Vietnam-Reisebericht :Bilderbuch Indochina

der Norden Vietnams : Ha Noi - Den Ngoc Son

Durch das französische Viertel fahren wir dann zum Hoan Kiem See, den wir gestern Abend schon um rundet haben, um nun in den Tempel Den Ngoc Son zu gehen.

Der Tempel wird auch Jadebergtempel - nach der Insel auf der er liegt - genannt. Man erreicht ihn über die rote Holzbrücke von 1885.

Brücke der Aufgehenden Sonne

Brücke der Aufgehenden Sonne

der Eingang erfolgt durch das mit Kalligrafien verzierte Tor der Schrift

der Eingang erfolgt durch das mit Kalligrafien verzierte Tor der Schrift

Der ursprüngliche Tempel stammt aus dem 13., die heutige Substanz aus dem frühen 19. Jh. Aber die Verehrung für Tran Hung Duo, den genialen Mongolenbezwinger, sowie für Van Xuong, den Schutzherrn der Literatur, und La To, den Patron der Ärzte, ist noch die gleiche geblieben.


Zu Fuß geht es dann durch die eigentliche Altstadt, von Know How hochgelobt, von mir höchstens als normale asiatische Stadt bezeichnet. Da gibt es in anderen asiatischen Städten engeres Wirrwarr – hier sind es immerhin Straßen, durch die der Verkehr pulsiert.

die schmalen Häuser beeindrucken mich immer wieder

die schmalen Häuser beeindrucken mich immer wieder

Schon länger haben wir uns gefragt, wie man die am Straßenrand gehandelten zurechtgeschnittenen Ananas fertigt. Nun haben wir die Gelegenheit zuzuschauen.

Wider Erwarten finden wir auch hier einen Tempel, in dem u.a. auch gebetet wird. Aber es wird auch Wolle gefärbt, Gemälde werden ausgestellt und zum Verkauf angeboten. Von außen ist er kaum zu erkennen , da auch hier wieder der Vorplatz mit Mopeds zugestellt ist.

kurz vor Ende seiner Amtszeit - ihn wird's freuen

kurz vor Ende seiner Amtszeit - ihn wird's freuen

Das interessanteste ist nun der Besuch eines ganz versteckt liegenden ‚lakeview cafe’, in das uns Mr. Trunk einlädt, um uns zu einem egg-Coffee einzuladen. Als der Kaffee serviert wird, denke ich, das kann meiner Ulrike doch nicht schmecken. Aber ihr gefällt der Kaffee, der über einer Espressoportion eine große Schicht leicht gesüßte Eiweißcreme besitzt. Mir liegt liegt der Kaffee danach auf dem Magen, geschmeckt hat es mir allerdings auch.

das Café macht seinenm Namen Ehre

das Café macht seinenm Namen Ehre


Um 17.00 Uhr geht es dann zum Lotus-Wasserpuppentheater, wo wir 45 mit schriller Musik begleitet einer Aufführung folgen. Obwohl wir inzwischen wußten dass die Puppenspieler hinter dem Vorhang im Wasser stehen, kann ich mir immer noch nicht vorstellen wie sie die Puppen mit langen Stöcken gegeneinander auf der Bühne die Stellung von rechts nach links wechseln. Von der Musik habe ich nach 45 min wirklich genug, den Puppen hätte ich noch weiter zusehen können.

ein 5-minütiges Video gibt es hier

ein 5-minütiges Video gibt es hier

Wir schleppen uns ins Hotel zurück und beschließen heute auf vietnamesische Kost zu verzichten und im ‚Little Hanoi’ nur ein Baguette zu essen. Ich nehme sogar nur ein Wasser, allerdings mit – von wegen des Bäuerchen. Gegen 20.00 Uhr sind wir geduscht und ich habe keine Lust zum Bordbuch schreiben. Das geschieht dann gegen 3.00 Uhr nachts, da ich dann doch nach 7 Stunden genug Schlaf gehabt habe, aber dann der Rücken sich besser anfühlt.

© Herbert S., 2017
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Wir wollten keine vorgefertigte Reise, aber aufgrund unseres Alters auch nicht als backpacker vor Ort alles organisieren müssen. Nach längerer Suche fand ich eine Adresse in Hanoi, die ein individuelles Programm nach unseren´Vorstellungen zu 'stricken' in der Lage war.
Details:
Aufbruch: 07.11.2016
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 27.11.2016
Reiseziele: Vietnam
Kambodscha
Laos
Der Autor
 
Herbert S. berichtet seit 12 Jahren auf umdiewelt.
Reiseberichte von Herbert sind von der umdiewelt-Redaktion als besonders lesenswert ausgezeichnet worden!
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Herbert über sich:
Bin begeisterter Reisender - teils mit Leihwagen in Mexiko, USA, Indonesien, Thailand, Arabien, Namibia, Südafrika, Türkei,... teils mit kleinem Wohnmobil in ganz Europa, aber besonders in Großbritannien und Skandinavien. Es gibt also noch viel zu berichten. Aber es kommt soviel hinzu.