13.11.07: Noch 3 Wochen und dann geht's los, wow. Höchste Zeit für die letzten Vorbereitungen. Und auch ein Online-Tagebuch soll her - für alle, die ab und zu mal schauen möchten, wo wir gerade stecken. Herzlich Willkommen!
Sowas - da haben wir selbst in Laos leichter Internet-Zugang gefunden als hier in Australien. Ok, nun aber nach vielen Tagen ist es auch mir gelungen, mal ein bisschen laenger ins Netz zu kommen. Fuer Mathias Blog neulich haben wir gluecklicherweise eine hilfsbereite Reisende angetroffen mit Laptop. Ebenso ist Handy-Empfang im Outback so gut wie nicht vorhanden.
Auf unserer 'Butterfliegen'-Farm hatten wir noch viel Spass, wir haben prompt noch ein paar Tage angehaengt. Unser "no worries"-Chris hat uns bei Laune und Arbeit gehalten und auch Nicki, die aeltere Dame, war prima. Sie ist mit 10 Jahren aus Deutschland ausgewandert 'worden' und war darueber erst sehr ungluecklich. Heute ist davon nichts mehr zu merken, das Deutsch ist auch so gut wie ganz vergessen - eine Australierin durch und durch. Eines morgens haben wir sie in Mathias verzweifelt gesuchten Trekking-Hosen sitzen sehen, die sie mal kurzerhand und irrtuemlicherweise als herrenlos eingesammelt hatte. Und Wasserproben der anwesenden Wissenschaftler befanden sich dank Nicki auch schon mal im Gefrierfach zwischen den normalen Wasserflaschen - die Verwirrung, was nun noch trinbar ist, war gross. Etc. pp, sie war suess in ihrer Art.
Wir hatten noch eine dritte Wwooferin an Board, naemlich die Japanerin Yucki. Wir drei haben geputzt, Heu geladen und verteilt, einen alten Doppeldeckerbus bemalt, die Tiere gefuettert und gekrault, verloren gegangene Hasen eingesammelt, dem Klemptner beim Rohre verlegen geholfen, Nicki unterhalten, die Gaeste versorgt und den Schmetterlingslarven ihre Blaetter gepflueckt ... und vieles mehr. Unser Tag begann um 8 h, ging dann mit kleinen Kaffeepausen bis 13 h. Nach einer grossen Pause ging es dann in den Abendstunden weiter bis oft 22 h. Viel zu tun - aber mal so ganz anders als zu Hause. Die Australier sind extrem offen und herzlich - bisher ohne Ausnahme. Unglaublich. Das muss das geniale Wetter sein! Wir koennen uns kaum satt sehen an diesem klaren, sonnigen Himmel mit seinen umwerfenden Sonnenauf- und -untergaengen.
Es blieb auch ein bisschen Zeit fuer Besichtigung der Umgebung und zweier Parks - dazu mehr im naechsten Bericht morgen.