Nach so viel Natur in Neuseeland muss man sich erstmal wieder an den Trubel in einer Großstadt gewöhnen (In Auckland hat man nur in der Innenstadt das Gefühl man befindet sich in einer großen Stadt, in den einzelnen Vierteln wie Parnell kommt man sich eher wie in einer Kleinstadt vor). Um diesem Trubel zu entfliehen kann ich nur den Botanischen Garten empfehlen.
Und ein muss ist natürlich auch das berühmte Opernhaus, das gleich neben dem Botanischen Garten ist. Hatte mir das ganze aber etwas spektakulärer vorgestellt.
Eine weitere Sache für die Sydney berühmt ist, seine Strände: Auswahl hat man ja reichlich. Leider sind sie nicht gerade gut im Straßenverkehr beschildert, aber das Gute ist, findet man den einen nicht, landet man beim nächsten! Für meinen Geschmack sind sie ein bischen zu überfüllt, lag aber vielleicht auch daran dass gerade Sommerferien waren. Aber der Sand in Australien ist viel weicher wie bei uns in Europa. Teilweise gibt es schöne Klippen neben den Stränden wie z.B. beim Cougeebeach.
Und wenn man genug von den Stränden hat, dann lohnt sich ein Abstecher in den Zoo, auch wenn er bei weitem nicht an den Bronx Zoo herankommt. Aber vor allem die Australienabteilung ist sehr schön. Meine Lieblingstiere in diesem Zoo, die Koalabären. Ich dachte ja immer die schlafen den ganzen Tag nur und die sind total langweilig. Wenn man aber Glück hat ist einer wach und dann sind die Viehcher unglaublich lustig zu beobachten.
Und wann hat man schon mal die Möglichkeit ein Känguru zu streicheln. Hatte ein bischen das Gefühl, die Tiere im Zoo in Sydney sind alle dressiert. Der Zoo hat um 16:30 Uhr zugemacht, ab 16 Uhr hat man kaum mehr Tiere gesehen, die haben sich dann alle in ihren Häusern versteckt, damit man aus Langeweile aufgrund von Mangel an Tieren den Zoo auch ja pünktlich verlässt! Im Australienwildgehege, durch das man gehen kann, während Kängurus und Emus um einen rumhupfen bzw. rumlaufen, gibt es ein sehr schmusebedürfiges Känguru. Das legt sich mitten auf den Weg, damit auch ja jeder Zoobesucher stehenbleibt, es streichelt und ein Foto macht. Hab ich natürlich auch gemacht, nach dem makaberen Moto: "Morgens hinterm Ohr gekrault und abends noch blutig auf dem Tisch angerichtet!"
Und nein es ist nicht das gleiche Känguru! Aber sehr leckers Fleisch sollte man mal probiert haben, wenn man in Australien ist, zu gut durch wird's allerdings sehr zäh!
Und dann war's auch wieder gut mit westlicher Luxuszivilisation und südostasiatisches Abenteuer angesagt!