Fidschi-Reisebericht :Ein Jahr am anderen Ende der Welt - Work & Travel Australien+Neuseeland

Fidschi

und auch hier muss ich nochmal auf die jimdoseite von aylin zugreifen (schaut sie euch auf jeden fall an, es lohnt sich: www.aylinweltweit.jimdo.com)
vielen dank meine liebe
und nicht vergessen, von unten nach oben lesen

FijiWas ich in Fiji gelernt habe...- Bula, Bula, Bula und noch mehr Bula!

- Barfuß zu laufen. Über Stock und Stein, bergauf und auch wieder bergab
- Kava richtig zu trinken, mit allem Klatschen und Zauberformeln aufsagen
- Die local buses zu lieben
- Die Freundlichkeit der Fijianer zu schätzen
- Fisch zu essen (gezwungenermaßen )
- gegen Kakerlaken zu kämpfen

28.4. - 1.5.10 Feejee ExperienceNach einem schweren Abschied mittwoch morgen ging es für mich mittags gleich wieder ins nächste Abenteuer. Ich hatte noch einen Gutschein für einen Buspass einmal um die Hauptinsel herum. Normalerweise bin ich nicht so der Fan von diesen Organisierten-Touristen-Unterhaltungs-Touren aber verfallen lassen wollte ich den Gutschein dann doch auch wieder nicht. Jetzt heißt es für die nächsten 4 Tage mit einer kleinen Gruppe Mitreisender einmal um die Hauptinsel herum zu fahren und dabei noch ein wenig mehr über Fiji zu lernen. Der Pass enthielt noch die ein oder andere Aktivität, sodass die nächsten Tage zumindest keine Langeweile aufkommen sollte. So besuchten wir unter anderem ein traditionelles Village, nahmen an einer Kava-Zeremonie teil, wanderten durch den Jungle, wurden zu einer Baustelleneinweihungszeremonie eingeladen, besuchten die Hauptstadt Fijis, sowei ein Waisenhaus und schwammen in natürlichen Mudpools. Alles in allem 4 kurzweilige und ganz interessante Tage, mit neuen Leuten, viel Kava, gutem Essen und wunderschönen Stränden=) Trotzdem bin ich froh, wenn ich meine Reisen wieder selbst gestalten und in die Hand nehmen kann=) Jetzt warten noch 3 entspannte Tage in Fiji auf mich, bevor es Di abend nach LA und dann weiter nach Costa Rica geht.
27.4.10 Nadi TownHeute stand mal wieder ein wenig Kultur auf dem Programm und wir machten uns auf den Weg nach Nadi Town. Schon allein die Fahrt in die Stadt war abenteuerlich, denn wir nahmen einen der Localbuses. Das sind uralte Busse, die aus allen Ecken und Enden knarzen und klappern und offen sind. Keine Fenster, höchstens eine Plastikplane, und zum Anhalten muss an einer Schnur gezogen werden, die eine Klingel vorne beim Fahrer betätigt. Sehr interessant=) Auch ist es in den Bussen hier keineswegs leise, es wird so laut Musik gespielt, dass man sich fühlt, als wär man im Partybus gelandet. Sehr cool=) Sollte bei uns auch mal eingeführt werden=) Nach einer aufregenden Fahrt kamen wir endlich in Nadi an, wo wir uns zunächst die Markthallen ansahen. Was uns dort als allererstes in die Augen stach, waren die riesigen Berge an Kavapflanzen. Kava ist das Nationalgetränk Fijis und wird aus einer Art Pfefferwurzel hergestellt. Bisher sind wir leider ( oder sollte ich besser sagen zum Glück?? ) noch nicht in den Genuss des so berühmten Getränks gekommen, doch das sollte sich später ändern. Nachdem wir die Kavapflanzen begutachtet hatten, ging es zum leckereren Teil der Hallen: zu den Obstständen. Überall lag frisches Obst herum und wir konnten uns nur schwer zurückhalten nicht alles leer zu kaufen Wiedereinmal bekamen wir die Freundlichkeit der Fijianer zu spüren, denn jeder versuchte einen ins Gespräch zu verwickeln und erzählte einem seine halbe Lebensgeschichte. Sehr interessant

Nachdem wir die Markthallen hinter uns gelassen hatten, gings raus auf die Strassen ein wenig bummeln. Und dann wurden wir doch tatsächlich kurzerhand zu einer KavaCeremony eingeladen. Einfach so. Wir wurden in den hinteren Teil eines Ladens geführt und sollten uns auf einen Teppich setzten. Die Frau vor uns bereitete den Kava zu, indem sie das Kavapuler in ein Tuch wickelte und in einer Schüssel Wasser auspresste. Los gings. Ich wurde als Ältere von uns beiden zum Chief erklärt und durfte als Erste den Kava probieren. Ein wenig skeptisch nahm ich die Kokosnussschale gefüllt mit gräulichem Wasser entgegen. Kava an sich sieht wirklich aus wie altes, dreckiges Schlammwasser. Uargs. Augen zu und durch. Mit einem großen Schluck trank ich das heilige Getränk. Es knirschte ein wenig zwischen meinen Zähnen aber es war dann doch nur halb so schlimm wie erwartet. Es schmeckt ziemlich pfeffrig und macht die Zunge taub. Also mein Lieblingsgetränk wird Kava definitiv nicht werden aber wenn man schonmal hier ist, dann muss man es auch probiert haben... Nachdem auch Lisa ihre Portion runtergewürgt hatte, wurden wir noch mit guten Wünschen für unsere Zukunft gesegnet und machten uns wieder auf den Weg durch die stickige und heisse Stadt Nadis. Wir schlenderten noch ein wenig durch die Straßen und besichtigen einen Hindutempel, bevor es mit dem Partybus wieder zurück ins Hostel ging Ein schöner letzter gemeinsamer Tag ging zu Ende. Morgen heißt es nach 3 Monaten zusammen reisen wieder Abschied nehmen=( Für Lisa gehts zurück nach Australien, während ich noch etwa anderthalb Wochen auf der Hauptinsel Viti Levu verbringen werde. Es wird komisch werden plötzlich wieder alleine unterwegs zu sein. Muss man sich bestimmt erstmal wieder drangewöhnen=(
26.4.10 Natadola BeachAls wir heute Morgen die Augen aufschlugen stach uns ein strahlend blauer Himmel in die Augen. Da wirklich schönster Sonnenschein war, gönnten wir uns heute einmal einen entspannenden Tag am Strand. Es sollte runter zum Natadola Beach gehen, der wohl schönste Strand der Hauptinsel. Bevor es mit der Entspannung richtig losgehen konnte, wurde es jeodch ersteinmal noch ein wenig abenteuerlich. Es hiess mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum etwa eine Stunde entfernten Strand zu gelangen. Am Busbahnhof musste erstmal der richtige Bus gefunden werden. Als das geschafft war, hiess es etwa eine halb Stunde in einem vollbepackten Bus zu fahren. Wir, als einzige Touristen unter lauter Einheimischen wurden natürlich interessiert gemustert und ausgefragt. Leider wusste niemand so recht, wo wir denn eigentlich aussteigen mussten. Doch mit ein Wenig Hilfe von Buspassagieren und dem Busfahrer hatten wir wenigstens unseren Ausstiegspunkt gefunden. Doch von dort waren es nocheinmal etwa 10km bis runter zum Strand. Was nun?? Neben der Bushaltestelle befand sich glücklicherweise ein kleiner Gemüsestand mit hilfbereiten Einheimischen, die uns für ein wenig Geld zum Strand fuhren und auch wieder abholen wollten. Sind ja mal gespannt, ob die jemals wieder auftauchen... Naja, wenigstens waren wir an unserem Ziel angekommen und konnten uns erstmal eine Weile entspannen.

Der Strand selber ist wirklich wahnsinnig schön. Fast noch schöner als die Strände auf den Inseln. Am Strand boten Einheimische ihre Pferde zum Reiten an. Das liessen wir uns natürlich nicht zweimal sagen und nachdem wir einen guten Preis ausgehandelt hatten, ging es im Galopp den Strand entlang=) Endlich wieder auf nem Pferderücken. Und dann auch noch am Strand. Wie ich das nach Afrika vermisst habe...
Nach einem erfrischenden Ritt am Strand relaxten wir erstmal eine Weile am Strand und liessen uns die Sonne auf den Bauch scheinen. Nach einer Weile gesellten sich ein paar Einheimische zu uns, die uns in ein Gespräch verwickelten und uns wohl am liebsten ins Village verschleppt und geheiratet hätten Anstatt einer Hochzeit konnten wir jedoch ein paar Kokosnüsse aushandeln. Und so konnten wir mal wieder am Strand sitzen und ein paar erfrischende Kokosnüsse schlürfen, bevor gegen frühen Abend tatsächlich der Mann vom Gemüsestand wieder auftauchte, um uns zurück zur Bushaltestelle zu fahren. Auf die Fijianer scheint wirklich verlass zu sein. Und während wir an der Bushaltestelle saßen und auf den letzten Bus warteten, hielt plötzlich ein dicker Mercedes neben uns an. Es entpuppte sich als der Taxifahrer eines 5Sterne Luxus Resorts, der auf dem Weg nach Nadi war, um am Flughafen neue Gäste abzuholen und uns anbot uns mit zurück in die Stadt zu nehmen. So kamen wir sogar noch in den Genuss einer Fahrt in einem dicken Mercedes
Ein perfekter Tag am Strand geht zu Ende. Mit Pferden, Kokosnüssen und viel Sonnenschein. Kann es was besseres geben??

25.4.10 Auf den Spuren von Tom HanksHeute ging es mit dem Seaspray Segelschiff wieder raus zu den Inseln. Es hiess die Insel unsicher zu machen, auf der Tom Hanks Cast Away gedreht wurde. Den ganzen Tag über freuten wir uns schon darauf vielleicht Wilson oder sonst irgendetwas bekanntes aus dem Film zu entdecken. Leider regnete es jedoch wieder einmal und der ganze Trip fiel mehr oder weniger ins Wasser. Auf der Insel angekommen stellte sich heraus, dass von dem Filmset nichts übriggeblieben ist, außer die Puppe, die sich Tom Hanks bastelt. Sehr unspektakuläre und nichtmal eine wirklich schöne Insel. Ein wenig enttäuscht ging es nach einer Stunde auf der Insel wieder zurück aufs Schiff und ab in den heimatlichen Hafen. Schade, dass uns das Wetter mal wieder einen Schnitt durch die Rechnung gemacht hat, denn aufgrund von starken Regenfällen wurde ein geplanter Vilagebesuch und ein Schnorcheltrip abgesagt=( Schade, dass gerade Lisas Geburtstag so ins Wasser fällt=(

24.4.10 "Do u want an operation??"Bei schlechtem Wetter kamen wir abends wieder im Hafen von Nadi an und beendeten damit unsere einwöchige Inseltour. Eigentlich wollten wir noch eine weitere Nacht auf den Inseln verbringen um in Lisas Geburtstag reinzufeiern, doch leider ist uns zwischendurch das Geld ausgegangen. Und da es auf den Inseln keine ATMs gibt, war es uns unmöglich irgendwie an Bargeld zu gelangen. Naja, dann wird die dicke Party halt auf ein anderes Mal verschoben.
Der Abend wurde dann aber doch noch ganz interessant. Wir durften ein einheimisches Krankenhaus kennenlernen. Nein, nein, keine Sorge. Es ist nichts schlimmes passiert. Ich schlepp nur schon seit Auckland eine dicke Mandelentzündung mit mir rum, die trotz Antibiotika einfach nicht besser wurde. Da meine Halsschmerzen während der Woche Inselhopping noch schlimmer wurden, ging es kurzerhand mehr oder weniger direkt vom Schiff zum Arzt. Eine interessante Erfahrung Erstmal war das Krankenhaus ziemlich klein und schmuddelig. Überall roch es nach Modder und Muff und alles war ein wenig versifft und dreckig. Am besten war dann, als wir in der Ecke vom Behandlungszimmer eine Packung Instannoodles fanden, so als ob der Arzt sich zwischendurch halt mal schnell n Süppchen reinzieht Naja, der Arzt war dann aber doch ganz nett und hat mir nochmal ein stärkeres Antibiotika verschrieben, nachdem ich eine Operation verweigert hab. Nicht hier und nicht an so einem siffigen Ort. Nein dank! Bleibt nur zu hoffen, dass die Medikamente diesmal anschlagen und ich nicht zum näxten Arzt muss. Irgendwo in Costa Rica oder mitten im Nirgendwo )

23.4.10 Waya Lailai Island - Waya Lailai Eco Haven ResortNach einem entspannten und halbwegs sonnigen Vormittag im Manta Ray, mussten wir uns mittags leider schwerenherzens wieder von unserem Luxuszimmer trennen. Es ging ab auf die nächste Insel. Leider wurde es nachmittags so windig, dass an Strand nicht mehr wirklich zu denken war=( dafür schlenderten wir ein wenig durch die Verkaufsstände der einheimischen Frauen, die jede Menge selbstgemachten Schmuck verkaufen.
Abends bekamen wir eine Tanzeinlage der Fijianer zu sehen. Es sah wirklich super aus und vorallem die Feuershow beeindruckte uns ziemlich.
Leider hiess dieser Abend auch das Ende unseres einwöchigen Inselhoppings. Wir haben zwar viele schöne Stellen gesehen, aber wirklich vom Hocker gehauen hat mich Fiji bisher noch nicht. Vielleicht lags aber auch einfach am ewig schlechten Wetter. Bei Sonnenschein sieht halt doch alles irgendwie schöner aus... Dafür haben wir eine Menge über die fijianische Kultur gelernt und vorallem die Herzlichkeit und Gastfreundlichkeit der Fijianer zu spüren bekommen=)

Jetzt haben wir noch 3 Tage auf der Hauptinsel zusammen, bevor es für Lisa wieder zurück nach Australien geht.

22.4.10 Nanuya Balavu - Manta Ray ResortHeute gönnten wir uns mal einen Tag richtigen Luxus und checkten in einem Wahnsinnsresort ein. Super Zimmer, wahnsinnig leckeres Essen und ein wunderschöner Strand. Für einen Tag hatten wir wieder ein wenig Zivilisation mit warmen Wasser, Licht und Steckdosen=) Da lernt man erst wieder so einfache Dinge zu schätzen...
Kaum auf der Insel angekommen, lud uns ein Einheimischer auch schon gleich zum Gipfelhike ein. Eine etwa einstündige Wanderung zum höchsten Punkt der Insel und wieder herunter. Da wir beide aber kein passendes Schuhwerk dabei hatten, mussten wir den Trek kurzerhand auf die fijianische Art und Weise bewältigen: Barfuß! Hört sich schlimmer an, als es dann letztendlich wirklich war. Bergrauf war überhaupt kein Problem, Bergrunter wurd schon ein wenig schmerzhafter aber es war noch machbar. hoch oben angekommen, hatten wir wirklich einen super Ausblick auf die Insel, das Meer und die nächsten Inseln. Da hat sich der teilweise schmerzhafte Weg doch gelohnt Auf dem Rückweg wurd es dann nocheinmal interessant. Ich steh nichtsahnend zwischen zwei Bäumen als ich plötzlich hochschau und ein riesiges Bienennest sah. Als ich unseren Guide darauf aufmerksam machte, wurde er ein wenig panisch und sagte mir, ich soll sofort runter auf alle Viere, den Baum bloss nicht mehr berühren und mich nicht mehr bewegen. Zunächste dachte ich noch er macht einen Spass, aber später erklärte er mir dann, dass diese Art von Bienen sehr giftig und leicht reizbar seine. Ein Wunder, dass ich nicht schon längst gestochen wurde. So musste ich also auf allen Vieren versuchen aus meiner Gefahrensituation wieder herauszukommen. Gar nicht so leicht, wenn es dabei auch noch bergab geht. Aber irgendwie hab ichs dann doch geschafft mich da rauszumanövrieren und jeder von uns kam heil unten an. Ich bekam gleich mal den Titel als Lebensretter des Tages verliehen
Nach dieser erlebnisreichen Tour gab es erstmal für jeden von uns eine Kokosnuss. Endlich! Lisa und ich ham schon die ganze Woche darauf gewartet Schmeckt aber irgendwie ganz ander als die Kokosnüsse zu Hause.
Bei unserer Wanderung haben wir zwei Pärchen kennengelernt, die auch schon eine Weile unterwegs sind, mit denen wir uns abends zum Essen wiedertrafen und einen netten Abend verbrachten. Mit spannenden Reisegeschichten und Erlebnissen. Schön, wenn man auch selber die ein oder andere kuriose Reisegeschichte dazu beitragen kann

21.4.10 Matacawalevu Island - Bay of PlentyHeut gings weiter auf die nächste Insel uns ins nächste Resort. Bay of Plenty ist an sich ganz nett, mit netten kleinen Häuschen, dafür hats leider keinen wirklichen Strand. Da das Wetter uns auch heute wieder leicht einen Strich durch die Rechnung machte, war mal wieder nicht viel mit uns anzufangen. Dafür wurde es am nächsten Morgen umso interessanter. Wir besuchten eine einheimische Schule. Nachdem wir eine Weile über das Gelände geführt wurden und uns auch die Kirche anschauen konnten, ging es endlich ab ins Klassenzimmer zu den Kids. Die Kinder stellten sich alle der Reihe nach vor und sagen ein paar Lieder für uns. Das hat mich total an Afrika erinnert... Die Kinder ham einfach super gesungen und schienen eine Menge Spass dabei zu haben. Da gerade die letzten Examen abgeschlossen waren, wurde der Unterricht kurzerhand in eine Spielstunde umfunktioniert. Und wir waren mittendrin=) die Kids waren echt super offen uns gegenüber und der Lehrer hat uns eine Menge über Fiji und das Schulsystem erklärt. Bald hiess es aber auch schon wieder Abschied nehmen, da wir mittags zurück aufs Schiff mussten, um zur nächsten Insel zu fahren.

20.4.10 Nanuya Lailai - Sunrise Lagoon ResortNachdem es auch morgens noch ein wenig geregnet hatte, kam nachmittags endlich die Sonne zum Vorschein. Und so konnten wir in unserem nächsten Resort endlich den Strand und die Sonne geniessen. Auch dieses Resort ist wieder sehr einsam gelegen, mit kaum Gästen und keinem Strom. Doch wir machten uns einen schönen Tag am Strand und statteten auch dem hiesigen Teahouse einen kleinen Besuch ab. Bei Lo gab es so leckeren Schokoladenkuchen, dass wir sicher nocheinmal wiederkommen werden
Da Nanuya Lailai auch die berühmte Blue Lagoon beherbergt, bekannt durch den gleichnamigen Film, beschlossen wir uns nachmittags auf den Weg zur Lagune zu machen. Leider war der Weg ein wenig unwegsam, führte über Stock und Stein, durchs Wasser und am Strand entlang, doch nach einem etwa 45minütigen Marsch waren wir endlich angekommen. Leider ist die Lagune an sich nicht sehr spektakulär. Zwar ganz nett anzusehen aber nichts besonderes. Und betreten darf man sie auch nicht, da sie sich in Privatbesitz befindet. Also nur ein schneller Blick von weit weg auf die so berühmte Blaue Lagune, bevor es wieder zurück ins Resort ging.

18./19.4.10 Nacula - Safe Landing ResortPünktlich um 6Uhr in der Früh klingelte uns der Wecker aus unserem Schönheitsschlaf. Heute heisst es rauf aufs Boot und ab zu den Yasawas, einer der größten Inselgruppe der Fijis. Nach einem leckeren Frühstück und einer kurzen Busfahrt zum Port Denarau gings auch schon rauf aufs Schiff und ab aufs offene Meer. Los geht die Reise!

Nach einer etwa 5stündigen Schifffahrt kamen wir an unserem ersten Ziel an: Nacula, die nördlichste Insel der Yasawas. Mit einem kleinen Boot wurden wir vom Schiff abgeholt und zu unserem Resort für die erste Nacht gefahren: Safe Landing Resort. Im Resort angekommen, stellten wir fest, dass ausser uns momentan nur noch 8 weitere Gäste auf der Insel sind. Da bekommt man ein echtes einsames Insel Feeling Nach einem leckeren Essen mit Meerblick bezogen wir unser Zimmer. Ein Doppelzimmer. Welch ein Lusuxs! Nach 7 Monaten in Hostels schlafen, gönnten wir uns für diese Woche mal wieder ein wenig Privatsphäre und bezogen so unser erstes Doppelzimmer mit eigenem Bad. Wie schön=) Auch kulinarisch werden wir die nächsten Tage sehr verwöhnt werden, da unser Inselhoppingpass 3Mahlzeiten am Tag beinhaltet. Endlich mal nicht mehr selber kochen müssen. Wer hätte gedacht, dass sowas für uns mal zu einem echten Luxus wird... Den Rest des Tages verbrachten wir am Strand und genossen die Ruhe und Abgeschiedenheit der Insel. Leider gibt es auf den Inseln nicht wirklich Elektrizität, geschweige denn warmes Wasser. So muss man wohl oder übel dann ins Bett gehen, wenn der Generator abgeschaltet wird. Egal ob es 9Uhr, 11Uhr oder geradeeinmal 7Uhr ist. Aber wer braucht schon Strom, wenn man im Paradies sein kann?? )
Am nächsten Morgen sah das Paradies leider nicht mehr ganz so paradiesisch aus. Dicke Wolkenberge versperrten die Sicht auf die Sonne und heftige Regenschauer prasselten auf die Insel herunter. Schade...=( Ohne Sonne kann man im Paradies leider nicht sehr viel anfangen.
Aufgrund der Wetterverhältnisse beschlossen wir uns dazu noch eine weitere Nacht auf Nacula zu bleiben um nicht im strömendem Regen zum Boot rausfahren zu müssen. Doch nachdem wir unsere Bücher 10mal rauf uns runter gelesen hatten und uns so langsam der Gesprächsstoff ausging, merkten wir erstmal die Nachteile einer einsamen Insel. Nix zu tun... Und so trotztem wir dem schlechten Wetter und machten uns trotz heftigen Regens nachmittags auf zum Teahouse, das von einer netten Einheimischen betrieben wird. So waren wir wenigstesn für eine kleine Weile beschäftigt. Der Regen hat hier leider auch noch einen weiteren Nachteil: Moskitos! Ich kann schon gar nicht mehr zählen, wieviele Stiche meine Beine und Füße zieren. Hoffen wir, dass das Wetter in den nächsten Tagen wieder besser wird!!

17.4.2010 Bula in Fiji!Nach einem etwa 2 1/2 stündigen Flug kamen Lisa und Ich gegen halb 6 abends in Nadi am Flughafen an. Nach all dem Stress der ergangenen Wochen freuten wir uns auf ein paar erholsame und entspannte Tage unter der Sonne Fijis. Im Flughafengebäufe selbst wurden wir erstmal mit Gitarrenklängen von gutgelaunten Fijianern begrüsst, bevor es ins Hostel für unsere erste Nacht in Fiji ging. Im Hostel angekommen, wartete erst einmal eine Überraschung auf uns. Ein 30-Bed-Dorm. Das heisst 30 Leute schlafen in einem Raum. Wow! Mein bisher größtes Hostelzimmer seitdem ich unterwegs bin... Ansonsten gleicht das Hostel aber eher einem Hotel, als einer Jugendherberge. Sehr schön und fast schon luxuriös. Zumindest für Backpackerverhältnisse
Abends gönnten wir uns erstmal einen Cocktail und ein leckeres Essen am Strand und bekamen sofort die Freundlichkeit der Fijianer zu spüren. Jeder der Kellner hielt für ein kleines Pläuschchen an unserem Tisch an und erzählte uns etwas über Fiji. So wirds hoffentlich die näxte Woche weitergehen, wenn wir uns auf zum Inselhopping machen. Morgen früh gehts los...=)

Achja, das Beste am heutigen Tag war eigentlich der freundliche Rezeptionist im Hostel, der uns auf eine nette Art und Weise klarmachte, dass wir am nächsten Morgen um 6Uhr aufzustehen zu haben, und eine Dusche zu nehmen haben, bevor es pünktlich um halb7 zum Frühstück und um 7Uhr zum Ausschecken geht. AyAy Captain, wird erledigt )
17.4.10 Bula!Nur eben ne schnelle Nachricht, dass Lisa und ich gut auf Fiji angekommen sind. Wurden am Flughafen gleich mal mit Gitarrenklaengen begruesst. Wie schoen=)) Es ist unglaublich heiss hier, obwohl es schon abends ist. Nach NZ sind wir einfach keine Hitze mehr gewoehnt

Morgen frueh geht das einwoechige Inselhopping los. Und dann wartet hoffentlich das Paradies auf uns=) Werd jetzt wohl eine Woche lang kein Internet mehr haben aber bin noch unter meiner neuseelaendischen Nr zu erreichen, kann nur selber aus Geldmangel nicht antworten

Wir hoeren uns in einer Woche=)))

© Lisa Waldherr, 2009
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Jetzt geht er nun endlich in Erfüllung...mein langjähriger Traum von einer Reise ans andere Ende der Welt, so weit weg wie nur irgendwie möglich, mit dem Abi in der Tasche und den Zukunftsvorstellungen und Studienplänen schon im Kopf noch einmal alles hinter sich lassen, die Freiheit und Unbeschwertheit genießen und die Welt entdecken, bevor der Ernst des Lebens beginnt:)
Details:
Aufbruch: 14.09.2009
Dauer: 10 Monate
Heimkehr: 24.07.2010
Reiseziele: Australien
Neuseeland
Fidschi
Der Autor
 
Lisa Waldherr berichtet seit 8 Jahren auf umdiewelt.
Bild des Autors
Lisa über sich:
aufgedreht, abenteuerlustig, kann zwar ab und zu ziemlich stur sein (das liegt aber einzig und allein am sternzeichen^^), aber meistens bin ich gaaaanz lieb, fast immer gut gelaunt und manchmal ein bisschen durchgeknallt...aber nur ein bisschen