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Nun ist es endlich soweit und ich werde ein Jahr lang dem trüben Alltagstrott entfliehen. Hongkong, Australien, Neuseeland und Thailand stehen auf dem Programm. Fremde Kulturen, überwältigende Gegenden und neue Eindrücke satt.
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Freitag - Sonntag 03.06 - 05.06.
Da ich nicht wusste, was mit meiner Zeit anfangen, bis die Tour beginnt, beschloss ich, noch in ein Internetcafe zu gehen. Dort traf ich dann Marla wieder, die Kanadierin von den Everglades. Man laeuft sich in Australien immer und immer wieder ueber den Weg, da zu dieser Jahreszeit beinahe alle nach Norden gehen, um dem Winter zu entfliehen. Nachem wir uns dann ueber die neusten Ereignisse auf den neusten Stand gebracht hatten, brach ich zum Pier auf. Dan, Oz, Kathy und Joules, kamen kurz vor Abreise an und wir wunderten uns, dass Rob, der eigentlich schon laengst da sein sollte, noch nicht eingetroffen ist. Fuenf Minuten vor Abreise traf er dann endlich ein, doch hatte noch keine Zeit gefunden, Alkohol zu kaufen. Also rannte er noch schnell in einen Liquoer Store. Dan und Rob fiel dann ein, dass ihr Flug von Cairns nach Darwin am 05.06. ging. Also genau waehrend wir segeln sind. So riefen sie noch schnell die Fluggesellschaft an und aenderten den Abflugtermin auf den 11.06. Dummerweise geht ihr Flug von Darwin nach Bali am 08.06., also vier Tage, bevor sie in Darwin ankommen wuerden.
Um halb zwei kam dann ein Crew Mitglied, dass uns zum Boot brachte.
Auf dem Boot mussten wir dann noch eine Weile warten, weil jemand sein Voucher nicht abgegeben hatte. Es stellte sich heraus, dass Rob und Dan die dafuer verantwortlichen waren...
Den ersten Tag segelten wir nur raus zu den Inseln, ohne irgend etwas besonderes zu Unternehmen. Da ich vor der Abreise einen Liter Eiscafe getrunken hatte, musste ich dringend auf die Toilette und stellte mit Entsetzen fest, dass die Toiletten an Bord eine Liliputaner Ausgabe von Fluzeugtoiletten waren. Zudem hatten wir regen Seegang und man konnte sich so schon kaum auf den Beinen halten. Also eine Hand an die Wand, zum abstuetzen, der Ellenbogen des anderen Arms an die andere Seite und mit den Beinen die Wellen kompensieren. Was fuer ein spass 
Am naechsten Morgen hielten wir dann bei Whiteheaven Beach. Er hatte wunderschoenen, weissen Pulversand und tuerkisblaues Wasser. Wir schwammen dann durch eine Meerzunge zu einem anderen Strand. Unterwegs sah ich etwas langes, schwarzes im Wasser schwimmen und meinte zu den anderen, dass da ein Hai sei. sie meinten nur, dass da kein Hai sei und schwammen weiter. An dem anderen Strand gab es dutzende Rochen und wir entschlossen uns nicht zu schwimmen. Sie lagen wir ein Teppich ueber dem Meeresboden. Ich wuenschte, ich haette meine Kamera dabei gehabt.
Als wir dann zurueck am Strand auf der anderen Seite der Meerezunge waren, fragte uns ein Freund von Rob, ob wir die Haie gesehen haetten, die am Strand entlang schwammen...
Nachdem wieder alle auf dem Schiff waren, fuhren wir zu einem kleinen Riffstueck, schnorcheln. Wir durften schicke Stingersuits tragen, damit wir nicht einem grausamen Tod durch Quallenstiche erlagen. Anfangs hatte ich nicht geringfuegige Probleme, mit der Atmung zurecht zu kommen. Zu allem Ueberfluss hatte ich dauernd Wasser in meiner Brille. Also entschloss ich mich, zu dem kleinen Beiboot unseres Schiffchens zu schwimmen, wo mir dann erklaert wurde, dass ich den Riemen meiner Maske zu weit unten sitzen haette. Ploetzlich ging alles perfekt und ich konnte die Riffswelt ohne Probleme erkunden. Fische in allen Groessen und Farben tummelten sich unter mir, als wuerden sie hier den ganzen Tag warten, bis eine Gruppe schnorchler kommt, um sie zu beobachten. Das Riff schien, riesig zu sein und strahlte in allen denkbaren Farben. In diesem Moment bereute ich wirklich, keine Unterwasserkamera dabei zu haben.
Nach einer Stunde und Fingern wie eine 200 jaehrige gings dann wieder aus dem Wasser.
Abends fuhren wir dann noch ein ein Luxusresort, auf dem Wallabes frei herumrennen. Kathy wurde sogar von einem angegriffen und geboxt 
Sie hat es ohne schrammen ueberstanden.
Am naechsten Morgen gings dann direkt zurueck nach Airlie Beach. Wir schafften es gerade rechtzeitig, bevor es anfing zu regnen.
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