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Bericht über eine 18tägige individuelle Mietwagenrundreise durch Costa Rica.
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Nachdem wir unseren Gelände-Mietwagen im Stadtbüro bei Europcar in Empfang genommen haben, begeben wir uns in Richtung des ungefähr eine reichliche Stunde entfernten Vulkans Poas. Leider hüllt dieser sich vollständig in Wolken, so dass wir am Eingang des Nationalparks wieder umkehren und zu den in der Nähe befindlichen La-Paz-Waterfall-Gardens fahren. Der äußerst stattliche Eintritt von 35,-$ pro Person, verbunden mit den ungünstigen Wetterbedingungen mit leichtem Regen und geringer Sicht aufgrund von Wolken und Nebel, hält uns jedoch von einem Besuch ab. Schließlich bietet man uns eine ermäßigte Gebühr von 10,-$ an, welche wir natürlich gern bezahlen. Das Areal ist sehr touristisch angelegt; es gibt Schmetterlings-, Kolibri-, Orchideen- und eine Monkey-Abteilung.
Schmetterlingszelt in den La-Paz-Waterfall-Gardens
Wir unternehmen einen reichlich zweistündigen Spaziergang durch das Gelände, vorbei an einem Wasserfall, welcher optisch allerdings nicht sonderlich attraktiv ist. Einige Bereiche des Geländes sind aufgrund der Folgen eines Erdbebens Anfang des Jahres für Besucher gesperrt.
La-Paz-Waterfall-Garden
La-Paz-Waterfall-Garden
Die Rückfahrt nach San Jose gestaltet sich schwierig; es finden sich keine Wegweiser, Orts- oder Straßenbeschilderungen, so dass wir die Angaben unserer Karte nicht mit der Realität abgleichen können. Zudem setzt gegen 17:30 sehr rasch die Dunkelheit ein, welche das Unterfangen zusätzlich erschwert. Doch irgendwie schaffen wir es, im "Blindflug" Alajuela und San Jose "zu treffen", worüber wir sehr erleichtert sind. Nun stehen wir allerdings in einem unglaublichen Verkehrsstau, so dass wir unser Hotel erst gegen 20:00 nach insgesamt 3,5 Stunden erreichen - für eine Entfernung, welche eigentlich in weniger als der Hälfte dieser Zeit zu bewerkstelligen sein soll.
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