....wo waren wir stehengeblieben? am mittwoch, den 29.8.2007:
mit einem kleinen bus lassen wir die stadtmauern von san cristobal hinter uns. nicht weit davon beginnt sich die gruene landschaft in schroffe, rote felsen zu verwandeln. vielfarbige steinschichten ragen um uns herum in die hoehe. aus den bergen fahren wir tiefer und tiefer hinein, in das tal, in die schluchten. nach zwei stunden kommen wir an den ufern des flusses an und steigen in ein schnellboot um. volle fahrt voraus, hinein in den canyon. immer steiler werden um uns herum die waende; mehr als einen kilometer ragen sie steil nach oben. gigantisch! hier sind die farben der felsen nicht mehr roetlich, sondern eher grau, bewachsen mit viel gruen. das gefuehl eher kalt als warm. durch das gruen an den felshaengen hangeln sich affen. auf den steinen im fluss sind unzaehlige, exotische voegel. beeindruckend was hier alles lebt und waechst. von judith - ihr erinnert euch? die deutsche frau, die wir in san cristobal getroffen haben - wissen wir, dass es hier krokodile gibt. gespannt warten wir darauf ihnen zu begegnen, aber bisher hat sich keins blicken lassen. nun denn. wir werden langsamer, fahren in eine grotte hinein, in der die felsen rosa schimmern und eine madonna hoch oben in den felsen aufgestellt wurde. bunte blumen und kerzen drum herum. anschliessend fahren wir mit voll speed auf eine der steilen felswaende zu und drehen im letzten moment ab. ein riesiger tannenbaum, erwachsen aus einem wasserfall und algen, wird uns gezeigt und immer wieder tiere und pflanzen. aber keine krokodile. fast sind wir ein bisschen enttaeuscht. fast zwei stunden brauchen wir , um mit dem boot durch die schluchten zu kommen. danach drehen wir um und fahren zurueck zum ausgangspunkt. kurz bevor wir ankommen werden wir nochmal langsamer UND der tag ist gerettet! ein krokodil! und noch eins und noch ein und noch eins. wow! man kann sie fast streicheln. als wir uns ihnen aber so nahe kommen lassen sie sich mit einem dicken platsch ins wasser plumsen.
nach der tour sind wir k.o.! wir haben uns zwar kaum bewegen muessen, aber die vielen kilometer hoehenunterschiede, die sonne und der fahrtwind haben ihr uebriges getan.