zum Doi Suthep

Treppenabsatz auf dem Weg zum Doi Suthep

Unglaublich, aber alles in Handarbeit

Unglaublich, aber alles in Handarbeit

Goldene Pracht wohin das Auge blickt

Goldene Pracht wohin das Auge blickt

"nur" eine Tür

"nur" eine Tür

Ein Elefantenritt darf natürlich nicht fehlen

Ein Elefantenritt darf natürlich nicht fehlen

© Manuela A., 2013
Du bist hier : Startseite Asien Thailand Chiang Mai - Teil 3
Die Reise
 
Worum geht's?:
Wir beginnen eine Reise (geplant) um die Welt und starten erstmal in Thailand. Der weitere Weg findet sich unterwegs, es gibt keinen festen Plan und das Ende ist hoffentlich noch in weiter Ferne
Details:
Aufbruch: Februar 2013
Dauer: 30 Monate
Heimkehr: August 2015
Reiseziele: Thailand
Malaysia
Singapur
Brunei Darussalam
Indonesien
Hongkong
Australien
Laos
Kambodscha
Myanmar
Deutschland
Der Autor
 
Manuela A. berichtet seit 11 Jahren auf umdiewelt.