Costa Rica-Reisebericht :Die Weltreise, die zur Amerikareise wurde

Costa Rica: Das Landesinnere

Der Vulkan Poas

Der Vulkan Poas

Affenbesuch zum Frühstück

Affenbesuch zum Frühstück

Mokka

Mokka

Unser kleines Häuschen in Monterverde direkt am Waldrand

Unser kleines Häuschen in Monterverde direkt am Waldrand

Herr von Nasenbär

Herr von Nasenbär

Monteverde

Monteverde

Wanderrung durch den Nebelwald

Wanderrung durch den Nebelwald

Sonnenuntergang in Monteverde

Sonnenuntergang in Monteverde

Diese Paradiesvögel konnte man in Monteverde nicht übersehen

Diese Paradiesvögel konnte man in Monteverde nicht übersehen

Señora Tarantula

Señora Tarantula

Unser Lieblingsgetränk kühle Kokusnuss und im Hintergrund unsere Neuentdeckung Guanabana

Unser Lieblingsgetränk kühle Kokusnuss und im Hintergrund unsere Neuentdeckung Guanabana

Zur Abkühlung konnte man in La Fortuna auch in kalten Flüssen baden

Zur Abkühlung konnte man in La Fortuna auch in kalten Flüssen baden

Im Nationalpark Arenal
Man sieht nur die Wurzel, der Rest dieses Riesen hat nicht aufs Bild gepasst

Im Nationalpark Arenal
Man sieht nur die Wurzel, der Rest dieses Riesen hat nicht aufs Bild gepasst

Der Vulkan Arenal

Der Vulkan Arenal

Die heißen Quellen in La Fortuna

Die heißen Quellen in La Fortuna

Unsere   Künstlerunterkunft in La Fortuna

Unsere Künstlerunterkunft in La Fortuna

Blick aus unserer Unterkunft in Tilaran

Blick aus unserer Unterkunft in Tilaran

Die Sonnenuntergänge in Tilaran sind wirklich einmalig

Die Sonnenuntergänge in Tilaran sind wirklich einmalig

Ich reite zum ersten Mal

Ich reite zum ersten Mal

Tilaran

Tilaran

Die Abendsonne auf einem Berg in Tilaran

Die Abendsonne auf einem Berg in Tilaran

So sehen die Kühe und Bullen in Costa Rica aus

So sehen die Kühe und Bullen in Costa Rica aus

Die Bananen Costa Ricas

Die Bananen Costa Ricas

Roberto, Ana und Megan ( ein weiterer Gast)

Roberto, Ana und Megan ( ein weiterer Gast)

Zum Glück hatte Dhiana noch ein Zimmer frei und so fühlten wir uns schon fast wie zu Hause, als wir wieder bei dieser netten Familie ankamen. Drei Nächte verbrachten wir in San Jose. Wir machten Yoga, gingen ins Kino und aßen wieder köstlich gemeinsam mit der ganzen Familie. An einem Tag unternahmen Rahan und ich einen Ausflug zum Vulkan Poas. Das war aber leider ein ziemlicher Reinfall. Der Verkehr in San Jose ist echt nicht zum Aushalten. Wir steckten Ewigkeiten mit dem Bus im Stau und die Busse hier haben keine Klimaanlage. So öffnen alle Fahrgäste natürlich die Fenster. Normalerweise tut der Fahrtwind echt gut, im Stau ist aber so eine miese Luft. Die Autos hier sind echt krass. Oft sieht man richtig schwarze Wolken aus den Auspuffen qualmen. Der Vulkan war diese Tortur wirklich nicht wert. Der Krater war nett anzuschauen. Er war gefüllt mit grauem Wasser. Auf allen Bildern im Internet ist er mit türkisem Wasser gefüllt. Ok damit könnte man noch leben, aber nicht damit, dass der halbe Park gesperrt war und man trotzdem 15 Dollar pro Person Eintritt zahlen musste. Eigentlich war man mit dem Vulkan in einer halben Stunde fertig. Die Anreise hat 3 Stunden gedauert. Was für ein Reinfall.
Dafür hatten wir auf der Weiterreise mehr Glück. Wieder mit dem Bus gings weiter nach Monteverde. Dort wars wirklich schön. Auf der Fahrt hätte man manchmal meinen können, durch Süddeutschland zu fahren. Es gab Berge, Wälder, saftig grüne Weiden und jede Menge Kühe. Nur die Palmen passten irgendwie nicht hier hin. Das Wetter änderte sich auch total. Es wurde kühl, stürmisch und regnerisch. Das hört sich jetzt vielleicht blöd an, aber ich genoss das Wetter so sehr. Endlich mal kühle Nächte. Die tropische Hitze, machte mir doch oft sehr zu schaffen. Bei dem Wetter konnte man auch endlich mal wieder so richtig wandern gehen. Wir wanderten durch den Nebelwald von Monteverde. Die Bäume knarzten im Wind und die Vegetation war anders als an der Küste. Wir begegnetem einem Nasenbären . Der war so süß. Abends nahmen wir noch an einer Nachtwanderung teil und lockten Tranteln aus ihren Verstecken. Außerdem entdeckten wir jede Menge exotische Vögel und Käfer. Unsere Unterkunft in Monteverde war auch einfach super. Wieder haben wir Airbnb genutzt und haben eine ganze Wohnung am Waldrand bekommen. Unsere Gastgeberin und ihr Hund Mokka waren so lieb. Morgens gabs Affenbesuch und abends konnte man zu dem Zirpen der Insekten einschlafen.
Als nächstes reisten wir nach La Fortuna. Da es viel kürzer war buchten wir diesmal einen Touritransport. Wir wurden mit einem Minibus zum Arenal-See gefahren. Dort gings mit dem Boot über den See. Eine schöne Fahrt. Den Vulkan Arenal konnte man schon aus der Ferne erkennen. Die nächsten zwei Tage verbrachten wir in La Fortuna. Hier waren aber eindeutig mal zu viele Touris. Der Ort war nicht schön und überall wimmelte es von Tourenangeboten. In Costa Rica werden so viele blödsinnige Touren angeboten und das wirklich völlig überteuert. Die meisten Sachen kann man einfach allein machen. So machten wir einen Ausflug in den Arenal Nationalpark und schauten uns den Vulkan an. Anschließend badeten wir in den heißen Quellen, die zum Glück einfach nur angenehm warm waren. Das Wetter in La Fortuna war nämlich einfach nur heiß. Die Quellen waren mega entspannend. Man lag im warmen Wasser des Flusses und lies es sich gutgehen. Auf dem Rückweg hatten wir keine Lust, ein teures Taxi zu nehmen und versuchten zu trampen. Am Parkplatz fragte ich Leute dirket nach einer Mitfahrgelegenheit. Ein Pärchen lehnte ab, da sie noch zwei weitere Leute einsammeln wollten. Wir stellten uns also an den Straßenrand. Aufeinmal hielt das selbe Auto an. Sie wollten uns unbedingt mitnehmen. Es war so eng mit sechs Leuten im Auto. Ich fragte woher denn diese netten Menschen seien. Und wie war es anders zu erwarten? Sie kamen aus Kanada. Wir haben jetzt schon so viele nette hilfsbereite Kanadier auf unserer Reise getroffen, aber diese Truppe war wirklich der Hammer. Mir tat nach dieser kurzen Fahrt alles weh, weil das Auto wirklich viel zu klein war, ich war aber wieder mal völlig von diesem freundlichen Völkchen begeistert.

Die Natur um La Fortuna war wirklich schön, aber der Ort einfach zu überlaufen. Uns war nach etwas ruhigerem mit mehr Einheimischen. So entschieden wir uns für Tilaran. Wir buchten wieder eine Airbnbunterkunft bei einer Familie. Es waren so entspannte drei Tage in Tilaran. Ana war einfach die perfekte Gastgeberin. Sie machte ein köstliches Frühstück und tat alles Mögliche, um uns einen perfekten Aufenthalt zu gestalten. Es war so lustig. Das Salz war alle und sie sagte nur "un momento". Schwups war sie in den Supermarkt geflogen und holte neues Salz. Ich machte schon Witze über sie und sagte sie soll das lassen. Dann fragte Rahan, wo denn die Saftpresse sei? Schwups war sie im Supermarkt und eine Saftpresse stand auf dem Tisch. Wir konnten sie einfach nicht davon abhalten. Sie wollte eh schon lange eine kaufen. Einmal hatte Rahan eine Glühbirne kaputt gemacht. Es war kaum für sie auszuhalten, dass wir eine Neue kauften. Ana war auch einfach immer gut gelaunt und am Lachen. Sie sprach nur für uns ein so langsames und einfaches Spanisch und ich konnte sie so gut verstehen. Wir unternahmen mit ihr einen Ausflug zu ihrem Elternhaus. Dort pflückten wir Orangen und Bananen und bestaunten den Sonnenuntergang über den Hügeln von Tilaran. Ihr Mann Roberto war zurückhaltender, aber auch so nett. Er nahm uns mit zu seiner Farm. Er hatte Bullen und Pferde. Ich sollte auch unbedingt reiten. Ich bin noch nie geritten. Als Kind saß ich mal auf nem Pony, aber sonst. So saß ich aufeinmal auf nem Pferd und bin sogar ein Paar Meter allein geritten. Das war lustig. Emily die Tochter war immer so aufgedreht und sprach ein perfektes Englisch. Wir haben uns so wohlgefühlt bei dieser Familie. Es war so ruhig hier und es gab keine Touris. Es fiel uns mal wieder schwer, uns von diesen netten Menschen zu verabschieden und weiterzuziehen.

© Nina Metz, 2017
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Im August 2016 machten Rahan und ich (Nina) uns auf den Weg, um die Welt zu bereisen. In unserem Reiseblog koennt ihr mitverfolgen, wo wir uns gerade befinden.
Details:
Aufbruch: 07.08.2016
Dauer: 11 Monate
Heimkehr: 10.07.2017
Reiseziele: Grönland
Island
Kanada
Vereinigte Staaten
Costa Rica
Panama
Chile
Argentinien
Bolivien
Peru
Der Autor
 
Nina Metz berichtet seit 14 Monaten auf umdiewelt.