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Während meiner ersten Australienreise arbeitete ich auf verschiedenen Farmen im Outback von Queensland und reiste an der Ostküste entlang von Cairns nach Sydney.
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Certainly, travel is more than the seeing of sights; it is a change that goes on, deep and permanent, in the ideas of living. (Miriam Beard)
26.01.07 - 07.02.07
Alleine schon die Zeit auf der Fähre macht es lohnend, nach Manly zu fahren. Für wenig Geld geht es auf dem Wasser vorbei am Opernhaus und quer durch den Hafen - eine halbe Stunde oder 15 Minuten lang, je nach Preisklasse. Doch auch Manly an sich ist auf jeden Fall einen Besucht wert. Einen halben Tag verbrachte ich hier mit Claire und Laura, mit denen ich im Hostel ein Zimmer bewohnte. Manly Beach gefiel mir wesentlich besser als Bondi. Hier konnte ich stundenlang am Strand spazieren gehen und in die Ferne schauen... "The Corso", Manlys Einkaufsstraße wirkte sehr einladend, hier konnte man als Backpacker auch günstig essen und den Abend verbringen.
Manly Wharf
The Corso - Manlys Einkausstraße
Manly Wharf
Laura und Claire aus England
Manly Beach
Der Manly Scenic Walkway führt mehrere Kilometer durch den Sydney Harbour National Park und gegen Abend wanderte ich den ersten Abschnitt des Weges. Der Wanderweg bot malerische Ausblicke auf den Hafen.
Manly Scenic Walk
Die Rückfahrt mit der Fähre war eines der schönsten Sydney-Erlebnisse überhaupt: Zunächst ging es über die stille, dunkle Wasserfläche an den Lichtern der Vororte vorbei, dann sah man direkt auf die glitzernde Skyline Sydneys, um schließlich am erleuchteten Opernhaus und der Harbour Bridge wieder am Circular Quay anzulegen. Einfach ein Gänsehauterlebnis!
So entschloss ich mich, mit genau dieser Fahrt den allerletzten Abend meiner Reise zu verbringen und besuchte noch einmal Manly. Ein schöneres Erlebnis für den vorerst letzten Abend in Australien könnte ich mir nicht vorstellen: Gebannt von so viel Schönheit saß ich als einziger Passagier draußen auf der Fähre und genoss den Anblick, der sich mir bot. Mit ein wenig Traurigkeit, aber auch glücklich über das Schöne, was ich nun zum Abschied noch einmal hatte sehen dürfen, fuhr ich dann zum Hostel zurück und begann, am Morgen meine Sachen zu packen - es ging back to Germany!
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