Costa Rica-Reisebericht :Von Mexiko bis Argentinien

Pazifik, Karibik - von San Jose zu den Ozeanen

In welchem Meer möchtest du heute baden?

Es ist schon faszinierend, die Stadt San José wirkt für den Besucher zunächst ungeordnet, laut, in Teilen schmutzig und, durch den immerwährenden Autoverkehr, auch anstrengend. Auch gibt es in der Stadt selbst nur wenige Orte, die zum Verweilen einladen. Dafür gibt es im quirligen Alltagsleben der Ticos und Ticas vieles zu sehen, zu beobachten und zu bestaunen. Wenn man nach einiger Zeit dennoch etwas Erholung und Ruhe sucht, ist es einfach, nach einigen Autostunden in die faszinierende Natur dieses wunderschönen Landes einzutauchen. Je nach individuellem Geschmack kann man z.B., sehr gut organisiert, Vulkane besteigen oder auch auf eigene Faust Mountainbike - und Wandertouren Valle de Orosi ca.1h von San Jose und sehr gut mit öffentlichen Nahverkehrsbussen über Paraiso erreichbar, unternehmen. Ein Besuch des schön gelegen Städtchens Orosi lässt sich auch wunderbar mit einem Bad in den Thermalquellen verbinden. Wir ließen für unsere Ausflüge das sperrige Gepäck gleich im Hotel, und reisten für drei Tage an die Karibik und für einen Tag an die Pazifikküste. Zu empfehlen ist beides.

Mit Maria auf dem Weg nach Jacó, Pazifikküste

Mit Maria auf dem Weg nach Jacó, Pazifikküste

Was gibt es denn zu sehen?

Was gibt es denn zu sehen?

Reizende Flussliebhaber, hier wäre ein Badevergnügen der besonderen Art möglich!

Reizende Flussliebhaber, hier wäre ein Badevergnügen der besonderen Art möglich!

Der Pazifik (z.B. Jaco)ist in 11/2 Stunden schneller erreichbar, besser (intensiver) erschlossen und von den Strandpromenaden und Hotels her gesehen "vertrauter". Die traumhaft schöne Karibikküste hingegen ist schwieriger (3-5 Stunden, je nach Verkehrslage) zu erreichen und sollte deshalb mit einigen Tagen Aufenthalt verbunden sein. Die abwechslungsreiche Anreise mit dem Bus führt auch durch die Bananen- und Ananas Monokulturen. Dies lässt erahnen, wer den hohen Preis dafür zahlt, dass wir in Deutschland für 1-2 Euro ein Kilo Bananen oder eine Ananas (Chiqiuita, Dole, Del Monte) kaufen können. Unübersehbar die riesigen Anbauflächen, die kilometerlangen Containerlager, tausende Lastwagen am Straßenrand und die Hütten und Siedlungen der Bananeros inmitten der Plantagen. Es ist wichtig, sich umfassend über die Entstehung der gigantischen frut companies, die Arbeitsbedingungen und die katastrophalen ökonomischen Folgen dieser Anbauverfahren zu informieren, vielleicht fällt dann der Griff zu den fairer gehandelten Produkten mit den gerechteren Preisen im heimischen Supermarkt beim nächsten Mal etwas leichter.
Wir haben uns an der Karibikküste in Punta Uva einquartiert. Punta Uva liegt etwa auf halber Stecke zwischen Puerto Viejo und Manzanillo und bietet sehr schöne cabinas mitten im Regenwald mit direktem Zugang zum Strand. Wer dort dann nachts, mitten im Regenwald vom Brüllen der congos geweckt wird, wird dies nie mehr vergessen.

Playa Uva, 100m von den Cabinas entfernt

Playa Uva, 100m von den Cabinas entfernt

Er kann brüllen wie ein Gorilla, das ist kein Scherz!

Er kann brüllen wie ein Gorilla, das ist kein Scherz!

Diese Farben, unglaublich.

Diese Farben, unglaublich.

Mit Freundin Maca in unserer cabina.

Mit Freundin Maca in unserer cabina.

Radtour nach Manzanillo, unbedingt zu empfehlen

Radtour nach Manzanillo, unbedingt zu empfehlen

Am Mirador bei Manzanillo.

Am Mirador bei Manzanillo.

© Robert B, 2017
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Ein Reisebericht mit Eindrücken und Bildern von Roberts und Angelas Reise - für uns selbst und alle, die es sonst noch interessieren könnte.
Details:
Aufbruch: 27.09.2017
Dauer: 5 Monate
Heimkehr: 11.02.2018
Reiseziele: Kanada
Mexiko
Costa Rica
Bolivien
Live-Reisebericht: Robert schreibt diesen Reisebericht live von unterwegs - reise mit!
Der Autor
 
Robert B berichtet seit 8 Wochen auf umdiewelt.
Bild des Autors
Robert über sich:
Eine Reise über mehrere Monate, davon zu träumen ist eine Sache, sie zu planen eine andere, sie zu beginnen, das Beste.
Aus dem Gästebuch (3/18):
Renate J. 1511448014000
Hallo in die An­den­,
das stelle ich mir beson­ders schön vor, an völlig fremden Orten von Freun­din­nen begrüßt und verwöhnt zu werden.
Wie gut, dass Du spa­nisch kannst, Angela, so kannst Du den Kindern helfen zu lernen. Wie schwer wird es sein, sich nach 7 Wochen wieder zu tren­nen?
Danke für die Schil­de­run­gen und die Fotos, es ist gut ein wenig mehr zu wissen, wo Du (bzw. Ihr) bist (seid) und wie es Dir geht. Noch viele er­leb­nis­reiche Wochen und über­haupt eine gute Zeit! Renate
Stefanie 1511208142000
Lieber Robert, liebe An­ge­la,­
wie schön, von euren Er­leb­nis­sen einen kleinen Ein­druck zu er­hal­ten. Ich freue mich immer, wenn eine neue Nach­richt von euch im Pos­tein­gang ist. Eure Zeit mit den Kindern in Bo­li­vien ist bes­timmt eine beson­de­re. Ich wünsche euch alles Gute, viel Phanta­sie bei den Feri­en­spie­len und wei­ter­hin be­ein­drucken­de Er­leb­nis­se.­
Es grüßt euch ganz herz­lich, Ste­fa­nie
Silke Adam 1510732719000
Lieber Robert, liebe Angela, vielen Dank für die ein­druck­svol­len Bilder und Berich­te. Ich ver­fol­ge die an­sprechen­den Schil­de­run­gen mit sehr großem Inte­res­se! Eure Reise, euer Einsatz und eure Er­fah­run­gen sind aus­gesp­rochen be­ein­druckend und be­mer­kens­wert. Toll, daran auf diesem Weg teil­ha­ben zu dürfen. Viele Grüße ins u­nend­lich weit ent­fer­nte Bo­li­vien, Silke