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Mexiko 1. Teil:
San Christobal de las Casas
Joshua Tree National Park (NP)
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'Das Leben ist wie ein Buch, und wer nicht reist, liest nur ein wenig davon!'
Jean Paul (1763 - 1825)
Na dann, auf gehts! Wir beginnen eine Reise in Cancun, deren Ende noch offen ist...
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Nach 5 h Busfahrt erreichen wir etwa um 21.30 Uhr San Cristobal de las Casas. Wir sind muede vom ganzen Tag. Der Rucksack ist irgendwie noch schwerer als sonst und wir muessen noch ein ziemliches Stueck zum Hostel laufen. In diesen Momenten ist besonders toll, wenn du dich verlaeufst.... Aaargghhh!!! Aber wir beissen schon nur aus Trotz durch und erreichen nach kleineren Umwegen endlich das Hostel. Das naechste Mal vielleicht ein Taxi? 
Als wir unsere Rucksacke im Zimmer abstellen, bemerke ich einen Benzingeruch. Ich ueberpruefe meine Sachen im Rucksack und stelle fest, dass das Benzin des Kochers aus der Ersatzflasche ausgelaufen ist! Schei*** das ist aergelich!
(Und ich ((Joel)) dachte noch waehrend unseres Spaziergangs ich wuerde die ganze Zeit neben einer Zapfsaeule hermarschieren... Vielleicht war ich aber auch derart benommen von den Daempfen, das wir uns deshalb verlaufen haben!)
Mein Maetteli, Kleider und sonstige Utensilien haben entweder Benzin abbekommen oder den Geruch angenommen.
Ich schmeisse das Zeugs erst mal vor die Tuere an die frische Luft und kuemmere mich morgen darum. Jetzt bin ich viel zu muede und zu sauer, um noch etwas zu tun.
San Christobal liegt uebrigen 2100 Meter ueber Meer. Was bedaeutet, dass es in der Nacht auch ziemlich kuehl werden kann. Und das war es wirklich.
Neuer Tag und neues Glueck! Alle Sachen waschen, um sie vom etwas penetranten Benzingeruch zu befreien und alles an der frischen Luft trocknen lassen. Da sieht die Welt doch schon wieder viel besser aus 
Danach machen wir uns auf den Weg und erkunden etwas die Stadt. San Cristobal ist ganz huebsch. Viele Restauranst, Cafes, kleine Laeden, Markte, schoen angemalte Hauser,...
Typischer Haueserblock im Zentrum. Auch hier sieht man immer noch viele Kaefer.
Innenhof des Hostels. Es laesst sich herrlich Entspannen in der Haengematte.
San Cristobals Markt ist beruehmt in Mexiko. Hier koennen Touristen einheimisches Kunshandwerk begutachten und auch nach Hause bringen. Wir haben natuerlich auch eingekauft 
In der Mittagspause setzen wir uns auf die Treppe der Kirche und beobachten das Treiben.
Marktgasse: ein Stand am Anderen.
Blick von unserem Beobachtungsposten. Der Hund im Vordergrund versucht uns etwas vom Schinkensandwich abzubetteln. (inkl. fieser Hundeblick)
Er bleibt hungrig und verzieht sich erst als ich aufstehe und ihm ernsten Blickes entgegenlaufe. Als naechstes entdecken wir 2 Mammas bei der Arbeit.
Die Damen versuchen ihre Suppe an den Mann, resp. die Frau zu bringen.
Gleich neben dem Hauptplatz steht die Catedral.
Rund um San Cristobal des las Casas liegen viele verschiedene Indigenadoerfer, welche man besuchen kann. Allerdings wird sehr empfohlen, nicht auf eigene Faust dahin zu gehen, da die ganze Sache in den Doerfern doch etwas komplexer ist, als es auf den ersten Blick erscheinen mag. Und da in den vergangenen Jahrhunderten alle "Auslaender" mehr Uebel als Glueck gebracht haben, ist man als Tourist sowieso nicht mega beliebt. Schon gar nicht wenn man ohne Guide da antanzt.
Wir erkundigen uns also nach einem Guide und werden auch schnell fuendig. Treffpunkt beim Kreuz vor der Cathedral (siehe Bild oben) jeden Tag um 9.00 Uhr. Unser Guide ist sehr erfahren und kennt die Indigenas oft persoenlich da er die Tour schon mehr als 19 Jahre macht. So erhalten wir einen sehr eindruecklichen Einblick in eine komplett andere Welt, die beherrscht wird von Traditionen und voellig anderen Denkweisen. Welche ohne die Inputs des Guides absolut nicht nachzuvollziehen waeren. Wir stauenen an diesem Tag sehr oft!!!
Beruehmte Kirche von Chamula.
Die Kriche in Chamula ist nicht einfach eine gewoehnliche Kirche wie wir sie kennen. Ausser vielleicht ihr aeusseres Erscheinungsbild. Es gibt im Innern weder Kirchenbaenke, Orgel, Kanzel, noch Beichtstuehle oder sonstiges was wir kennen wuerden. Der Boden ist fast vollstaendig mit duftenden Piniennadeln ausgelegt. Die im uebrigen jede Woche komplett ersetzt werden. Manchmal mehrmals. Die Glaeubigen zuenden hunderete von kleinen Kerzen an uns stellen diese ebenfalls auf den Boden. Es ist ein wahres Kerzenmeer. Und an den Waenden befinden sich dutzende Abbilder von verschiedene Heiligen der Katholischen Kirche in Glasschraenken.
In der Kirche finden zudem Heilungszeremonien statt, bei welcher lebendige Huehner und Huehnereier fuer Opfer- und Beschwoerungsrituale benutzt werden. Als wir in der Kirche sind, sitzen mehrere Leute mit einem Huhn in einem Korb auf dem Boden das gleich fuer ein solches Ritual benuetzt wird. Dabei wird es oft blutig! Dies ist wirklich ein sehr spezieller Ort. Er wirkt auf uns fast etwas unheimlich.
Da uns der Guide wiederholt sehr detailiert ueber die Ablaeufe und Hintergruende des Glaubens und der Rituale informiert, erscheint uns das ganze Sache in einem etwas anderen Licht.
Fotografieren ist im Innern der Kirche strengstens verboten! Weshalb wir von diesem ueberaus eindruecklichen Anblick leider keine Fotos liefern koennen. Polizisten, in schwaren Schafsroecken eingehuellt und mit Schlagstock ausgeruestet (langer Stock aus Holz der Aehnlichkeiten hat mit einem Samuraischwert) sind scharfe Bewacher. Sowie ausserhalb als auch innerhalb der Kirche. Es wurde uns erzaehlt das sie schon auf Touristen eingedroschen haben als sie Fotos machten!
Markttreiben in Chamula auf dem Hauptplatz direkt gegenueber der Kirche.
Nach dem Besuch der Kriche geht es weiter im Programm: Besuch einer einheimischen Familie. Sie zeigen uns einen Altar den sie aufgebaut haben und zuenden stark riechendes Zeugs an. Wir werden regelrecht geraeuchert. Dazu gibts selbstgebrannten Schnaps. Zum Glueck, das haellt ja sonst keiner aus hier! 
Unser Guide klaert uns ueber die Lebensverhaeltnisse und Traditionen der Indigenas auf. Neben Traditon haben aber auch schon laengst der Fernseher, Ghettoblaster und Amischlitten Einzug in deren Leben erhalten. Ein bisschen Fortschritt muss dann schon sein
Zudem machen die Familien ein gutes Geschaeft mit dem Handel ihrer Waren.
Mutter des Hauses beim Weben.
Die Tochter des Hauses backt frische Tortillas auf dem typischen Ofen. Wir duerfen testen: Mmmhh, die besten, welche wir bisher gegessen haben.
Nach einem Tag voller neuer Eindruecke kehren wir zurueck nach San Christobal.
Am naechsten Tag machen wir uns schlau ueber unser naechstes Vorhaben und kaufen Tickets. Oneway to Guatemala...
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