Guatemala-Reisebericht :Mittelamerika und Kolumbien 2015

Guatemala I

Erstes Bier schon im Bus. Leider habe ich keine Fotos mehr aus Tikal.

Erstes Bier schon im Bus. Leider habe ich keine Fotos mehr aus Tikal.

Von San Ignacio ging es mit einem Taxi zur Grenze nach Guatemala, 27 US unverschämte Ausreisegebühr bezahlt (die in ähnlicher Höhe auch in Mexiko anfällt), in einen einheimischen Sammelbus ("Collectivo") gesprungen und ab ging es nach Flores.

Flores ist eine kleine Stadt im Norden Guatemalas, die an den See Peten Itza grenzt. Die Altstadt von Flores - den Rest kann man bis auf den wie immer interessanten Markt ohnehin vergessen - liegt auf einer Halbinsel im See. Die Altstadt hat ob ihrer Insellage eher dörflichen Charakter mit spanischer Kolonialarchitektur einschließlich Kirche und vielen kleineren Restaurants. Die auf der Halbinsel ursprünglich gelegene Maya-Stadt von regionalem Rang haben die Spanier vorher geschleift. Im einzigen Hostel (d.h. nach klassischem Verständnis mit Bar/Restaurant und Garten), "Los Amigos", war noch ein Bett frei.

Flores ist DER Ausgangspunkt, um sich die Maya-Ruinen von Tikal anzuschauen, der einzige Grund, warum sich im Los Amigos soviele "Traveller" rumtrieben. Im Hostel wurden daher auch kräftig Touren angeboten, neben der normalen Tour am Tag gab es auch sunrise- und sunset-Touren. Früh aufstehen oder erst spät zurück im Hostel sein habe ich für mich ausgeschlossen - auch weil andere erzählt haben, dass aufgrund der momentanen Regenzeit sowohl morgens als auch abends derzeit ohnehin nur Nebel zu sehen sei - und daher die normale Tour mit Guide gebucht.

Tikal war wirklich beeindruckend: Mitten im Dschungel gelegen, mit Affen auf den Bäumen und Spinnen ("Tarantula") im Boden, die Hälfte der Ruinen noch nicht mal ausgegraben, vier (oder drei) große Pyramiden, die den Dschungel überblicken und die Erlaubnis, fast überall rumzuklettern. Am nächsten Tag hieß es weiter in Richtung Semuc Champey, acht Stunden zu lediglich sechst in einem Bus, in dem ich schon mit 24 Leuten plus Fahrer kutschiert wurde. Also recht gemütlich. In das Gespräch der mitfahrenden Inselaffen habe ich mich nur dann und wann eingemischt. Inselaffen, nicht alle, aber viele, scheinen unter ihresgleichen unter permanentem Zwang zu stehen, jokes zu machen (zu "cracken"). Zuweilen erkennbare Gewolltheit macht es dabei für mich stets anstrengend.

© Christian T, 2016
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Zweieinhalb Monate von Mexiko bis Panama, 6 Wochen Kolumbien.
Details:
Aufbruch: 17.07.2015
Dauer: 4 Monate
Heimkehr: 14.11.2015
Reiseziele: Mexiko
Belize
Guatemala
El Salvador
Nicaragua
Costa Rica
Panama
Kolumbien
Der Autor
 
Christian T berichtet seit 3 Jahren auf umdiewelt.