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Bericht über eine 18tägige individuelle Mietwagenrundreise durch Costa Rica.
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Anderntags begeben wir uns auf den Weg in Richtung Cartago; nach einigem Suchen finden wir sogar den Highway dorthin. Das Ziel des heutigen Tages ist der 3400m hohe Vulkan Irazu, welcher sich jedoch - wie gestern der Poas -verschämt in Wolken hüllt, so dass wir 15 km vor dem Gipfel umdrehen und beschließen, ins Orosi-Tal zu fahren. Im Ort Orosi beziehen wir in der von einem deutschen Ehepaar geführten Orosi-Lodge, welche wunderschön mit vielen tropischen Pflanzen angelegt ist, Quartier. Da es gerade mal wieder regnet, nehmen wir erstmal einen Happen zu essen ein und halten uns im überdachten Empfangsbereich auf.
Orosi-Lodge
Orosi-Lodge
Orosi-Lodge
Der nächste Morgen begrüßt uns mit Sonne und einigen wenigen Fotowolken. Mit Blick zum Irazu und zum Turrialba nehmen wir bereits 7:15 ein gemütliches Frühstück mit einer leckeren Rührei-Pfanne und frischem Baguette ein.
Blick zum Irazu und Turrialba
Dann fahren wir zum Irazu, berappen die 11,-$ Nationalpark-Eintritt und spazieren ca. 1,5 Stunden im Gelände umher. Leider sind beide Krater in Wolken gehüllt, so dass wir mal wieder nichts sehen können. Irgendwie scheinen uns die Vulkane nicht zu mögen!
So fahren wir nach Orosi zurück und unternehmen eine vom Lodge-Besitzer empfohlene Wanderung in die nähere Umgebung. Ein sehr steiler Weg führt nach oben, innerhalb kürzester Zeit beginnen wir stark zu transpirieren, obwohl die Temperaturen mit ca. 23°C wirklich gemäßigt sind. Vorbei geht es an Kaffee- und Bananenplantagen, bis wir zu einem Häuschen eines Einheimischen - mit Namen Nano - gelangen. Dort werden wir von diesem freundlich auf spanisch begrüßt, er stellt uns einen jungen Mann vor, welcher uns zu einem nahen Wasserfall führt. Dann erleben wir eine Haus-Begehung, er zeigt uns seine äußerst spartanische Küche, in welcher er ein Bohnen-Reis-Gemüse-Gericht zubereitet. Ich hoffe nur, dass wir hier nichts kosten müssen.
Wanderung im Orosi-Tal
Wanderung im Orosi-Tal
Orosi-Tal
Gegen 15:00 treffen wir gerade pünktlich zum jetzt leicht einsetzenden Regen wieder in der Lodge ein. Den Nachmittag verbringen wir relaxend in unserer Unterkunft und gehen, wie während der gesamten Reise, relativ früh ins Bett.
Am anderen Morgen begeben wir uns bereits 8:00 samt Gepäck auf die 30 km lange Fahrt durch das Orosi-Tal; eine wundervolle Landschaft mit Obst- und Kaffeeplantagen dehnt sich vor unseren Augen aus. Leider gibt es auf der Runde keine Möglichkeiten für Stopps oder Rundblicke. Mit Ausnahme von zwei längeren und steilen Anstiegen eignet sich die Gegend auch zum Rad fahren. Wir begegnen etlichen von diesen Sportbegeisterten.
Obwohl wir in Anbetracht einer mit der Höhe zunehmenden Wolken- und Nebeldecke wenig Hoffnung auf Sicht haben, starten wir nun einen weiteren Irasu-Versuch. Leicht deprimiert schlendern wir durch die Nebelschwaden Richtung Kraterrand. Und dann - beide Krater liegen frei und wir können im Größeren den Kratersee betrachten. Dankbar für diesen beeindruckenden Moment, versuche ich den Anblick in meine Erinnerung zu bannen.
Kratersee des Vulkans Irazu
Kratersee des Irazu
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