Australien-Reisebericht :Mekong-Delta / Australien

Australien (Cairns - Sydney): Around Cairns

5. Januar - 7. Januar 2006

Cape Tribulation

Als erstes holten wir am Morgen unser Mietauto ab. Bereits um 9 Uhr war es wahnsinnig heiss und kein Woelkchen trübte den Himmel. Obwohl es auch in Thailand warm war, hat es uns hier fast umgehauen. So fiel unser Entscheid sehr schnell, schnellstens ins klimatisierte Auto, ins Blaue fahren und Cairns Cairns sein lassen. Gemietet haben wir uebrigens einen Appollo Cameric bei Apollo. Es war zwar das guenstigse Angebot, aber irgendwie hatten wir immer und ueberall das groesste Auto! Abgesehen von den Campern natürlich! Aber bei unserem vielen Gepaeck brauchten wir ja schliesslich auch viel Stauraum!
So fuhren wir dann erst einmal gen Norden Richtung Cape Tribulation.

Was viele Dinge betrifft, mussten wir uns hier in Australien wieder richtig umgewoehnen. Der ruhige Verkehr, breite Strassen, das "Westliche", der Ueberfluss der hier an jeder Ecke deutlich wird.... und die Preise, die sind hier unglaublich hoch... echt teuer dieses Australien.

Die Landschaft rund um Cape Tribulation ist wunderschoen. Sobald man mit der Faehre den Daintree Riverquert hat ist man mitten im dichtesten Regenwald. Wie wir fälschlicherweise angenommen haben, gibt es in der Cape Tribulation Region keinen eigentlichen Ort. Die Unterkuenfte sind im ganzen National Park verstreut. Hier hatten wir dann auch unseren ersten Schock. Fuer ein Zimmer kaum groesser als das Doppelbett und mit Gemeinschaftsdusche und -WC sollten wir 70 AUD bezahle!!! Fuer das Doppelzimmer mit WC/Dusche ganze 120 AUD. Dazu der Vergleich: In Saigon haben wir fuer ein grosses Zimmer mit TV, Kuehlschrank und AC 13 USD beahlt!!! Aber das Vergleichen sollten wir uns wohl besser schnellstens abgewoehnen. ...die Unterkuenfte hier in Australien sind einfach sacketeuer!

Immer noch total geschafft von unserer Reise von Thailand nach Australien legten wir uns einmal eine Weile aufs Ohr! Mitten im Nachmittag. Eigentlich haben wir an diesem ersten Tag denn auch nichts anderes gemacht als Auto gefahren und geschlafen. Denn das zu unserem Hotel gehörige Restaurant hat Abends um 21 Uhr bereits geschlossen und da sonst weit und breit nichts anderes war und wir auch keinen TV hatten, blieb uns fast nichts anderes übrig als frueh schlafen zu gehen!

Kuranda

Dafür ging's dann am nächsten Morgen schon wieder früh los. Zurück Richtung Süden und dann ins Hochland, durch Waelder, Berge. Strassen mitten im Niergendwo, kleine, meist menschenleere Orte. Das ist uns hier immer wieder aufgefallen. Wenn man durch Ortschaften faehrt, sind sie immer wie ausgestorben. Gehen die Leute hier denn nie auf die Strasse?? Kontakt unter Nachbarn??!!!

Unterwegs haben wir übrigens beschlossen, öfters mal zu picknicken ... die lieben Preise! Nein, nicht nur. Sonst werden wir noch zu Fast Food Junkies. So deckten wir uns erst einmal ein... mit Chips, Bisucuits, Schokolade ...

Ankunft in Kuranda. Hier wollten wir uebernachten. Aber das ist ja nun wirklich nicht zu empfehlen! Der Ort ist zwar sehr bekannt, da die die Kuranda Scenic Railway und der Skyrail Rainforest Cableway von Cairns hierher führt, d.h. den Tag durch ist der Ort voller Touris und entsprechen viele Souvenier Shops und Restaurants gibt es (im Reiseführer nennt man Kuranda das Souvenirkitsch-Dörfchen!), aber um 15.30 Uhr faehrt die letzte Bahn ins Tal und ab dann ist hier tote Hose. Spaetestens ab 16 Uhr ist kein Shop, kein Restaurant mehr offen!! Und es scheint, als ob hier gar keine Leute leben. Alles wie ausgestorben! Und wir hatten natürlich ein super Timing; um 15 Uhr bezogen wir unser Hotel und gegen halb Vier wollten wir uns den Ort ansehen! Super!!! ....also nichts mit Shoppen! ... worüber Schüppi natürlich nicht unbedingt besonders traurig war!

So setzten wir uns dann also nochmals ins Auto und machten so noch ein wenig Sightseeing. Zuerst zur Barron River und den Barron Falls.

Bild Faelle

Dann zum Lake Placid.

Cairns

Ein wenig ausserhalb von Cairns befindet sich der Tjapukai Aboriginal Cultural Park. Hier kann man sich Shows zum Glaubensystem der Tjakupai und weiteres Wissenswertes über ihre Kultur und ihre Geschichte seit der Invasion der Europäer anschauen. Wir efahren wie Pflanzen zur Heilung von Krankheiten eingesetzt wurden... wir haben zwar schon alles wieder vergessen, da wir auch nur die Hälfte verstanden haben! Zudem sahen wir eine Tanz-Show, warfen Bumerang und Speere. Gar nicht so einfach, einen Bumerang zu werfen! Zum Glück standen wir alle ganz sicher in einem Netz.

Nach einem kurzen Abstecher in Cairns - zum Mittagessen - führen wir dann suedwarts. Der Weg bis Sydney ist lang(1000km) und ein Monat ist kurz.

So weit kamen wir allerdings nicht. Schon in Mission Beach, rund XXXkm südlich von Cairns, legten wir den nächsten Stopp ein.... schon wieder Abend!

© Claudia + Patrik, 2005
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Die Reise

 
Worum geht's?:
2 Monate reisen im Mekong-Delta, entspannen im Paradies auf Koh Lanta (Thailand) und noch 1 Monat den roten Kontinenten in Augenschein nehmen. Thailand (Bangkok - Chiang Mai), Laos (Huay Xai - Luang Prabang - Vietiane), Vietnam (Hanoi - Hue - Ho Chi Minh City), Kambodscha (Phnom Penh - Siem Reap) - Thailand (Phuket - Koh Lanta) - Australien (Cairns - Sydney) Aber es kommt wie es kommt! Wir lassen uns überraschen. Am 22. Oktober 2005 geht es los!!!
Details:
Aufbruch: 22.10.2005
Dauer: 3 Monate
Heimkehr: 02.02.2006
Reiseziele:
Südostasien
Thailand
Laos
Vietnam
Kambodscha
Australien

Der Autor

 
Claudia + Patrik berichtet seit 9 Jahren auf umdiewelt.
Bild des Autors
Aus dem Gästebuch (3/43):
Eckart 1357508274000
Hal­lo,­

schöner Bericht. Macht Spass, das zu lesen und man bekommt Lust auf Thai­lan­d.
Wisst ihr noch wie das Hotel in Bangkok hieß, wo ihr unter­geb­racht war­t?

Vie­le Grüße
­
Eckart
Thorsten 1332736969000
Hi Zu­sam­men­,

Coo­ler bericht von eurem Vietnam trip!! Habt ihr viel­leicht die Adresse von der Rol­ler­ver­mie­tung die Ihr genutzt habe? Wir fahren in ner Woche los. Waere mega klasse von euch zu hoer­en­

Thor­sten
Volker 1308135254000
Hal­lo,­

auch wenn es schon ein paar Jahre her ist - so eine Trek­kin­gtour in Thai­land macht immer noch viel Spaß, finde ich zu­min­dest.

Ich habe einmal eine ähnliche Re­gen­tour ge­macht. Ich fand das aber nicht so wild. Al­ler­dings hatte ich meine Kla­mot­ten alle zus­ätzlich in Plas­tik­tüten ge­packt.

Mit der Hygiene hatte ich keine Prob­le­me - auch wenn wir uns nur an ein paar Was­ser­roh­ren waschen kon­nten. Für ein paar Tage macht mir das alles nichts aus­.

Ein eigener Schlaf­sack ist meiner Meinung nach aber immer von Vorteil - die ges­tel­lten Schlaf­säcke sind oft etwas schmud­de­lig. Ein Inlet wie schon erwähnt, wäre eine Al­ter­na­ti­ve.­

Übri­gens ist bei Touren in der trocke­nen Winter­zeit nachts mit ziem­lich kühlen Tem­pe­ra­tu­ren zu rech­nen. Die können in den Bergen auch mal bis an den Gef­rier­punkt sinken. Da machen ein vern­ünfti­ger Schlaf­sack und evtl. eine I­so­mat­te, dur­chaus Sin­n.

Gruß­
Vol­ker