ist es nicht der abschied, der uns leben gibt und uns zu neuen wegen, neuen zielen führt?
so nehme ich sie bei der hand, die zeit zwischen examen und dem leben danach, lasse zurück, was ich einmal hatte, setzte einen fuss vor den anderen und umrunde ihn, unseren globus. mit all meinem mut für eine hand voll augenblick...
das dasein für das hier... streben ohne ziel... treiben in dieser welt... den kopf ab und zu verlieren... mag der verstand auch nicht verstehn, das herz immer...
6.09.2007, 12.46h, tulum, mexiko (7h zeitverschiebung)
rio dulce - der fluss
mit einem "wasser-taxi" fahren wir den fluss hoch. zu beiden seiten erstreckt sich der dschunel. die menschen leben in huetten, die auf stegen gebaut sind. sie fahren in kanus, die sie aus ganzen baumstaemmen heraus schlagen, den fluss entlang.im wasser ragen waescheleinen in die hoehe. ueber dem fluss ziehen sich bunte reihen trocknender waesche. so habe ich mir immer das leben am amazonas vorgestellt. wieder eine ganz andere weise zu leben.
schlafen tun sie hier in haengematten, unter palmendaechern ueber den stegen. waende haben ihre huetten keine. ganz nahe dem fluss und sehr verbunden mit dem, was im dschungel um sie herum waechst. sie schoepfen papier und binden wundervolle buecher aus bananenblaettern, die man in deutschland fuer relativ viel geld auf maerkten kaufen kann.
bei einem der kurzen stopps bekommen wir einen einblick in den bootsbau und an anderer stelle duerfen wir in heissen quellen baden gehen. zum wirklichen genuss dessen reicht die zeit aber nicht.