ist es nicht der abschied, der uns leben gibt und uns zu neuen wegen, neuen zielen führt?
so nehme ich sie bei der hand, die zeit zwischen examen und dem leben danach, lasse zurück, was ich einmal hatte, setzte einen fuss vor den anderen und umrunde ihn, unseren globus. mit all meinem mut für eine hand voll augenblick...
das dasein für das hier... streben ohne ziel... treiben in dieser welt... den kopf ab und zu verlieren... mag der verstand auch nicht verstehn, das herz immer...
18.10.2007, 14.19h, page, usa
bryce canyon
zuckerhut und tausend und eine nacht. verwunschene tuermchen, palaeste und roter ton. wie kleine maquetten in riesen gross! rodin und giacometti, expressionismus. unzaehlige stehlen ragen empor, wachsen zusammen zu kleinen bruecken. tiefe schluchten, verborgene gaenge, verwinkelte, kleine ecken. koeniginnen und schachfiguren. nasser ton, getropft und wie durch die haende gleitend. verzaubert. fliessender sand. endloses rot, dass in mildes weiss uebergeht.durchflutet von sonnenlicht, warm und mild. zwischen den tuermen und figuren: alte, verwurzelt und verdrehte baeume. schnoerckel und ringe. wuestenblumen - gelb und lavendelfarben. kiefern, viele hundert jahre alt. zwischen traum und wirklichkeit.
wind, sonne und eisige kaelte brennen sich tief in unsere haut. rauhe lippen und rote wangen. sonnenaufgang und sonnenuntergang, winter und sommer. viele stunden laufen. immer wieder anders. neue gesicher , gesten und palaeste, hoehlen, lichter und finsternisse. tief verborgen und ganz weit oben. sonne fuer die seele. fuss um fuss auf den spuren einer anderen, ganz eigenen welt.