Neuseeland

Reisezeit: November 2007 - Dezember 2008  |  von Tim Steding

Neu-Kaledonien

Neukaledonien!
Diese Insel hat fuer mich viele Ueberraschungen bereit gehalten.
Sie gehoert ja zu Frankreich.
Von daher hiess es erstmal meine schwer eingerosteten Franzoesischkenntnisse aus Schulzeiten auszubuddeln.
Nach relativ kurzer Zeit konnte ich mich erstaunlicher Weise echt gut verstaendigen.
Der Wille zaehlt.

Leider sind die Lebenshaltungskosten enorm hoch.
Dadurch sind allerdings auch nur sehr wenige Touristen unterwegs, wenn das der Preis fuer menschenleere Straende ist, zahl ich ihn gern.

Nichts desto trotz habe ich mir vorgenommen, nach Arbeit zu suchen.
Dank der Hilfe eines Freundes von Christian, habe ich schon am naechsten Tag im grossen Industriegebiet von Noumea eine Werkstatt gefunden.
Der Chef meinte einfach zu mir:
Komm am naechsten Morgen um 6:30Uhr vorbei, fang an zu arbeiten und dann sehen wir weiter.
Tja, so hatte ich dann meinen Job.
Der Wahnsinn, ich hatte keinerlei Papiere, geschweige denn ein Bewerbungsschreiben oder grosse Franzoesischkenntnisse!
Ein echtes Glueck, so einfach kann es gehen!

Ausblick ueber Noumea und den Segelhafen von der Jugendherberge aus.
Die Jugendherberge war mein zu Hause fuer drei Wochen.
So habe ich viele junge Franzosen kennengelernt, die hier nach Arbeit suchen. Der Verdienst ist zum Teil doppelt oder dreimal so hoch, wie in Frankreich.
Jedenfalls hat sich mein Vokabular jeden Tag um ein Vielfaches vergroessert.
Man hat aber auch keine andere Chance, denn mit Englisch kommt man, wie in Frankreich auch, nicht weit!

Ausblick ueber Noumea und den Segelhafen von der Jugendherberge aus.
Die Jugendherberge war mein zu Hause fuer drei Wochen.
So habe ich viele junge Franzosen kennengelernt, die hier nach Arbeit suchen. Der Verdienst ist zum Teil doppelt oder dreimal so hoch, wie in Frankreich.
Jedenfalls hat sich mein Vokabular jeden Tag um ein Vielfaches vergroessert.
Man hat aber auch keine andere Chance, denn mit Englisch kommt man, wie in Frankreich auch, nicht weit!

Die kleine Werkstatt in der ich zwei Wochen gearbeitet habe.
Der Chef und die Kollegen waren echt nett.
Es war ein gutes Gefuehl, wieder so schnell und einfach Arbeit gefunden zu haben.

Die kleine Werkstatt in der ich zwei Wochen gearbeitet habe.
Der Chef und die Kollegen waren echt nett.
Es war ein gutes Gefuehl, wieder so schnell und einfach Arbeit gefunden zu haben.

So verschwommen wie das Bild ist, habe ich mich haeufig nach der Arbeit auch gefuehlt.
Ich habe viele Ueberstunden gemacht und bin dann jeden Abend mit dem Linienbus eine gute halbe Stunde zurueck in die Stadt gezuckelt.

So verschwommen wie das Bild ist, habe ich mich haeufig nach der Arbeit auch gefuehlt.
Ich habe viele Ueberstunden gemacht und bin dann jeden Abend mit dem Linienbus eine gute halbe Stunde zurueck in die Stadt gezuckelt.

Die Zeit verging wieder einmal rasend schnell.
Nach zwei Wochen Arbeit hatte ich genug, schliesslich wollte ich ja auch etwas von dem Land sehen.
Also habe ich noch das Wochenende in der Stadt verbracht, um auszuruhen umd mich zu organisieren.
Ich konnte mir in der Herberge gratis ein altes Zelt, eine schrottige Isomatte und einen Kochtopf ausleihen.

So konnte ich meinen Trip, per Anhalter die Insel zu erkunden, starten.

Abschied von Alex, meinem Zimmerkollegen.
Der Rucksack ist gepackt.
Los geht es Richtung Hauptstrasse und ab nach Norden.

Abschied von Alex, meinem Zimmerkollegen.
Der Rucksack ist gepackt.
Los geht es Richtung Hauptstrasse und ab nach Norden.

Der erste Tag liegt hinter mir.
Ich bin ja vorher noch nie per Anhalter gereist und ich bin jetzt schon positiv ueberrascht!
Es hat super geklappt und die Leute waren sehr nett.
Der eine hat mich sogar mit zu seinen Schwiegereltern gebracht, wo es Tee und frische Kekse gab.
Danach hat er mich noch bis an den Strand gefahren, wo ich umsonst campen konnte.
Leider musste ich dann am naechsten Morgen die ganzen 10 km zurueck zur Hauptstrasse laufen.
Es gab ganz einfach keine Autos!
Eine schweisstreibende Angelegenheit.

Der erste Tag liegt hinter mir.
Ich bin ja vorher noch nie per Anhalter gereist und ich bin jetzt schon positiv ueberrascht!
Es hat super geklappt und die Leute waren sehr nett.
Der eine hat mich sogar mit zu seinen Schwiegereltern gebracht, wo es Tee und frische Kekse gab.
Danach hat er mich noch bis an den Strand gefahren, wo ich umsonst campen konnte.
Leider musste ich dann am naechsten Morgen die ganzen 10 km zurueck zur Hauptstrasse laufen.
Es gab ganz einfach keine Autos!
Eine schweisstreibende Angelegenheit.

Hier habe ich einen Schlafplatz mit ziemlichem Luxus gefunden, denn ich kann die Feuerstelle zum Kochen nutzen.
Also muss ich heute nicht nach Steinen suchen, um meinen Topf ueber dem Lagerfeuer balancieren zu koennen.
Es geht uebrigends erstaunlich gut, jeden Tag ueber dem Feuer zu kochen.

Hier habe ich einen Schlafplatz mit ziemlichem Luxus gefunden, denn ich kann die Feuerstelle zum Kochen nutzen.
Also muss ich heute nicht nach Steinen suchen, um meinen Topf ueber dem Lagerfeuer balancieren zu koennen.
Es geht uebrigends erstaunlich gut, jeden Tag ueber dem Feuer zu kochen.

Mein Zelt steht nur ein paar Meter hinter mir und ich geniesse nach meinem Abendbrot das Abendrot!

Mein Zelt steht nur ein paar Meter hinter mir und ich geniesse nach meinem Abendbrot das Abendrot!

Oha, hier kann es auch stuermisch zu gehen!
Selbst die Gefahr von Tsunamis ist nicht allzu selten.

Oha, hier kann es auch stuermisch zu gehen!
Selbst die Gefahr von Tsunamis ist nicht allzu selten.

Ein Beweis fuer die Kraft der Wirbelstuerme:
Ein Stueck Blech, dass Hochkant in dem Baumstamm steckt.

Ein Beweis fuer die Kraft der Wirbelstuerme:
Ein Stueck Blech, dass Hochkant in dem Baumstamm steckt.

Ich wollte nun von Bourail, an der Westkueste, rueber zur landschaftlich reizvolleren Ostkueste!

Dafuer musste ich erstmal ueber die hohen Berge des Inlandes!

Wieder hiess es geduldig bei 30 Grad strahlender Sonne darauf zu warten, dass mal jemand anhaelt.

Die beiden links, Frank und Gaston, haben mich mitgenommen.
Da es schon spaeter Nachmittag war, haben sie mich zu sich eingeladen.
So sind wir noch weit ueber uebelste Schotterpisten hoch in die Berge gefahren.
Die Menschen leben hier noch in Stammesverbaenden zusammen.
Sie fuehren ein einfaches aber gutes Leben.

Die beiden links, Frank und Gaston, haben mich mitgenommen.
Da es schon spaeter Nachmittag war, haben sie mich zu sich eingeladen.
So sind wir noch weit ueber uebelste Schotterpisten hoch in die Berge gefahren.

Die Menschen leben hier noch in Stammesverbaenden zusammen.
Sie fuehren ein einfaches aber gutes Leben.

Franks Mutter an der Kochstelle.
Sie bauen sogar ihren eigenen Kaffee an, den wir uns haben schmecken lassen.
Die Leute sind wirklich sehr gastfreundlich und symphatisch!

Franks Mutter an der Kochstelle.
Sie bauen sogar ihren eigenen Kaffee an, den wir uns haben schmecken lassen.

Die Leute sind wirklich sehr gastfreundlich und symphatisch!

Bei Gaston konnte ich sogar in der Huette uebernachten.
Sie steht hoch oben mitten auf einem Berg.
Die Aussicht ist absolut gigantisch!

Bei Gaston konnte ich sogar in der Huette uebernachten.
Sie steht hoch oben mitten auf einem Berg.
Die Aussicht ist absolut gigantisch!

So bin ich dann am naechsten Tag an der Ostkueste angekommen.
Sie ist nur sehr duenn besiedelt.
Ab und an gibt es ein paar Doerfchen.
Auch hier leben die Menschen in Stammesverbaenden zusammen und sehr viele in Huetten aus Holz und Palmblaettern.

Die Ostkueste von Neukaledonien ist ein echter Suedseetraum!
Die Strasse fuehrt permanent am Meer entlang.
Palmenstraende mit weissem Sand und kristallblaues Wasser gehoerten ploetzlich zu meinem Alltag!

Die Ostkueste von Neukaledonien ist ein echter Suedseetraum!
Die Strasse fuehrt permanent am Meer entlang.
Palmenstraende mit weissem Sand und kristallblaues Wasser gehoerten ploetzlich zu meinem Alltag!

Ein Bananenbaum.

Ein Bananenbaum.

Eine meiner Mitfahrgelegenheiten.
Die Kanak (also die "Ureinwohner"), sind total Reggaeverrueckt.
Somit war immer fuer gute Musik in den Autos gesorgt, wobei ich waehrend der Fahrt den Blick uebers Meer schweifen lassen konnte.
Die Leute sind wirklich unglaublich nett und hilfsbereit.
Ich konnte jeden Tag in den vielen Gespraechen mein Franzoesisch verbessern.

Eine meiner Mitfahrgelegenheiten.
Die Kanak (also die "Ureinwohner"), sind total Reggaeverrueckt.
Somit war immer fuer gute Musik in den Autos gesorgt, wobei ich waehrend der Fahrt den Blick uebers Meer schweifen lassen konnte.
Die Leute sind wirklich unglaublich nett und hilfsbereit.
Ich konnte jeden Tag in den vielen Gespraechen mein Franzoesisch verbessern.

In der Gegend um Hienghene bin ich gleich ein paar Tage geblieben.
Es ist unvorstellbar schoen da.
Die tollsten Palmenstraende mit faszinierenden Felsen im Hintergrund.
Ich bin auf einem kleinen Campingplatz direkt am Strand geblieben.
Haeufig war ich dort komplett alleine.
Kein Vergleich zu den ueberlaufenen Straenden Europas.

Eine Bruecke ins Paradies!

Eine Bruecke ins Paradies!

So traumhaft leben die Menschen hier!
Sie versorgen sich selbst mit geringen Mitteln, bauen ihr eigenes Gemuese und Obst an und gehen viel Fischen.

So traumhaft leben die Menschen hier!
Sie versorgen sich selbst mit geringen Mitteln, bauen ihr eigenes Gemuese und Obst an und gehen viel Fischen.

Auch hier habe ich nur ein paar Meter weiter mit meinem Zelt uebernachtet.
Abends habe ich ein kleines Fischerboot von weitem gesehen, bin ruebergeschwommen und habe gefragt, ob ich spaeter Fisch von ihnen kaufen koennte.
So hatte ich kurz darauf frischen Fisch, den ich mir am Lagerfeuer zubereitet habe. Sehr lecker!

Auch hier habe ich nur ein paar Meter weiter mit meinem Zelt uebernachtet.
Abends habe ich ein kleines Fischerboot von weitem gesehen, bin ruebergeschwommen und habe gefragt, ob ich spaeter Fisch von ihnen kaufen koennte.
So hatte ich kurz darauf frischen Fisch, den ich mir am Lagerfeuer zubereitet habe. Sehr lecker!

Blick ueber die Bucht von Hienghene!

Blick ueber die Bucht von Hienghene!

Es ist nicht viel los auf den Strassen, so musste ich haeufig lange warten.
Da war ich natuerlich ueber Gesellschaft immer froh.
Der kleine Kerl hier mit der coolen Pose hat mich bestimmt lange ueber alle moeglichen Dinge ausgefragt.
War echt nett.

Es ist nicht viel los auf den Strassen, so musste ich haeufig lange warten.
Da war ich natuerlich ueber Gesellschaft immer froh.
Der kleine Kerl hier mit der coolen Pose hat mich bestimmt lange ueber alle moeglichen Dinge ausgefragt.
War echt nett.

Mit dem Pritschenbulli bin ich mitgefahren.
Hier geht es mit der kleinen und echt klapprigen Faehre rueber aufs andere Ufer.
Immer weiter gehen Abenteuer und Reise!

Mit dem Pritschenbulli bin ich mitgefahren.
Hier geht es mit der kleinen und echt klapprigen Faehre rueber aufs andere Ufer.
Immer weiter gehen Abenteuer und Reise!

Die einzige Strasse entlang der Ostkueste sieht haeufig so aus: reine Schotterpiste.
Es fahren wirklich nur wenig Autos und wenn, sind sie meistens bis unters Dach voll mit Leuten und Ladung.
Trotzdem hat das per Anhalter reisen auch hier gut geklappt und ich kann es nur jedem empfehlen, der das Glueck hat nach Neukaledonien zu kommen.

Die einzige Strasse entlang der Ostkueste sieht haeufig so aus: reine Schotterpiste.

Es fahren wirklich nur wenig Autos und wenn, sind sie meistens bis unters Dach voll mit Leuten und Ladung.
Trotzdem hat das per Anhalter reisen auch hier gut geklappt und ich kann es nur jedem empfehlen, der das Glueck hat nach Neukaledonien zu kommen.

Sinnbild fuer die Freundlichkeit vieler Menschen und dem Feeling meiner Reise.

Sinnbild fuer die Freundlichkeit vieler Menschen und dem Feeling meiner Reise.

Hier hatte ich erneut echtes Glueck!
Ich konnte bei einer Familie hoch im Norden von Neukaledonien bleiben.
Sie wohnen in einer Minigemeinde (5 Haeuser) direkt am Meer.
Hinter dieser Palme hatte ich mein Zelt stehen: ein Traum morgens aufzustehen und erstmal zum Wachwerden ins Meer zu springen!

Hier hatte ich erneut echtes Glueck!
Ich konnte bei einer Familie hoch im Norden von Neukaledonien bleiben.
Sie wohnen in einer Minigemeinde (5 Haeuser) direkt am Meer.
Hinter dieser Palme hatte ich mein Zelt stehen: ein Traum morgens aufzustehen und erstmal zum Wachwerden ins Meer zu springen!

Die Hauptstrasse im Norden der Westkueste.
Sie wird mich zurueck in den Sueden Richtung Noumea bringen!

Die Hauptstrasse im Norden der Westkueste.
Sie wird mich zurueck in den Sueden Richtung Noumea bringen!

Ich hatte immer noch ein paar meiner hardverdienten Taler in der Tasche. So konnte das nicht weitergehen:
Also habe ich mir in Hienghene und Koumac insgesamt vier Tauchgaenge gegoennt.
Ich bin sehr froh, damals in Thailand die Tauchscheine gemacht zu haben.
Es ist zu einem wichtigen Teil meiner Reise und meines Lebens geworden.

Leider habe ich kein gutes Bild von den Haien und dem Riesenbarracuda, die wir gesehen haben.
So muss es das Bild von diesem merkwuerdigen Fisch tun.

Leider habe ich kein gutes Bild von den Haien und dem Riesenbarracuda, die wir gesehen haben.
So muss es das Bild von diesem merkwuerdigen Fisch tun.

Wir haben einen ganzen Schwarm dieser grossen Rochen gesehen.
Unvergesslich, wie sie langsam durch das Wasser schweben!

Wir haben einen ganzen Schwarm dieser grossen Rochen gesehen.
Unvergesslich, wie sie langsam durch das Wasser schweben!

Die Nemos passen auf die Anemone auf.

Die Nemos passen auf die Anemone auf.

Per Anhalter die Insel zu bereisen war unglaublich schoen und erlebnissreich!
Ich habe Land und Leute hautnah kennengelernt, bin sowohl in neuen Luxusjeeps als auch hinten auf der LKW-Pritsche mitgefahren!

Es war super!
Ich habe viel erlebt und dazugelernt!

Ich war also erneut in Noumea und hatte noch ungefaehr zwei Wochen Zeit bis zu dem Wochenende, an dem Christian wieder zurueck segeln will.
Was nun mit der Zeit anfangen? Na klar reisen, aber wohin?
Ich habe mich entschlossen auf die kleineren Inseln Ouvea und Lifou ueberzusetzen, um dem Suedseefeeling noch ein bisschen zu erliegen.
Leider hatte ich die Faehre nach Lifou schon verpasst.
Somit war es noch schwerer die ganzen Verbindungen zu organisieren, den die Fahrplaene sind ziemlich unregelmaessig und Christian wird mich am 15.11.2008 an Bord von Donella erwarten.

Schlussendlich bin ich dann mit dem Flieger nach Lifou, hatte dort zwei Tage Zeit und konnte dann mit der Faehre auf die Nachbarinsel Ouvea.

Schlussendlich bin ich dann mit dem Flieger nach Lifou, hatte dort zwei Tage Zeit und konnte dann mit der Faehre auf die Nachbarinsel Ouvea.

Das Meer ist in Lifou noch traumhafter.
Ein Paradies fuer Taucher!

Das Meer ist in Lifou noch traumhafter.
Ein Paradies fuer Taucher!

Diese kleine Kapelle steht auf einem Felsen hoch ueber dem Meer.
Die Missionare vergangener Tage haben ganze Arbeit geleistet, ueberall stehen grosse Kirchen und Kapellen.

Diese kleine Kapelle steht auf einem Felsen hoch ueber dem Meer.
Die Missionare vergangener Tage haben ganze Arbeit geleistet, ueberall stehen grosse Kirchen und Kapellen.

Etwas weiter habe ich diese Bucht entdeckt.
Da ich ja meine Schnorchelausruestung immer dabei habe bin ich gleich ins Wasser.
Das Tauchen war genial, unglaublich, unvergesslich und traumhaft.
An einem Tauchgang habe ich allein vier Schildkroete gesehen.
Die eine lag in drei Metern Tiefe auf einer Koralle und hat sich ausgeruht.
So konnte ich mich neben sie legen und ihr kurz ueber den Panzer streicheln, bevor sie weggeschwommen ist.
Spaeter bin ich mit ihr bestimmt fuer gute zehn Minuten zusammen in einem Tempo das Riff entlang geschwommen.
Ich an der Oberflaeche und sie so 1,5 Meter unter mir.
Die Schildkroete ist sogar neben mir zum Luftholen aufgetaucht.
Auch Haie gab es wieder, wobei der eine etwas Interesse an mir gezeigt hat.
Kein Wunder wenn man sich das Bein an den Korallen angeratscht hat und es blutet.

Etwas weiter habe ich diese Bucht entdeckt.
Da ich ja meine Schnorchelausruestung immer dabei habe bin ich gleich ins Wasser.
Das Tauchen war genial, unglaublich, unvergesslich und traumhaft.
An einem Tauchgang habe ich allein vier Schildkroete gesehen.
Die eine lag in drei Metern Tiefe auf einer Koralle und hat sich ausgeruht.
So konnte ich mich neben sie legen und ihr kurz ueber den Panzer streicheln, bevor sie weggeschwommen ist.
Spaeter bin ich mit ihr bestimmt fuer gute zehn Minuten zusammen in einem Tempo das Riff entlang geschwommen.
Ich an der Oberflaeche und sie so 1,5 Meter unter mir.
Die Schildkroete ist sogar neben mir zum Luftholen aufgetaucht.
Auch Haie gab es wieder, wobei der eine etwas Interesse an mir gezeigt hat.
Kein Wunder wenn man sich das Bein an den Korallen angeratscht hat und es blutet.

Mir hat es da also wirklich gefallen!
Zum Glueck haben die Besitzer des Uferstreifens gerade eine neue Huette dort gebaut.
So konnte ich sie fragen, ob ich da zelten kann.
Die Antwort war ja!

Den naechsten Tag habe ich damit verbracht den Leuten beim Huette bauen zu helfen und mich beim Schnorcheln abzukuehlen.

Den naechsten Tag habe ich damit verbracht den Leuten beim Huette bauen zu helfen und mich beim Schnorcheln abzukuehlen.

Die Jungs waren happy mir alten unwissenden Europaer zu zeigen, wie man mit einfachen Mitteln und rein natuerlichem Baumaterial eine stabile Huette baut!
Wir hatten einen Wahnsinnsspass zusammen!!!

Die Jungs waren happy mir alten unwissenden Europaer zu zeigen, wie man mit einfachen Mitteln und rein natuerlichem Baumaterial eine stabile Huette baut!
Wir hatten einen Wahnsinnsspass zusammen!!!

Es ist unglaublich was man aus Palmwedeln alles herstellen kann.
Hier flechten die Frauen die Blaetter zusammen.
Das wird spaeter die erste Lage des Daches sein.
Nebenher flechten sie noch Koerbe, Matten und noch einiges mehr daraus.

Es ist unglaublich was man aus Palmwedeln alles herstellen kann.
Hier flechten die Frauen die Blaetter zusammen.
Das wird spaeter die erste Lage des Daches sein.
Nebenher flechten sie noch Koerbe, Matten und noch einiges mehr daraus.

Viel zu schnell hiess es Abschied nehmen von der Insel Lifou und ihren herzlichen Bewohnern.
Frueh genug hat mich jemand mitgenommen und so kam ich zeitig an um meine Faehre auf die Insel Ouvea zu kriegen.

Ouvea ist eine schmale Insel im Suedpazifik mit den weissesten Sandstraenden, die ihr Euch vorstellen koennt.
Doch auch diese Felsformationen gibt es zu entdecken.

Ouvea ist eine schmale Insel im Suedpazifik mit den weissesten Sandstraenden, die ihr Euch vorstellen koennt.
Doch auch diese Felsformationen gibt es zu entdecken.

Ein Traum!

Ein Traum!

Mit Herve (rechts neben mir), Patrick und seinem Vater haben wir einen Fischer gefunden, der uns auf eine der unbewohnten kleinen Inseln ruebergefahren hat.
Dort waren wir den ganzen Tag tauchen.
Zum Mittag gab es am Lagerfeuer gebratenen Fisch!
Hier unser Fang, den wir auf dem Rueckweg gemacht haben.
Fuer gutes Essen war immer gesorgt.
Tags zuvor hatte auch ich Glueck und habe einen kleinen Barracuda an Land gezogen.

Mit Herve (rechts neben mir), Patrick und seinem Vater haben wir einen Fischer gefunden, der uns auf eine der unbewohnten kleinen Inseln ruebergefahren hat.
Dort waren wir den ganzen Tag tauchen.
Zum Mittag gab es am Lagerfeuer gebratenen Fisch!
Hier unser Fang, den wir auf dem Rueckweg gemacht haben.
Fuer gutes Essen war immer gesorgt.
Tags zuvor hatte auch ich Glueck und habe einen kleinen Barracuda an Land gezogen.

The Blue Hole.
Ein kleiner See in der Naehe des Meeres umgeben von steilen Felswaenden.
Leider musste ich nach dem Reinspringen feststellen, dass das Seil zum Rausklettern morsch war und unter meinem Gewicht gerissen ist.
Da war das Herauskommen etwas schwieriger.

The Blue Hole.
Ein kleiner See in der Naehe des Meeres umgeben von steilen Felswaenden.
Leider musste ich nach dem Reinspringen feststellen, dass das Seil zum Rausklettern morsch war und unter meinem Gewicht gerissen ist.
Da war das Herauskommen etwas schwieriger.

Mein Weg fuehrt hier entlang...

Mein Weg fuehrt hier entlang...

Auch die Zeit im Inselparadies ist nicht unbefristet.

Doch Jammern gibts nicht, denn mich erwartet ja ein Segeltrip nach Neuseeland.

Das Frachtschiff Havannah, das mich zurueck auf die Hauptinsel nach Noumea bringen wird.
Die Havannah ist mit Abstand die guenstigste Verbindung. Leider faehrt sie nur unregelmaessig.
Als ich an Bord ging, hoerte ich sofort meinen Namen:
Clement, ein Franzose, den ich aus der Jugendherberge kenne, hat an Bord Arbeit als Offizier gefunden.
Die Wiedersehensfreude war gross und so hat er mich mit in die Kombuese genommen um anschliessend gestaerkt das ganze Schiff mit mir zu erkunden.
Das hat die 12 stuendige Fahrt erheblich verkuerzt.

Das Frachtschiff Havannah, das mich zurueck auf die Hauptinsel nach Noumea bringen wird.

Die Havannah ist mit Abstand die guenstigste Verbindung. Leider faehrt sie nur unregelmaessig.
Als ich an Bord ging, hoerte ich sofort meinen Namen:
Clement, ein Franzose, den ich aus der Jugendherberge kenne, hat an Bord Arbeit als Offizier gefunden.
Die Wiedersehensfreude war gross und so hat er mich mit in die Kombuese genommen um anschliessend gestaerkt das ganze Schiff mit mir zu erkunden.
Das hat die 12 stuendige Fahrt erheblich verkuerzt.

Interessanter Weise hat mich Christian in der Zwischenzeit fieberhaft gesucht, da es gutes Wetter fuer die Ueberfahrt nach Neuseeland gab.

Ueber viele Umwege und Zufaelle hatte er erfahren, dass ich an Bord dieses Frachtschiffes bin.
So hat er mich mitten in der Nacht nach der Ankunft im Hafen von Noumea mit dem Beiboot abgeholt.
Tja, Reisen heisst Spontanitaet und Veraenderung.

Seht im naechsten Kapitel, wie es weitergegangen ist.

© Tim Steding, 2008
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Tja, ich bin ja nun schon seid Mitte November 2007 unterwegs und habe schon eine Menge erlebt! Meine 2 Wochen in Thailand auf den Inseln Koh Samui und Koh Tao waren einfach wunderbar! Am 29.11.2007 bin ich in Christchurch/Neuseeland angekommen. Bin gespannt was es hier fuer mich zu entdecken gibt!!!!!!!!!!!!!!!
Details:
Aufbruch: 29.11.2007
Dauer: 13 Monate
Heimkehr: 24.12.2008
Reiseziele: Neuseeland
Neukaledonien
Der Autor
 
Tim Steding berichtet seit 16 Jahren auf umdiewelt.
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