Thailand-Reisebericht :Auf Achse: 6 Monate Borneo, Australien, Asien

Thailands Norden: Golden Triangle

Am 16.02. dann unser Abend-Flug nach Chiang Mai. Und am nächsten Morgen erstmal die VISA Extension beim Immigration Office besorgt. Unser 30 Tage Visa on Arrival war abgelaufen, deshalb mußten wir um 30 Tage verlängern. Das geht in Chiang Mai problemlos. Aufwand etwa 2 Stunden Formulare ausfüllen und Wartezeit und Kosten 1.900 TBaht pro Extension.

Chiang Mai ist die größte und kulturell wichtigste Stadt in der Nordregion von Thailand und wird wegen der landschaftlichen Schönheit auch Rose des Nordens genannt. Es gibt insgesamt 200 buddhistische Tempel (Wat), viele davon liegen in der Altstadt. Diese wird von einem Viereck aus der antiken Stadtmauer (Reste davon sind noch erhalten) und einem parallel dazu verlaufenden Wassergraben umschlossen, der auf zahlreichen Brücken überquert werden kann. Man (also Mann!!!) kann sich also sehr gut orientieren.

Am 18.02. dann den Mietwagen bei NATIONAL am Airport abgeholt und gleich los in den Norden Thailands.

Rundfahrt Chiang Mai - Goldenes Dreieck:
Raus aus Chiang Mai am Nordtor auf die 107 nach Thaton (1. Nacht).
Dann nach Mae Sai mit Grenze zu Myanmar, und zum Golden Triangle (wo der Mekong Fluß Thailand, Myanmar und Laos trennt; PS. Man kann mit Booten beliebig ohne Kontrolle hin und her fahren), weiter nach Chiang Saen (2. Nacht). Am 3. Tag nach Chiang Khong (Grenze zu Laos) und wunderschön immer am Mekong entlang nach Phayao (3. Nacht). Von dort nach Chiang Rai (4. Nacht).

Nördlich von Chiang Mai gibt es eine Vielzahl von Orchideen-Gärten ...

Nördlich von Chiang Mai gibt es eine Vielzahl von Orchideen-Gärten ...

... und Butterfly-Farms und Schlangenfarmen und Elephantentrainingszentren und und und (ziemlich touristisch).

... und Butterfly-Farms und Schlangenfarmen und Elephantentrainingszentren und und und (ziemlich touristisch).

Im Grenzgebiet zwischen Thailand und Myanmar auf schmalen Straßen zwischen Thaton und Mai Sai.

Im Grenzgebiet zwischen Thailand und Myanmar auf schmalen Straßen zwischen Thaton und Mai Sai.

Hier haben wir uns dann total verhaspelt. Enge, überwachsene Straßen. Gefühlte Steigung 30%. Sind wir noch in Thailand? Oder schon über die Grenze? Einmal: Drei Straßen, eine ins Dorf, eine mitten auf den Schulhof und die dritte - ja da kamen wir her. Also wieder 30 km zurück. Taktiken, wie nach Orientierung fahren, oder nach Gefühl, oder Schilder lesen, oder Karte studieren bringen nichts. Einziger Ausweg: an einer Kreuzung warten bis jemand mit einem Pickup kommt, ein freundliches Gespräch, thailändisches Kopfschütteln, hinterherfahren. Hat dann immer funktioniert.

Hier haben wir uns dann total verhaspelt. Enge, überwachsene Straßen. Gefühlte Steigung 30%. Sind wir noch in Thailand? Oder schon über die Grenze? Einmal: Drei Straßen, eine ins Dorf, eine mitten auf den Schulhof und die dritte - ja da kamen wir her. Also wieder 30 km zurück. Taktiken, wie nach Orientierung fahren, oder nach Gefühl, oder Schilder lesen, oder Karte studieren bringen nichts. Einziger Ausweg: an einer Kreuzung warten bis jemand mit einem Pickup kommt, ein freundliches Gespräch, thailändisches Kopfschütteln, hinterherfahren. Hat dann immer funktioniert.

Golden Triangle - Synonym für die Opium- bzw. Heroinherstellung und den Drogenhandel in Südostasien. Gold für Opium, daher der Name.

Golden Triangle - Synonym für die Opium- bzw. Heroinherstellung und den Drogenhandel in Südostasien. Gold für Opium, daher der Name.

Unser Garden-Hotel in Chiang Saen. Chiang Saen ist ein sehr schönes kleines Städtchen am westlichen Ufer des Mekong (das gegenüberliegende Ufer befindet sich in Laos). Es gibt eine alte Festungsmauer und Wats rundherum, die wir mit den Fahrrädern vom Hotel morgens erkundet haben. Also bloss nicht am Golden Triangle übernachten, viel zu touristisch, sondern weiterfahren bis Chiang Saen.

Unser Garden-Hotel in Chiang Saen. Chiang Saen ist ein sehr schönes kleines Städtchen am westlichen Ufer des Mekong (das gegenüberliegende Ufer befindet sich in Laos). Es gibt eine alte Festungsmauer und Wats rundherum, die wir mit den Fahrrädern vom Hotel morgens erkundet haben. Also bloss nicht am Golden Triangle übernachten, viel zu touristisch, sondern weiterfahren bis Chiang Saen.

Immer am Mekong lang. Der Mekong bildet über weite Strecken die Grenze zwischen Laos und Thailand.

Immer am Mekong lang. Der Mekong bildet über weite Strecken die Grenze zwischen Laos und Thailand.

Am Mekong...

Am Mekong...

... mit Wagen No.12.

... mit Wagen No.12.

Der Mekong war - aufgrund des niedrigen Wasserstandes - von thailändischer Seite aus nur stellenweise befahrbar.

Der Mekong war - aufgrund des niedrigen Wasserstandes - von thailändischer Seite aus nur stellenweise befahrbar.

Die Boote von Laos fuhren allerdings!!!

Die Boote von Laos fuhren allerdings!!!

Die Forrest-Care-Gruppe (man hatte ein bißchen Blätter im Wald gefegt) macht Mittagspause und lud uns ein, dabei zu sein.

Die Forrest-Care-Gruppe (man hatte ein bißchen Blätter im Wald gefegt) macht Mittagspause und lud uns ein, dabei zu sein.

Spicy Salat am Mekong.

Spicy Salat am Mekong.

Wat Rong Khun, Weißes Wat ca. 13 km südlich von Chiang Rai. Von dem thailändischen Architekten und Künstler Chalermchai erbaut. Seit 1996 arbeitete er freiwillig kostenlos an der Schaffung des Tempels.

Wat Rong Khun, Weißes Wat ca. 13 km südlich von Chiang Rai. Von dem thailändischen Architekten und Künstler Chalermchai erbaut. Seit 1996 arbeitete er freiwillig kostenlos an der Schaffung des Tempels.

Mit Glückstäfelchen, wie die Schlösser auf der Deutzer Brücke.

Mit Glückstäfelchen, wie die Schlösser auf der Deutzer Brücke.

Alles etwas dick aufgetragen. Nicht wirklich unser Ding.

Alles etwas dick aufgetragen. Nicht wirklich unser Ding.

© Erich Backes, 2016
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Sept. 2015 bis März 2016: Borneo, Australien, Asien sehen, entdecken, staunen "In der Fremde erfährt man mehr als zu Hause" (aus Tansania)
Details:
Aufbruch: 16.09.2015
Dauer: 6 Monate
Heimkehr: März 2016
Reiseziele: Malaysia
Australien
Thailand
Myanmar
Der Autor
 
Erich Backes berichtet seit 4 Jahren auf umdiewelt.
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