hollywood - die stadt der unbegrenzten moegichkeiten! es dauert ein weilchen, bis dass wir es finde. aber dann: eine stunde haben wir, bevor unsere erste parkuhr ablaueft. waehrend dieser zeit wir jemand vor uns verhaftet - mit haenden auf de ruecken und beinen breit - wir schlendern durch ein filmset, ein skateboard mit goldenen turnschuehen faehrt an uns vorbei und ein pinker porsche mit einer haarsprayfrisur, wie sie die welt nicht braucht. wir treffen den fluch der karibik und micky mouse und gucken sternchen auf dem fussboden. irgendwie unwirklich und doch real.
eine zweite parkuhr und fliegende zeit. viel zu wenig bleibt uns fuer den abschied von den jungs und den weg zurueck zur autovermietung. weniger als eine stunde fuer durch ganz downtown hin zum airport. und wie konnten wir nur annehmen ohne stau hier durch zu kommen? aber stau hin oder her - wirklich wohl ist uns bei unserem projekt coco mit einem so leeren tank wie moeglich zurueck zu geben nicht. und wenn alamo tausendmal scheiss unfreundlich zu uns war - lass uns noch mal fuer zwei dollar tanken. sicher ist sicher, unseren rachegeluesten, die wir seit zwei wochen hegen, zum trotz. schliesslich haben wir unseren spritverbrauch immer nur grob ueberschlagen koennen und die wahren grenzen des tanks sind uns bisher verborgen geblieben.
alle strassen sind dicht. ach habe genug zeit, um in unserem vertrag nachzulesen, dass das hier ein verdammt teuer stau wird. time-out, wuerde ich sagen. aber da vorne ist die avenue, von der aus wir nur noch einmal abbiegen muessen. vielleicht wird das doch noch was - ueber zehn minuten laesst sich vielleicht trotz geschriebenem papier verhandeln. lisa gibt ihr bestes, ueberholt was geht und da sind wir, am eingang von alamo. hier werden wir kurz eingewiesen, wo wir parken sollen. lisa, warum faehrst du nicht? die zeit laeuft. der tank ist alle. der tank ist alle? ein wundervolles kribbeln ueberkommt mich. das kann nicht sein. ein paar mal versuchen wir noch coco zu starten, bevor ichmit einem netten herren zusammen scliesslich unser baby ueber die ziellinie schiebe. knapp bis hinter die huettchen, danach blockiert die lenkung. euphorisch fange ich an unser zeug wild durcheinander raus zu schmeissen. vorher packen waere wunervoll gewesen. waere... parallel werden wir ausgecheckt. everything ok. und was ist mit der zeit? dezent frage ich nach, da meine kreditkarte ja getreulich haftet. wir haben noch 40 minuten - wenn wir wollen koennen wir coco noch so lange durch die gegend schieben, grinst er uns entgegen. es zaehlt die zeit, mit der wir das gelaende verlassen haben und da wir ewig gebraucht haben um zu gucken, wohin wir wollen und um uns einzurichten, sind wir jetzt noch puenktlich. tank leer und nicht nachzahlen. wie gluecksschweinschen ist das denn? und verrueckter weise lieben uns die alamo mitarbeiter allesamt, obwohl sie das vergnuegen haben werden unseren saustall aufzurauemen und den leeren tank von hand zu befuellen. vermutlich sind wir die ersten, die ein auto bis auf den letzten tropfen gefahren sind.
gediegen kochen und packen wir auf dem alamoparkplatz. das tut gut.
amerika, good bye! war schoen mit dir!