Endlich ist es soweit. Rucksack packen und raus in die weite Welt.Fremde Kulturen kennen lernen.wunderbares Essen geniessen.Atemberaubende Natur.relaxen am Strand.Schnorcheln.In der Hängematte liegen und einfach nichts tun.Trekking Touren, Vulkane besteigen.und und und.Wir freuen uns riesig, obwohl uns der Abschied unserer Liebsten nicht leicht fällt.
Wir hoffen, dass ihr hier ein wenig an unserer Reise teilnehmen könnt.
In Picton mit der Faehre angekommen haben wir uns gleich auf den Weg nach Nelson gemacht.Nelson ist ein sehr beliebter Ort bei den Neuseelaendern, da es hier die meisten Sonnentage von Neuseeland hat und es schoen am Meer gelegn ist. Alle wollen dort wohnen und durch das sind die Miet- und Haeuserpreise enorm in die Hoehe geschossen.
Die Stadt vermittelt Ferien Feeling.
Der Kurvenreiche Weg fuehrte ueber eine Pass welche wunderschoene Blicke auf den Queen Charlotte Sound frei gab.
Unser Ziel war der Abel Tasman Nationalpark. Dort wollten wir Seeloewen beobachten, baden und wandern.
In Nelson angekommen sind wir in das Touri Buero und haben uns kurzfristig entschieden eine 2 Taegige kajaktour zu machen.
Es war noch keine Woche vergangen und wir hatten uns auch noch gar nicht richtig von der letzten Kanutour erholt. Obwohl wir uns geschworen haben so schnell nicht mehr zu padeln, haben wir trotzdem wieder gebucht, da es einfach zu schoen ist die Natur vom Wasser aus zu erleben.
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Kurz darauf fuhren wir zu dem Veranstalter nach Mokueka,ein kleines Dorf welches 1h weiter liegt, und informierten uns ueber die Tour und ob wir alleine gehen konnten.
Wir dachten, dass wir schon erfahrene Kanuten sind und dies kein Problem sein sollte. Der Veranstalter meinte jedoch, dass es auf dem Meer anders ist, da es zum Teil starke Wellen geben kann und das Kajak nicht mit dem Kanufahren zu vergleichen ist. Wir wollten aber alleine gehen und nicht mit einem Guide. Wuerde wohl gut gehen 
Am naechsten Tag ging es dann auch schon los. Wieder Proviant einkaufen fuer 2 Tage, Kajak bereitstellen, Instruktion anhoeren und rauf aufs Wasser. Wir bekamen einen Art Rock zum anziehen der aus wasserfesten Material war welcher ueber das Einstiegloch gestuelpt wurde, damit das Wasser nicht in die Luke kommt. Sahen ziemlich bescheuert aus darin
. Im Kajak ist alles eher eng und am Anfang ist es nicht leicht das Gleichgewicht zu halten. 2 andere fielen bereits beim Einsteigen ins Wasser, da sich das Kajak drehte.
Am Anfang uebten wir gleich einmal die verschiedenen Manoever, welche wir nach kurzer Zeit schon recht gut im Griff hatten. Es war aber schon ein komisches Gefuehl alleine draussen auf dem Meer.
Wir erhielten eine Karte vom Nationalpark wo gezeichnet war wo der Weg durch geht und wo was ist. Es gab viele schoene Straende und Insel. Diesesmal war es wirklich eine gemuetliche Tour, da die Entfernung nicht so gross war und wir viel Zeit hatten zum relaxen. Nach einiger Zeit haben wir dann auch eine Seeloewenkolonie gefunden. Wir waren ganz aufgeregt und mussten aupassen, dass wir nicht kenterten, da die Wellen an den Felsen doch etwas staerker waren und mit Fotoappart rausnehmen und moeglichst nahe ran, kann alles schnell mal im Wasser landen. Wir konnten viele junge Babys beobachten, welche dierkt um unser Kajak spielten und zwischendurch am Padel knaberten. Wir waren alleine dort und konnten das tolle Erlebnis in vollen Zuegen geniessen.
Die Nacht haben wir auf einem Hausboot verbracht, das es in den Huts keinen Platz mehr hatte und wir nicht unbedingt zelten wollten.Dies war ein guter Entscheid, denn hier machten wir die ertsen boesen Erfahrungen mit den Sandfliegen... Am Platz angekommen mussten wir unser Kajak vom Wasser bis in den Wald schleppen, was ziemlich anstrengend war aber notwenig, da wir sonst unser Kajak am naechsten Morgen auf dem Meer haetten suchen koennen. Die Flut ist in der Nacht ziemlich stark und ueberspuehlt den ganzen Strand. Auf dem Hausboot angekommen konnten wir unser Bett beziehen. Schon der Weg dorthin loeste in uns eine boese Befuerchutng aus. Es ging durch eine sehr enge Lucke hinunter in einen sehr engen Raum in dem sich 10 Kajutenbetten befanden. Wir waren ca. 2 min dort unten als uns die Platzangst erfasste. Schnell waren wir wieder oben und konnten zum Glueck gegen einen kleinen Aufpreis das letzte Zimmer auf dem Deck beziehen.
Danach konnten wir duschen und Essen. Es gab Barbeque mit Salat und Lasagne. Wir wussten schon bei Ankunft, dass es nicht der Hit werden wird, denn wir machten die Erfahrung, dass inklusiv Essen immer sehr einfach und knapp berechnet ist. Dies wiederspiegelete sich dann auch beim Morgenessen...Am naechsten Morgen brachen wir frueh auf, da wir dachten die Strecke welche wir zu padeln haben ist lang, hatten wohl immer noch den letzten padeltripp vor Augen....Wir padelten wie wild und kamen nach einenhalb Stunden auch schon am Ziel an...Eigentlich haette man fuer diese Strecke den ganzen Tag Zeit gehabt...naja... 
Auf einer kleinen Insel, die Tonga Insel, besuchten wir noch einmal eine Seeloewenkolonie. Die restliche Zeit verbrachten wir mit relaxen am Strand. Als wir abgeholt wurden, wurden alle Kajak auf ein Boot transferiert und wir fuhren mit einem Schnellboot zum Ausgangspunkt zurueck. Die Ebbe war so stark, dass Traktoren die Boote aus dem Meer ziehen mussten.