Nach einiger Zeit sind wir dann am Beginn an der Ocean Road angekommen. Fuer diese Strasse macht eine Touristen-Bustour echt sinn, wenn man kein Auto mieten moechte. Es ist halt eine sehr lange Strasse, an der man immer wieder stoppen kann, um sich anzuschauen, was etwa 4 bis 5 Wellen pro Minute nach vielen Jahren formen.
Unser erster groesserer Stopp war Loch Ard Gorge.
An diesem Ort haben wir uns auch den Sonnenuntergang angeschaut.
Anschliessend ging es in eine Jugendherberge und unser Driver-Guido hat ein BBQ zum Selbstkostenpreis organisiert.
Dazu haben wir einigen Wein getrunken und danach ging es noch in ein Pub, wo Livemusik angesagt war. Es war ein Pub, wo man nicht rauchen darf, wie geil ist das denn. Man kann in einen Pub gehen, ohne dass anschliessend die Klamotten nach Qualm stinken.
Tag 41 - 13. Juni
Diese Nacht habe ich zum ersten mal was auf Englisch getraumt, das ist auch mal eine neue Erfahrung.
Etwas muede hat mich dann mein Kopfkissen-Vibrationswecker, der ein Hightech-Produkt ist, weil dieser einen Wecken kann, ohne dass ein ganzer Dorm-Room wach wird, sogar telefonieren kann man mit ihm, zuverlaessig geweckt, weil es ja noch mehr zu entdecken gab.
Erster Stopp, die London Bridge, die seit 1990 eine Insel ist, nachdem der linke Teil eingestürzt ist.
Weiter ging es dann zu den 12 Apostels, die gar nicht 12 sind. Dieses sind die beruehmtesten Felsen dieser Strasse. Gegen einen Preis von 50 Dollar konnte man hier einen Hubschrauberflug fuer 8 Minuten machen, waere schoen gewesen, das war es mir fuer 8 Minuten aber nicht wert.
Und weiter ging es zum Temperated Rainforest, wo sehr alte Baeume mit riesigen Staemmen stehen, die bis zu 60 Meter hoch sind.
Auf der weiteren Fahrt gab es immer wieder schoene Straende zu sehen. An einer Stelle wurden viele Aboriginals umgebracht. Wieso konnten die Europaer mit diesem friedlichen Volk nicht gemeinsam leben? Viele Bedeutungen von Hoehlenmalereien in dieser Region koennen nicht mehr uebersetzt werden, weil die Staemme ausgestorben sind. Zwischendurch gab es irgendwann eine Mittagspause. Ich war in einem Restaurant essen, wo man beim Warten auf das Essen ins Internet konnte, super, musste noch meine Flugzeit nach Neuseeland ueberpruefen.
Abends ging es wieder nach Melbourne zurueck und ich war nochmal im Backpackers im Victoria Hotel, natuerlich dann auch nochmal in der Sauna. Zuerst habe ich aber noch gemuetlich einen Wein mit einer aus Singapur getrunken, die mit auf der Tour war. Die 500 Dollar-Strafen fuer Essen oder Trinken in der Metro dort ziehen sie echt durch.