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Bericht über eine 18tägige individuelle Mietwagenrundreise durch Costa Rica.
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Mit neuer Energie und positiv gestimmt starten wir gegen 10:45 in Richtung Monteverde. Ohne uns zu verfahren finden wir sogar die neu geteerte Straße, welche bei Rancho Grande vom Highway 1 in Richtung Santa Elena abzweigt. Ca. 20 km vor unserem Zielort wird die Fahrt richtig spannend; die glatte Teerdecke wechselt in eine Schotterpiste mit Schlagloch-Kratern, einsetzender heftigster Regen wird zum Prüfstand für die Scheibenwischer unseres Allrad-Wagens, dichter Nebel und Dunkelheit setzen noch eins obenauf. Christina meistert das Abenteuer bestens, trotzdem sind wir froh, als wir nach fast fünfstündiger Fahrt das Swiss-Hotel in Santa Elena, welches wir von Orosi aus reserviert hatten, erreichen. Es gehört zur sogenannten "Charming-Hotels"-Gruppe, einem Zusammenschluss von Hotel- und Lodge-Betreibern, welche ein ähnliches Konzept verfolgen: eine persönliche Atmosphäre, individuelle Gestaltung der Anlage mit tropischen Pflanzen, gut ausgestattete Zimmer, mittleres Preisniveau, insbesondere Personen ansprechend, die individuell unterwegs sind, gegenseitiges Kennen und regelmäßige Kontakte der Besitzer.
Im Swiss-Hotel
Anlage des Swiss-Hotels
Anlage des Swiss-Hotels
Das Abendbrot nehmen wir in der Lodge ein; dabei kommen wir mit Walter und Kathy, den aus der Schweiz bzw. Österreich stammenden Inhabern der Logde, ins Gespräch. Vor 12 Jahren sind sie nach Costa Rica mit der Intention des Alterswohnsitzes ausgewandert. Beide sind Musiker und Walther zeigt uns einen selbst produzierten Natur-Film über die Gegend, v.a. den Regenwald von Monteverde, welchen er mit selbstkomponierter Musik untermalt hat. Wir sind sehr beeindruckt von der Schönheit und Professionalität des Films.
Gegen 6:00 stehen wir (ausgeschlafen!) am anderen Morgen auf und begeben uns zum Santa-Elena-Reservat auf eine Dschungel-Wanderung. Für die nur fünf Kilometer benötigen wir drei Stunden. Der Weg ist recht gut angelegt, nur selten müssen wir durch den Schlamm waten. Da wir nahezu die Einzigen sind - wir begegnen auf der Strecke insgesamt nur vier Personen - können wir die Natur ganz intensiv erleben. Auch das Wetter spielt mit; es ist angenehme 23°C warm und regenfrei. Immer wieder bleiben wir stehen und bestaunen den Regenwald. Nur leider entdeckt unser ungeübtes Auge keine relevanten Tiere.
Dschungeltour im Nebelwald von Santa Elena
Santa Elena
Santa Elena
Santa Elena
Anschließend begeben wir uns zum Santa-Elena-Sky-Walk, einem privaten Reservat mit sechs Hängebrücken, welche auf einem Rundweg von 2,5 km verteilt sind und den Regenwald aus den
Wipfeln der Bäume erlebbar machen. Auch hier sind wir ganz allein mit der Natur - eine intensive und wunderbare Erfahrung.
Auf dem Sky-Walk
Regenwald von oben
Hängebrücke in Santa Elena
In den Wipfeln der Bäume
In den Wipfeln der Bäume
Bereits um 13:00 sind wir im Ort Santa Elena zurück und nehmen hier ein kleines Mittagessen ein, bevor wir es uns am Nachmittag in der Lodge gemütlich machen, lesen, schreiben und schwatzen.
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