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Nun ist es endlich soweit und ich werde ein Jahr lang dem trüben Alltagstrott entfliehen. Hongkong, Australien, Neuseeland und Thailand stehen auf dem Programm. Fremde Kulturen, überwältigende Gegenden und neue Eindrücke satt.
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Mittwoch 13.07. - Samstag 16.07
Kurz nach neun kam unser gemietetes Auto vorgefahren und wir machten uns auf den Weg Uluru und Umgebung zu erkunden.
Da wir zu frueh los fuhren, mussten wir leider auf Alkohol verzichten, da in Alice Springs vor 12:00 kein Alkohol verkauft wird...
Wir fuhren dann direkt tanken, da man unseren geilen Stationwagon mit Gas und Benzin GLEICHZEITIG betreiben konnte und Gas wesentlich billiger ist als Benzin.
Danach fuhren wir direkt an den roten Monolithen der nur schlappe 430 Kilometer von Alice Springs entfernt ist. Nach etwa 300 km sahen wir auf der linken Seite einen grossen Berg und dachten in unserem grenzenlosen Eifer zuerst, dass es sich um den Uluru handelte. Wir uebersahen grosszuegig das markante Detail, dass der Felsen auf einer Plattform stand und mehr wie ein Stueck des Grand Canyon aussah, als das Heiligtum der Aborigines. Nach etwa 30 sec beschlossen wir dann getruebt, dass es sich wohl nicht um Ayers Rock handeln koenne und wir fanden uns damit ab, dass wir gerade den Mt. Connor sahen, statt Uluru und so fuhren wir auf der endlos wirkenden Strasse durchs Outback weiter.
Wir kamen etwa gegen 16:00 am Fuss des Felsens an und betrachteten kurz die Menschen, die den Felsen erklimmten. Sie wirkten wie ein haufen Ameisen, der an nem Ast entlang klettert. Der rote Gigant war wesentlich groesser, als man ihn sich vorgestellt hat und wirklich imposant.
Kurz vor Sonnenuntergang fuhren wir dann an den Sunset Point und warteten gespannt auf den Sonnenuntergang und das Farbenspiel am Uluru. Wir kamen dann auf die Idee am Sunset Point BBQ zu machen und waren sofort Mittelpunkt des Geschehens am Aussichtspunkt und ich konnte schon das Gemurmel hoeren "Ja ja, wieder die Deutschen...".
Ein kleiner dicker Junge kam dann angelaufen und hat gemeint, dass es keine bloede Idee sei, hier BBQ zu machen und ist die ganze Zeit mit grossen Augen um uns herum gelaufen. Wir waren letztendlich so nett und gaben ihm eine Bratwurst. Ich glaube das war das Highlight seines Tages.
So sassen wir dann vorm Uluru, asen Steaks und betrachteten den Sonnenuntergang am Ayers Rock. Und die Farbaenderungen des Felsens.
Als es dann dunkel wurde machten wir uns auf den Weg zum Resort Campen. Wir bekamen zusammen mit dem Wagen vier Swags. Im Grunde Schlafsaecke fuer Schlafsaecke in denen man wie in einem Sarkophag liegt.
Am naechsten Morgen fuhren wir an den Sunrise Point, um den Sonnenaufgang anzuschauen, der im Vergleich mit dem Sonnenuntergang absolut unspektakulaer war. Wir liefen dann den Ground Track um den Uluru drumherum. Satte 9km!! Der Felsen hatte teilweise gigantische Loecher und riessige Auslauefer, an denen wir entlanggingen, als waeren wir Zwerge.
Nach gut zwei Stunden kamen wir wieder am Auto an und fuhren weiter zu den Olgas eine Felsen Gruppe etwa 40km vom Ayers Rock entfernt. Zuerst fuhren wir wieder an den eigentlich Fuss der Olgas, der aber so nichtssagend war, dass wir direkt an den "valley of the winds" track gingen und nochmals 7km durch die Olgas liefen. Super aussicht, waehrend man zwischen den gigantischen Felsformationen durchwandert.
Danach machten wir uns mehr oder weniger erschoepft auf den Weg zum Kings Canyon, der nochmal etwa 300km von den Olgas entfernt lag.
Unterwegs fanden wir ein Roadhouse, an dem wir kostenlos Zelten konnten und so schlugen wir unsere swags auf und machten uns ans kochen. Wieder BBQ 
Am naechsten Morgen gings dann wieder auf die Strasse Richtung Kings Canyon, an dem wir dann erneut einen 7km track gingen. Hoch auf den Canyon mussten wir anfangs etwas Bergsteigen aber oben ging dann ein bequemer Pfad ueber den gesamten Canyon, der sich sehr Eindrucksvoll unter und neben einem dahin schlaengelte.
Gegen vier fuhren wir schliesslich wieder Richtung Alice Springs, da wir noch vor hatten, die Mc Donnald Ranges (glaube, dass man die so schreibt
) zu besichtigen.
Als es dunkel wurde schlugen wir unsere swags in der Wildnis auf, da wir endlich mal wild campen wollten. Nachts machten wir noch ein kleines Feuer, damit es uns nicht zu kalt wurde und breiteten die swags dann um das Feuer herum aus.
Am naechsten Tag gings dann zu den Ranges, doch mussten wir feststellen, dass man die ganzen Pfade zu den Aussichtspunkten nur mit einem 4WD befahren konnte und so mussten wir nach anderthalb Stunden an den Klippen entlang fahren wieder unverrichteter Dinge umdrehen...
Alles zusammen gerechnet fuhren wir letztendlich beinahe 4000km nur um einen roten Felsen in der Wueste zu sehen, da wir schon von Cairns mit einer Car Relocation nach Alice Springs sind. Schon krank irgendwie 
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