Neuseeland-Reisebericht :Einmal Mittelerde und zurück - Berichte aus dem Land der Kiwis und Koalas

Good Bye HK, Welcome NZ

Pahia, 08.02.14

So, nach dem Sightseeing-Tag in Macau und dem Markt war dann erstmal packen angesagt, was ja gar nicht so einfach war, musste ich doch jetzt bereits etwas auf meinen neuen kleinen Rucksack verteilen und diesen zusammen mit dem großen in meine Schutzhülle packen.
Aber ich kam pünktlich aus dem Hotel und konnte diesmal (hatte ja meinen Ausweis dabei) nach dem Einchecken am innerstädtischen Terminal, welches ich diesmal mit dem Taxi erreichte, auch noch die letzten Ausblicke auf Hong Hong vom Bank of China-Tower genießen.

Blick vom Skytower ...

Blick vom Skytower ...

... wie immer wolkig!

... wie immer wolkig!

Und dann machte ich mich mit dem Airport-Link auf zum Flughafen, um diesen dann gleich mit einem Bus Richtung "Big Buddha" wieder zu verlassen.
Hier war erstmal Anstehen angesagt, weil auf meine Frage, wie ich hier die VIP-Karte kaufen kann, die einem dies erspart (wie ich gehört hatte), mir eine private Gondelfahrt angeboten wurde für schlappe 440 EUR.
Naja, da ich die Gondel nicht kaufen wollte, weiter anstehen, um mein letztes Bargeld bzw. mit Kreditkarte zu zahlen, da es eh nicht mehr ganz für die Fahrt ausgereicht hätte.
Bis mich ein Chinese ansprach, der zurück kam und noch ein Ticket übrig hatte.
Nach kurzem Verhandeln sind wir also durch die Schlange vor zum Ticket-Schalter, wo es in ein reguläres Ticket umgetauscht wurde.
Jetzt hatte ich das Ticket und er mein Restgeld, so konnte ich für die Glasboden-(!)Gondel anstehen.
Dumm nur, dass meine Höhensangst nicht so begeistert war

Ja, für mich ein mulmiges Gefühl ...

Ja, für mich ein mulmiges Gefühl ...

... aber zurückblickend lohnt es sich

... aber zurückblickend lohnt es sich

Die doch 5,7 km lange Fahrt laut Reiseführer führte in ein Dorf, welches ausnahmslos auf Touris ausgelegt ist und zum Kloster und dann Aufstieg zum Buddha führt, was diese Bilder zeigen.

Ja, es ist schon ein Klotz ....

Ja, es ist schon ein Klotz ....

Welch Ähnlichkeit

Welch Ähnlichkeit

Ich bin dann noch pünktlich am Flughafen angekommen und in den Flieger nach Brisbane gestiegen.
Ich merkte gleich, es ist anders, Stewards mit kurzen Haaren und Bäuchen und einem ungewöhnlichen Dialekt, sind das schon meine ersten Aussies?
Tja, die Fluglinie Quantas lässt darauf schließen, zudem waren die alle recht gechillt.
Nur dumm, dass das kleine Mädchen die Reihe neben mir schon vor dem Abflug die ganze Zeit geweint und geschrien hat, so dass ich schon einen interessanten Nachtflug vor mir sah.
Und wenn es zu laut wurde und die Mutter sich zudem um den etwas älteren Bruder gekümmert hat, ist die neben mir am Fenster sitzende chinesische Oma als Ersatzerziehungsberechtige eingesprungen, d.h. die ca. 1 jährige wurde über mich zur Oma gereicht und war mir dadurch noch näher
Aber es stellte sich heraus, dass die einzigen Schrei-Pausen während des Fluges zu einer Nachzeit erfolgten, wo ich noch am durchstöbern der Filme beschäftigt war.
Dafür war die folgende Flugphase durch ein Sturmgebiet umso aufregender.
Naja, mein Hinflug mit Emirates war im A380 recht ruhig und wenn dann, musste man sich gleich anschnallen.
Hier jedoch hat das keinen interessiert, auch nach 5 min Sturm wurde nicht von der Aussie-Mentalität "no worries" abgewichen.
Also es dann aber doch mal so weit war und wir uns anschnallen mussten war mir klar, wir erreichen wohl gerade die späten Ausläufer eines Taifuns o.ä. , denn nur so konnte ich mir das Herausreisen aus der Lethargie erklären

Naja, aber es war alles halb so schlimm, nachdem ich hier ja sitze und meinen Bericht verfasse

Gut angekommen, habe musste ich erstmal durch die Einreisekontrolle.
Und war sich hier über die USA beschwert, ist noch nie nach Neuseeland eingereist!
Man wird beim ersten Beamten gleich in ein "Verhör" genommen, was man hier macht, wo man herkam, ob man alleine reist und wohin, wieso man noch kein Hotel hat usw., um dann mit einem "Good Trip" weitergeschoben zu werden.
Dann war mein Gepäck dafür schon da und ich machte mich auf dem Weg zum Ausgang.
Nur ging es da für alle Neuankömmlinge nochmal durch eine Kontrolle, diesmal waren die mitgeführten Gegenstände Thema der Befragung.
Peinlich darauf bedacht, keinen fremden Tier- oder Pflanzenkeime ins Land zu lassen, um die Natur (verständlicherweise) nicht zu beschädigen, war sogar die Frage nach mitgeführten Wanderschuhen und Sportausrüstung angeführt.
Nur gut, dass ihm meine Erklärung (Brandneue Schuhe an den Füssen, extra gekauft für diesen Trip), zu einem Lächeln und Weiterleiten an den Röntgen-Scanner veranlasste ...
Also, Fingerabdrücke nehmen war gestern, und zudem war es in Venezuela ja bereits 2006 üblich, ohne Kopfbedeckung und Brille durch einen Röntgenscanner zu gehen, Fingerabdrücke und Pass abgenommen zu bekommen, um einen Reisescheck in örtliche Währung zu tauschen

Meine Reisebegleitung Annett hat mich dann auch gleich am Flughafen gefunden und wir haben uns Richtung Northland nach Pahia an der Bay of Islands aufgemacht, wo die ersten zwei Nächte gebucht sind in einem Backpacker-Hostel gleich in der Nähe des Strandes.
Ungefähr auf halber Stecke war es dann nach einer Pause soweit, ich habe meine Feuertaufe im Linksverkehr erfolgreich bestritten und uns gut an den Zielort gebracht, inkl. Kreisverkehr und rangieren/einparken

Der erste Meerkontakt

Der erste Meerkontakt

Pier nach Russel bei Nacht.

Pier nach Russel bei Nacht.

Und so sitze ich jetzt hier am Morgen nach einer unfreiwilligen nächtlichen zweistündigungen Schlafpause und hoffe, dass mein Jetlag auch bald vergeht.
Ihr werdet es bald erfahren

© Marc G., 2014
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Herzlich willkommen! Hier berichte ich über meine Erfahrungen und Erlebnisse auf meiner Reise nach Hong Kong, Neuseeland und Australien. Bald geht es los und ich freu mich schon :-) Viel Spaß damit und viele Grüße Marc
Details:
Aufbruch: 02.02.2014
Dauer: 4 Monate
Heimkehr: 23.05.2014
Reiseziele: Deutschland
Hongkong
Macau
Neuseeland
Australien
Der Autor
 
Marc G. berichtet seit 4 Jahren auf umdiewelt.
Bild des Autors
Marc über sich:
Ganz nach dem Zitat von Matthias Claudius (1740 - 1815)

"Wenn einer eine Reise tut,
dann kann er was erzählen.
Drum nähme ich den Stock und Hut und tät das Reisen wählen"

packe ich bald meine sieben Sachen und begebe mich wahrlich ans andere Ende der Welt, um aus dem Land der Hobbits und Aussies zu berichten.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Stöbern in meinen Urlaubsberichten, die unregelmäßig und ohne Gewähr auf Vollständigkeit veröffentlicht werden