USA-Reisebericht :Mit unserem Nissan Patrol einmal um die Welt

118. - 122. Woche (USA)

Sonntag, 4. November 2012 (Delray Beach, Florida, USA)

Sonntag, 23. September 2012 (Somes Bar, California, USA)
Ich stehe erst kurz vor zwölf Uhr auf, da ich gestern bis am Morgen um vier Uhr den Reisebericht fertiggestellt und die Fotos ins Internet geladen habe. Rob wirbelt bereits auf seiner Farm rum und hat mir das Frühstück bereitgestellt. Ich habe mich entschieden, noch eine weitere Nacht hier zu bleiben. Ich geniesse die Ruhe, die frische Luft und all die guten Sachen die es hier von den Bäumen und Sträuchern zu Essen gibt. Ich verbringe den Tag mit den verschiedenen Leuten, welche hier momentan arbeiten und wohnen. In einer Woche ist Erntezeit und da es momentan nicht allzu viel zu tun gibt, haben wir alle viel Zeit, um unsere Geschichten auszutauschen.
Rob und Kasey bereiten wieder ein wunderbares Nachtessen zu und danach setzen wir uns draussen ans offene Feuer zu den anderen Leuten. Fast jeder hat irgendein Instrument dabei und es wird musiziert und gesungen. Es macht unglaublichen Spass hier bei Rob. Rob bietet mir an, im Haus in einem Bett zu schlafen. Mir gefällt es jedoch immer noch, in meinem Auto zu schlafen. Es kühlt schön ab in der Nacht und die Aussentemperatur ist angenehm.

Montag, 24. September 2012 (Reno Nevada, USA)
Ich bin ein bisschen hin- und hergerissen. Meine neueste Idee ist, dass ich Rob in den nächsten zwei, drei Wochen hier auf der Farm helfen könnte. Ich habe ihm meine Gedanken jedoch nicht erzählt, da ich auch hoffe, nochmals Johanna und Fabian in Las Vegas oder Umgebung anzutreffen. Ich weiss auch nicht, wie lange ich von der West- bis zur Ostküste zu fahren habe.
Nach einem fülligen Brunch zieht es mich dann am Nachmittag weiter und ich mache mir immer noch Gedanken, ob ich nicht doch hätte hier bleiben sollen. Ja, ja, ich weiss, das sind wieder riesengrosse Probleme, welche ich habe....
Rob hat mir viele Früchte für unterwegs mitgegeben, so dass ich mich weiterhin gut und gesund ernähren kann - und gratis obendrauf.
Ich fahre durch verschiedene grosse Wälder, welche Six Rivers, Trinity und Lassen National Forest heissen. Ich befinde mich immer so zwischen eintausend und zweitausend Metern Höhe. Ich durchfahre auch immer wieder kleine, hübsche Ortschaften mit den typischen alten Lebensmittelläden und natürlich den Tankstellen. Ich bin fasziniert hier von der ganzen Umgebung. Am Abend ist es dann vorbei mit den ländlichen und gebirgigen Landschaften. Ich überquere die Bundesstaatsgrenze von Kalifornien zu Nevada und erreiche Reno, welches schon von weitem mit seinen vielen bunten Lichtern zu sehen ist. Es ist sieben Uhr abends und bereits dunkel. Ich parke vor einem Mc Donalds, checke meine E-Mails und sehe, dass Fabian und Johanna bereits in Las Vegas sind. Sie geben mir ihre Motel Adresse an. So gehe ich bereits um halb acht Uhr in den hinteren Teil meines Nissan Patrol schlafen.

Dienstag, 25. September 2012 (Las Vegas, Nevada, USA)
Sehr gut geschlafen und mit der Morgensonne geht's los durch die Wüste Nevadas auf der Highway 95. Mir gefällt auch diese Wüstenlandschaft und geniesse das Fahren und natürlich die Raststätten mitten in der Wüste. Bis nach Las Vegas sind es siebenhundertfünfzig Kilometer. Ich werde natürlich von allen Fahrzeugen überholt, da ich nur zwischen fünfzig und fünfundfünfzig Meilen pro Stunde fahre - also so zwischen achtzig und fünfundachtzig Stundenkilometer. Die Höchstgeschwindigkeit ist siebzig oder manchmal fünfundsiebzig Meilen die Stunde. Ich fahre knapp über der Minimalgeschwindigkeit von fünfzig Meilen die Stunde. Für meinen Dieselverbrauch optimal, jedoch denke ich, dass die überholenden Lastwagen und Autos sich ein wenig über dieses schleichende Auto wundern. Am späten Nachmittag komme ich in Las Vegas an und frage im Motel nach Johanna und Fabian. Aber der Besitzer will mir keine Auskunft über seine Gäste geben und seine Internetverbindung kann ich leider auch nicht benutzen, da er damit momentan ein Problem hat. Er informiert jedoch ein anderes Motel und organisiert, dass ich dort die Internetverbindung nutzen kann. Schade, Fabian und Johanna sind bereits am Morgen weiter in Richtung Hoover Damm und Grand Canyon National Park. Sieht so aus, dass es doch nichts mehr wird mit einem Wiedersehen.
Ein Motel kostet hier so um die dreissig Dollar und ich erinnere mich noch, dass man bei den grossen Hotel Casinos umsonst auf den grossen Parkplätzen parken kann. So fahre ich zuerst einmal den ganzen Las Vegas Boulevard rauf und runter und bestaune die belebte Strasse - den sogenannten Strip. Danach fahre ich zum Circus Circus Hotel Casino und parke dort auf dem grossen Parkplatz. Hier hat ja praktisch alles vierundzwanzig Stunden geöffnet und ich will mal schauen, wie lange ich das hier ohne Schlaf aushalte. Wie ihr bemerkt habt, will ich mir das Motel "sparen".
Auf dem Parkplatz ziehe ich mein schönstes Hemd und die neuen Jeans von Lima an und flaniere die ganze Las Vegas Boulevard entlang. Ich kann mich kaum satt sehen - es gibt so viel zu gucken. Meinen ersten längeren Rundgang mache ich im Caesars Palace. Warum? Keine Ahnung, aber in irgendeinen so grossen Tempel muss man ja mal gehen. All diese grossen Casinos sind wie Städte. Es befinden sich viele Restaurants, Bars, Nachtclubs, Einkaufsmärkte, Banken und all diese teuren Kleiderläden darin. Hier kann man locker ein, zwei Tage darin verbringen. Und das ist nur eines von vielen Casinos.

Zum Nachtessen gehe ich am Ende des Strips in eine kleine Bar, welche die grössten Hot Dogs anbietet. Natürlich hat es auch hier überall Spielautomaten, aber die Leute kommen vermutlich wegen der tiefen Preise für das Bier hierher. So ein Riesen Hot Dog mit einer Flasche Bier kostet nur ein Dollar fünfzig. Ist natürlich eine grosse Herausforderung, diesen Hot Dog mit all den vielen Zutaten und Saucen "kleckerfrei" zu essen. Nach ein paar lustigen und unterhaltsamen Gesprächen mit den Gästen, spaziere ich langsam zurück und besuche noch einige dieser grossen Casinos, wo es auch die tollen Live Shows gibt. Es ist ein langer Heimweg und ich komme erst so um neun Uhr morgens beim Parkplatz des Circus Circus an. Zum Glück habe ich mein Auto so parkiert, dass er morgens im Schatten steht. So kann ich - trotz der Hitze - hier gut schlafen. Müde bin ich ja.

Mittwoch, 26. September 2012 (Las Vegas, Nevada, USA)
Ich schlafe bis kurz vor der Abenddämmerung. Ja, gestern war ich doch tatsächlich über vierundzwanzig Stunden unterwegs. Heute lasse ich es ein wenig ruhiger angehen, setze mich an den Strip, beobachte Leute und sehe mir ein paar Shows von der Strasse aus an. Ja, Las Vegas ist eine tolle Stadt und man kann hier sein Geld schon schnell verlieren oder einfach ausgeben. Wieder ein sehr interessanter Beobachtungs-Abend geht zu Ende und ich gehe zurück auf den Parkplatz des Circus Circus zu meinem Auto. Ab morgen geht es quer durch Amerika mit dem Ziel Key West. Auf geht's.

Donnerstag, 27. September 2012 (Meteor Rest Area, Arizona, USA)
Gemäss meinem TomTom sind es 2'765 Meilen bis nach Key West. Ich stehe um zehn Uhr auf und gehe in ein grosses Casino und gönne mir ein Frühstücks Buffet. Der Eintritt kostet fünfzehn Dollar und man kann so viel Essen wie man will. Ich habe Glück, denn um elf Uhr wird auch noch das Mittags Buffet eröffnet und so kann ich von sehr vielen und guten Sachen probieren. Es ist ein riesengrosses Buffet und ich glaube, es gibt nichts, was man hier nicht findet. Das Mittagessen Buffet wäre ein paar Dollar teurer, aber wenn man mal drinnen ist, kann man so lange bleiben wie man will. Gefällt mir natürlich und ich stopfe mich mit den leckersten Sachen voll.
Am Nachmittag fahre ich dann los in Richtung Hoover Damm, welcher sich auf der Grenze zwischen den US-Bundesstaaten Nevada und Arizona im Black Canyon befindet. Ihr Absperrbauwerk staut den Colorado, der hier die Grenze zwischen Arizona und Nevada bildet, zum Lake Mead auf. Der aufgestaute See weist eine Länge von rund 170 Kilometern auf. Mit seinem Speicherinhalt von rund 35 Milliarden Kubikmetern ist er der größte Stausee der USA. Der Hauptzweck der Talsperre ist die kontrollierte Wasserabgabe in Arizona, Nevada und Kalifornien. Vor dem Bau beeinträchtigten regelmäßige Überschwemmungen des Colorado sowie Dürreperioden das Leben der Siedler in den Südweststaaten, insbesondere bei der Landwirtschaft. Ein weiterer Zweck der Talsperre ist die Gewinnung elektrischer Energie. Durch den Verkauf von Strom refinanzierte sich das Projekt und trägt die laufenden Wartungskosten selbst.

Die Stadt Las Vegas verdankt dem Bau der Talsperre ihr heutiges Aussehen, denn nur durch das rund fünfzig Kilometern entfernte Bauprojekt, für das Tausende von Arbeitern benötigt wurden, wurde aus der 1905 gegründeten, kleinen Wüstensiedlung die heutige Spielermetropole. Im eigens für die Arbeiter und ihre Familien gebauten Boulder City waren Glücksspiel und Alkohol verboten, so dass es viele der Arbeiter in ihrer Freizeit in das nahe gelegene Las Vegas zog, das so innerhalb kurzer Zeit vor allem immer mehr Bars und Casinos zu bieten hatte.
Ach ja, und noch was Interessantes: Die Grenze zwischen den Bundesstaaten Arizona und Nevada verläuft genau in der Mitte der Staumauer. Dies hat zur Folge, dass die östliche Hälfte der Hoover-Staumauer in die Zeitzone der Mountain Time (UTC-7 in Arizona) fällt, die westliche Hälfte in die Zone der Pacific Time (UTC-8 in Nevada). Der Zeitunterschied von einer Stunde lässt sich an zwei Uhren, die sich an den vorderen Entnahmetürmen befinden, ablesen. Im Sommer sind die Zeiten allerdings gleich, da in Arizona keine Sommerzeit gilt.
Ich fahre über die Brücke, den "Hoover Dam Bypass", welcher am 19. Oktober 2010 um 22.00 Uhr Ortszeit freigegeben wurde, weiter südlich auf der US 93 durch die Mount Wilson Wilderness Area. Nach ungefähr einhundert Kilometern erreiche ich Kingman, wo ich die Route 66 kreuze. Ich fahre jedoch noch ein wenig auf der Interstate 40 in Richtung Westen, da die Route 66 einen grossen Bogen nördlich macht und nach einhundert Kilometern wieder auf die Interstate 40 gelangt. Unterwegs mache ich einen Halt in Williams bei einem Mc Donalds und sehe in meinen E-Mails, dass Fabian und Johanna auch hier ganz in der Nähe sind. Was für ein Zufall. Sie sind ebenfalls auf der I-40 und auf dem Weg in den Grand Canyon National Park. Eigentlich müssten sie hier in Williams die Ausfahrt in Richtung Grand Canyon nehmen. Diesmal klappt das Timing nicht, da mein E-Mail bei ihnen nicht mehr ankommt. Fünf Minuten früher und wir wären gleichzeitig online gewesen. Ich warte noch ein wenig in diesem wunderschönen Ort und schaue mir die Läden, Bars und Restaurants hier an. Alles auf "Route 66" gestylt. Gefällt mir hier und sieht recht cool aus. Aber leider verpasse ich die beiden und jetzt ist es definitiv, dass wir uns erst wieder in der Schweiz sehen werden. Schade, und ich fahre noch ein wenig weiter bis zur Meteor Rest Area. Hier mache ich mir mein Abendessen und gehe früh schlafen. Heute habe ich knappe fünfhundert Kilometer zurückgelegt. Noch ein langer Weg bis Key West.

Freitag, 28. September 2012 (Moriarty Rest Area, New Mexico, USA)
Der heutige Höhepunkt ist die Überquerung der Staatsgrenze von Arizona nach New Mexico. Ich fahre abwechselnd auf der I-40 und der Route 66. Ich geniesse das Fahren und habe meinen Laptop an den Strom und an die Boxen angeschlossen. Mit Musik lässt es sich besser fahren. Ich durchfahre die nächste grössere Stadt, Albuquerque und komme abends bis nach Moriarty. Auch hier esse und übernachte ich auf einer Raststätte. Das waren heute wieder gute sechshundert Kilometer.

Samstag, 29. September 2012 (Quanah Rest Area, Texas, USA)
Einen guten Morgenkaffee aus dem Automaten für nen Dollar auf der Rest Area und dann geht's weiter auf der Route 66. Ich überquere die Staatsgrenze nach Texas und verlasse die Route 66 nach ungefähr einhundert Kilometer bei Amarillo. Hier geht's auf die US 287 South in Richtung Dallas. Ungefähr dreihundert Kilometer vor Dallas übernachte ich auf der Rest Area in Quanah. In Texas hat es sogar auf jeder Raststätte eine WiFi Verbindung. Das waren heute 550 Kilometer.

Sonntag, 30. September 2012 (Waskom Rest Area, Louisiana, USA)
Am Morgen gibt es wieder einen guten Kaffee an der Raststätte. Die Fahrt durch Dallas ist imposant. So viele Autobahnen, Brücken - das sieht gewaltig aus. Die Autobahn heisst natürlich George Bush Freeway.... Hier in Dallas verlasse ich die US 287 South und nehme die Interstate 20 East, bis ich am Abend in Waskom ankomme. Waskom liegt an der Staatsgrenze zu Louisiana, wobei meine Rest Area bereits in Louisiana liegt. Es wird langsam kühler und es regnet auch ab und zu. Auch hier ist die Rest Area sehr sauber und wird von Sicherheitsleuten bewacht. Also kann ich hier beruhigt schlafen und vorher natürlich mein Essen zubereiten. Heute: 570 Kilometer.

Montag, 1. Oktober 2012 (Lucedale, Tankstelle, Mississippi, USA)
Und weiter geht's. Ich durchquere den Staat Louisiana und überquere den Mississippi, welcher zugleich die Grenze zwischen Louisiana und dem Staat Mississippi ist. Ab Jackson geht's dann auf eine kleinere Strasse in Richtung Süden und ich schaffe es bis kurz vor die Grenze zu Alabama. Ich fahre an eine Tankstelle und koche mir Suppe und Teigwaren im Auto, da es draussen regnet. In der Nacht wird es recht kühl, aber ich schlafe super im Auto, zumal es nach dem "Gekoche" nach Suppe und Gemüse hier drinnen riecht. Das waren heute 600 Kilometer.

Dienstag, 2. Oktober 2012 (Jacksonville, Rest Area, Florida, USA)

Frühstück gibt's hier in der Tankstelle, natürlich mit einem längeren Schwatz mit dem Besitzer. Danach geht meine Amerikadurchquerung weiter durch Alabama wo ich dann bereits wieder am Meer, am Golf von Mexiko, bin. Ich komme heute bis nach Jacksonville in Florida. Im Auto ist es am Abend auf der Raststätte schon recht warm, wenn nicht sogar heiss. Schwierig, hier einzuschlafen bei dieser hohen Luftfeuchtigkeit und Hitze. Ich mache mir Gedanken, wie das denn in Key West sein wird. Ich habe doch vor, zwei bis drei Wochen auf den Keys zu bleiben. Aber ich bin zuversichtlich, dass ich einen geeigneten (Park)Platz zum Schlafen finden werde. Im Internet habe ich gesehen, dass die Motels dort sehr teuer sind. Schauen wir mal. Das waren heute 750 Kilometer.

Mittwoch, 3. Oktober 2012 (Marathon, Florida, USA)
Mit wenig Schlaf mache ich mich auf den Weg in Richtung Key West. In Delray Beach nehme ich die Ausfahrt und versuche das Haus zu finden, wo ich vor zwanzig Jahren die Familie Kunz und Nicki besucht habe. Aber Delray hat sich enorm verändert und ich finde das Haus leider nicht. Das Haus gehört jetzt der Cousine von Urs, Debbie, welche wir in Thailand bereits angetroffen haben. Ich bin sicher, dass ich sehr in der Nähe des Hauses bin, aber es sieht hier alles so sehr ähnlich aus und es ist schwierig, die richtige Strasse zu finden. So fahre ich weiter und bleibe in Miami im Stau stecken. Das wird heute nichts mehr mit Key West. Ich komme jedoch auf die Keys und übernachte auf einem Supermarkt Parkplatz in Marathon. Übernachten ist vielleicht ein wenig übertrieben gesagt. Die Hitze und die hohe Luftfeuchtigkeit sind brutal im Auto. Ich schlafe nicht viel und es wird mir jetzt bewusst, dass es einen guten Plan braucht in Key West betreffend Übernachtungsmöglichkeiten. Das waren wieder gute 700 Kilometer heute.

Donnerstag, 4. Oktober 2012 (Key West, Florida, USA)
Um vier Uhr wache ich auf und kann nicht mehr weiterschlafen. Zu heiss! Das waren knappe zwei Stunden Schlaf. Ich sehe auch ein Verbotsschild, dass ich hier gar nicht parken, respektive übernachten darf. Ja, die Keys funktionieren und ticken anders als der Rest von Amerika. Auf den Keys ist es verboten, auf den Supermarkt Parkplätzen, an den Tankstellen oder den Restaurants - wie zum Beispiel Mc Donalds - im Auto zu übernachten.
Bei einer Tankstelle trinke ich zwei Kaffees und fahre die restlichen einhundertzwanzig Kilometer bis nach Key West. Endlich! Ich bin hier und ich finde, dass ich mich noch recht gut hier auskenne. Um sechs Uhr morgens parke ich am Strand und geniesse die aufgehende Morgensonne. Natürlich sehe ich sofort, dass man diesen Parkplatz zwischen elf Uhr in der Nacht bis morgens um fünf Uhr nicht benutzen darf. Alles klar; keine Übernachtungen am Strand. Nach einer Stadtumfahrung gehe ich ins Touristenbüro und informiere mich über die billigsten Unterkünfte. Das billigste Motel kostet 79 Dollar die Nacht - und am Wochenende steigen die Preise nochmals um zwanzig Prozent. Ufff, Guet Nacht.... Ich klappere praktisch alle Motels ab und das Resultat ist, dass der gute und nette Mann im Touristenbüro Recht hatte. Ganz in der Nähe der Duval Street und dem Southernmost Point finde ich dann doch noch ein Hostel; das Einzige in Key West. Das "Key West Youth Hostel". Die nette Ukrainerin an der Rezeption, Rohana, kann mich in einem 10-er Zimmer mit Klimaanlage unterbringen. Hauptsache Klimaanlage. Der Innenhof vom Hostel ist wunderschön und hat eine offene, grosse Küche. Das Zimmer ist leider recht schmutzig, hat Ratten, fast keine Fenster und ähnelt ein wenig an ein Massengefängnis. Ich unterhalte mich noch ein wenig mit Rohana und erzähle ihr von meiner Reise. Sie ist wirklich sehr nett und gibt mir einen grosszügigen Rabatt, inklusive einem Badetuch, welches normalerweise auch nochmals fünf Dollars extra kostet. Danke Rohana, bist wirklich eine Gute. Billig ist die Übernachtung ja nicht, aber es ist mit Abstand die Billigste hier in Key West. Ach ja, WiFi habe ich auch noch. Nach einer Dusche schlendere ich die Duval Street runter und gehe auf einer schönen und übersichtlichen Terrasse im Café Caroline zum Mittagessen. Wenn ich doch schon mal hier bin, dann lasse ich mir es gut gehen. Nach zehn Minuten setzen sich zwei Ehepaare an den Tisch nebenan und siehe da: Schweizer. Während meinem super Essen unterhalten wir uns und ich habe Freude, mich nach über zwei Wochen Pause wieder angeregt in Schwyzerdütsch zu schwatzen. Das tolle hier in Amerika ist auch, dass die Getränke - also die alkoholfreien - immer wieder umsonst aufgefüllt werden. Free refill. So verbringe ich noch weitere zwei Stunden in diesem schönen Café und kann all die vielen Leute beobachten. Wirklich sehr interessant. Am Nachmittag gehe ich ins Zimmer, quetsche mich in mein Bettchen und schlafe durch bis zum nächsten Morgen. So eine Klimaanlage ist einfach ein Muss zum Schlafen bei dieser Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit.

Freitag, 5. Oktober 2012 (Key West, FL, USA)
Ich fahre mit dem Auto in den nächsten grossen Supermarkt und kaufe mir für die nächsten Tage Lebensmittel ein. Die Küche gefällt mir hier und der Aussenbereich ist sehr schön und gemütlich - trotz den Ratten. Auch hat es hier eine Waschmaschine mit Trockner, welche ich benutzen kann. Ist wieder mal nötig, meine Kleider zu waschen.
Das Gute an einem Hostel ist, dass man viele Leute aus den verschiedensten Ecken der Welt kennen lernt. Auch die Angestellten und der Besitzer kommen von überall her. Der Hostelbesitzer kommt aus Bulgarien, die Putzfrau kommt von Russland und der Gärtner und Hauswart kommt von Usbekistan. Ja, und klar, nicht zu vergessen Rohana von der Rezeption, aus der Ukraine.
Ich verbringe den ganzen Tag hier im Hostel, surfe im Internet, schreibe ein wenig an meinem Reisebericht und werde immer wieder unterbrochen von den anderen Hostelgästen. Es tut mir gut, nach dem langen Fahren wieder ein wenig die Beine zu strecken und das schöne Wetter zu geniessen. Natürlich habe ich auch ein wenig Nachholbedarf, mit anderen Leuten zu quatschen und zusammen zu sein. Das ist in einem Hostel immer toll und einfach.
Nach meinem Abendessen mit "Auberginen à la Patric" gehe ich zur belebten Duval Street. Die Leute und die Stimmung sind unglaublich gut. Es gibt viele Bars und Pubs. Ich entscheide mich für das Irish Pub "Kevin's". Hier steht der Entertainer Jimmy Padget mit einer Gitarre auf der Bühne, spielt stimmungsvolle Musik, macht gute Sprüche und natürlich fehlen auch nicht ein paar Trinkspiele. Auch hier lerne ich ein paar Leute kennen und ich amüsiere mich bis zum Feierabend.
Zurück in meinem 10-er Zimmer bin ich so froh, dass ich eine Klimaanlage habe. Guet Nacht und bis Morn.

Samstag, 6. Oktober 2012 (Key West, FL, USA)
Ich sitze bereits um acht Uhr am Morgen wieder im Hostelgarten bei Milchkaffee, Müesli und natürlich mit meinem Computer. Um die Mittagszeit lerne ich Dawn von Irland kennen. Sie schläft im 12-er Frauenzimmer nebenan und sieht noch ein wenig verkatert aus. Wir verbringen den Nachmittag im Hostel und kochen dann etwas zusammen. Gegen den Abend sitzen wir mit Schweizern, Franzosen, Kanadier, Usbeken und zwei Amerikaner im Garten und erzählen Geschichten. Wirklich amüsant und lustig. So um zehn Uhr wird Dawn langsam wieder "lebendig" und wir gehen zusammen ein paar Bars in der Duval Street besuchen - natürlich bis Feierabend.

Sonntag, 7. Oktober 2012 (Homestead, FL, USA)

Heute ist mein Abreisetag und ich muss um elf Uhr auschecken. Ich habe wenig geschlafen und bleibe noch ein wenig im Hostelgarten. Ich muss nur den Zimmerschlüssel abgeben und kann den ganzen Tag die Küche und die gesamte Infrastruktur benutzen. Wirklich lieb und nett.
Urs hat mir geschrieben, dass seine Cousine mit ihrer Familie in ihrem Haus in Delray Beach in den Ferien ist. Ich fahre dann heute mal nach Delray Beach und mache einen Überraschungsbesuch.
Dawn hat heute ein Vorstellungsgespräch in einem Irish Pub. Der Besitzer ist ein Bekannter von ihrer Familie und so erhält sie den Job dort. Ja, die Irländer halten da schon zusammen.
Am späteren Nachmittag gehen wir dann noch zusammen an den Strand und faulenzen am Meer. Auch hier treffe ich nochmals zwei Schweizer an, welche über das Wochenende nach Key West zum Ausruhen kamen. Sie studieren Englisch in South Miami Beach.
Ja, danach wird es wirklich langsam Zeit, loszufahren. Ich verabschiede mich im Hostel von allen und fahre mit dem Sonnenuntergang los. Ich komme bis nach Homestead, ungefähr hundert Kilometer vor Miami. Es ist Nacht und ich bin zu müde, um weiter zu fahren. So parke ich auf dem Walmart Parkplatz in Homestead und versuche ein wenig zu schlafen.

Montag, 8. Oktober 2012 (Delray Beach, FL, USA)
Morgens um vier wache ich durchgeschwitzt auf und gehe an eine Tankstelle, einen Kaffee trinken. Danach geht's weiter und ich fahre nach Delray Beach. Ich bin sehr früh hier und parke vor dem Haus. Es ist noch zu früh, um die ganze Familie zu wecken. So lese ich ein wenig im Buch, bis um halb acht Uhr Christian aus dem Haus kommt und mich sieht. Er erkennt mich nicht und spricht mich auf Englisch an. Er meint, dass ich der Gärtner sei, welcher heute ein paar Umgebungsarbeiten in seinem Garten macht. Aber ein paar Sekunden später gibt's dann doch eine freundschaftliche Umarmung. Wir gehen ins Haus und ich begrüsse Debbie. Ein wenig später kommt langsam Leben ins Haus, als dann die Kinder erwachen.
Debbie bereitet ein gutes und grosses Frühstück zu. Später fahren wir an den Strand und geniessen das Meer und die Sonne.
Zurück im Haus, laden sie mich ein, ein paar Tage hier zu bleiben. Das ist wirklich ein sehr grosszügiges Angebot und ich freue mich auf die nächsten Tage mit ihnen.
Ich habe sehr wenig geschlafen und gehe bereits um fünf Uhr am Abend ins Bett. Und schwupp - weg bin ich.

Dienstag, 9. Oktober 2012 (Delray Beach, FL, USA)
Ich habe super durchgeschlafen und wache um sieben Uhr am Morgen auf. Bevor ich mit dem Auto an den Strand losfahre, sehe ich noch Christian und Debbie. Die Kinder schlafen natürlich noch. Am Strand gehe ich joggen und lese danach ein wenig in meinem Buch.

Um die Mittagszeit komme ich nach Hause und frühstücke. Die Familie ist heute ausgeflogen nach West Palm Beach zum Shoppen. Ich lege mich auf den Liegestuhl und geniesse ab und zu den grossen Swimming Pool. Es geht mir sehr gut hier.
Am Abend gehen wir alle zusammen nach Delray ins Restaurant "Boston" zum Abendessen.

Mittwoch, 10. Oktober 2012 (Delray Beach, FL, USA)
Ein ganz gewöhnlicher und angenehmer Familientag. Gemeinsames frühstücken, ein wenig Pool, den Nachmittag am Strand in den Wellen Bodysurfen und am Abend Nachtessen in Delray mit Donna, der Innenarchitektin und Freundin von Debbie.

Donnerstag, 11. Oktober 2012 (Delray Beach, FL, USA)
Der Urlaub geht für die Familie langsam zu Ende. Sie fliegen morgen nach Hause. Nach dem Frühstück reden wir über meine Weiterreise und Christian und Debbie sagen, dass ich ohne Probleme noch bis Ende Monat in ihrem Haus bleiben darf. Da bleibt mir natürlich die Sprache weg und ich nehme dieses grosszügige Angebot an. Das ist jetzt natürlich sehr schwierig, mein Glücksgefühl in Worte zu fassen. Aber Christian und Debbie sind so nett und lieb, dass ich es kaum fassen kann. Das Einzige, was ich dann machen soll, ist das Haus reinigen und alles zu waschen. Das mache ich natürlich sehr gerne und so freue ich mich auf meine dreiwöchigen Floridaferien in schönster Umgebung.
Am Abend sind wir bei den Nachbarn Ron und Ann eingeladen. Ich verbringe dort einen tollen und lustigen Abend mit sehr viel Essen und Wein. Hinten im Garten zeigt dann Johnny, der Sohn von Ron, dem Sascha, wie man mit einem Gewehr umgeht. Sie ballern da dann ein wenig rum - echt Ami's halt.

Freitag, 12. Oktober 2012 (Delray Beach, FL, USA)
Heute ist der Abreisetag von Christian, Debbie und der ganzen Familie. Zum Frühstücken gehen wir ins Marriott nach Delray und danach nochmals an den Strand. Dann noch einen Schwumm im Swimming Pool, bevor sie dann alle abreisen.
Ich verabschiede mich von allen und bedanke mich nochmals. Ich beginne mit der Wäsche und wasche den restlichen Tag.
Leider kriege ich am Abend Ohrenschmerzen, welche in der Nacht noch stärker werden. Vermutlich kommt es daher, dass ich sehr viel Zeit im Wasser im Pool verbracht habe. Zum Glück habe ich Ohrentropfen dabei, aber das braucht seine Zeit und ich muss auch ein paar Schmerztabletten nehmen, damit ich einschlafen kann.

Samstag, 13. Oktober 2012 (Delray Beach, FL, USA)
Ich habe den ganzen Tag Ohrenschmerzen und benötige Schmerzmittel. Die Medikamente wirken jedoch so gut, dass ich weiter die Wäsche machen kann.

Ich habe ein E-Mail von Donna erhalten. Sie und ihr Mann haben mich für morgen Abend zum Barbecue eingeladen. Hoffe, dass es mir morgen besser geht.

Sonntag, 14. Oktober 2012 (Delray Beach, FL, USA)
Ich verbringe den ganzen zu Hause, bevor ich mich dann für den Abend bereit mache, um zu Donna und Reese zu gehen.
Sie sind natürlich total überrascht und verstehen es fast nicht, dass ich zu Fuss diese vier Meilen zu ihnen gemacht habe (voll unamerikanisch). Das Essen ist fürstlich, die Gespräche interessant und der Wein gut. Es geht mir hier wirklich gut und es wird gut für mich geschaut.
Donna und Reese sind ein wirklich unterhaltsames und interessantes Paar. Sie erzählen mir viel, was sie alles so machen und es ist spannend, in was für Häuser Donna schon überall war und was sie alles schon gemacht hat. Reese ist Kapitän und Sänger. Was für eine Kombination. Reese transferiert Boote von und nach Bahamas oder sonst hier der Küste entlang. Abends hat er immer wieder Auftritte als Blues Sänger. Morgen muss Reese ein Boot von einem Kunden von Delray nach Pompano steuern. Er fragt mich, ob ich Lust hätte, ihn zu begleiten. Sicher, natürlich bin ich dabei!
Nach Hause muss ich nicht zu Fuss gehen, da Donna mich mit ihrem Auto zurückfährt. Danke vielmals und Gute Nacht, bis morgen früh.

Montag, 15. Oktober 2012 (Delray Beach, FL, USA)
Um acht Uhr holt mich Reese mit seinem Auto ab, parken vor dem Haus des Kunden und fahren mit dem Schiff auf dem so genannten "Wasserweg" nach Pompano. Der Wasserweg verläuft parallel zum Atlantik und westlich der A1A. Reese und ich passieren insgesamt vier Brücken, wobei wir zwei Mal warten müssen, bis die Brücke sie vor uns auftut. Das Boot ist hier zu hoch, respektive die Brücke zu tief - wie man es nennen will....
Reese ist ein guter Kapitän und natürlich ein ebenso guter Guide. Die vielen teuren Häuser haben je einen Wert zwischen zehn und fünfzig Millionen Dollar. Unglaublich. Die Nachbarn versuchen sich immer wieder zu überbieten und daher sieht man hier auch zwei- bis dreistöckige Schlösser mit über zwanzig Zimmern. Und das dann für zwei oder drei Personen. Na ja, so ist das eben hier und das über einhundert Kilometer lang dasselbe Bild. Millionenschwer.
Am Mittag kommt uns Donna in Pompano abholen. Nach einem guten Mittagessen fahren wir dann nach Hause. Thank you Donna and Reese for this wonderful and interesting day. It was great!

Dienstag, 16. bis Dienstag, 30. Oktober 2012 (Delray Beach, FL, USA)

Die nächsten zwei Wochen sind eigentlich rasch erzählt. Ich brauche drei Tage um meinen Nissan Patrol zu reinigen. Ich habe hier alles, um mein Auto wieder einmal innen komplett zu reinigen. Interessant, was da alles zum Vorschein kommt. Jedes einzelne Stück oder Teil muss von Schmutz und Staub gereinigt werden. Das sind über hundert zu reinigende Sachen. Auch wird das Bettzeug, inklusive Daunendecke, in die Waschmaschine geschmissen.
Ich gehe viel joggen und verbringe den Tag durch am Strand oder zu Hause beim Pool mit Lesen.
Am Abend koche ich mir jeweils was Gutes in dieser super Küche. Nach einer Woche holt mich dann Donna ab um ihren Mann Reese bei einem Auftritt in Boynton Beach, in der Backyard Bar, live zu sehen. Wir bleiben bis nach zehn Uhr und Donna fährt mich dann in ein Pub nach Delray, wo ich ein paar lokale Leute kennenlerne. Diese treffe ich dann auch immer wieder am Strand oder abends im Pub an.
Ich habe hier im Haus auch eine gute Internetverbindung. So kann ich immer wieder mit meinem Bruder, meinen Eltern und Freunden skypen. Das gefällt mir natürlich sehr. Der Skype mit Fabian war dann allerdings nicht so toll. Er hat mir erzählt, dass er doch tatsächlich für die Verschiffung seines VW Buses in die Schweiz nochmals viel Zeit investieren musste. Er benötigt ein schriftliches Dokument, welches die Einreise in die USA bestätigt. Ich warte mal ab, wie das dann bei mir rauskommt.
Ende Oktober erlebe ich hier den Wirbelsturm Sandy. Der Sturm hat Florida "nur" gestreift und es war einfach imposant, dem Sturm vom Hausinneren zuzuschauen. Somit warte ich noch bis anfangs November mit meiner Weiterfahrt nach New York, da Sandy dort leider sehr viel Schaden und Elend angerichtet hat. Ich bin auch viel mit Petra von New York in Verbindung und während ich hier jetzt schreibe, haben sie immer noch keinen Strom in ihrer Wohnung. Auch herrscht Benzinknappheit und es gibt viele Tumulte an den Tankstellen.
Ich habe auch viel Zeit, über meine Reise und Weiterreise nachzudenken. Ich fühle mich recht bereit, nach Hause zu gehen, eine Arbeit zu suchen und mich wieder an einen "normalen" Arbeits- und Tagesablauf zu gewöhnen. Ja, ich freue mich sogar sehr darauf. Zuerst freue ich mich jedoch auf die Weiterfahrt, welche ich am zweiten November in Angriff werden nehme:
Zuerst einen Überraschungsbesuch bei Rolf in Virginia, dann der nächste Besuch in Hoboken bei Clemi und Petra und danach zu Dieter und Judith nach Boston. Nach Boston geht's dann wieder zurück nach Hoboken, wo ich ein paar Tage bleiben möchte um all die Verschiffungsangelegenheiten zu erledigen.

Mittwoch, 31. Oktober 2012 (Delray Beach, FL, USA)
Heute ist Halloween und in Amerika wird Halloween mehr zelebriert als bei uns in der Schweiz. Währendem ich das Haus putze, klingelt es immer wieder an der Türe und die lustig verkleideten Kinder sagen: "Trick or Treat". Viele Sachen habe ich ja nicht im Haus, da ich übermorgen weiterfahren will. Somit gehe ich am Abend nach Delray und erlebe einen total lustigen Halloween Abend. Unglaublich tolle Kostüme und ja, es ist wie ein Tag Fasnacht hier.

Donnerstag, 1. November 2012 (Delray Beach, FL, USA)
Das Haus ist fertig geputzt und ich bin bereit, morgen weiterzufahren. Da erhalte ich ein Telefon von Nicki von der Schweiz. Er erzählt mir, dass seine Freunde Daniel und Monika nach Florida kommen und gerne das Haus besichtigen würden. Somit einige ich mich mit ihm, dass ich noch ein paar Tage hier sein werde und mich mit den beiden treffe. Ich kenne Daniel und Monika ja auch recht gut vom Poco Loco. Also; noch eine kleine Ferienverlängerung. Wieso nicht?

Freitag, 2. November 2012 (South Beach Miami, FL, USA)
Heute Morgen um acht Uhr klingelt das Telefon und es ist Daniel am Apparat. Einen Tag zu früh. Eine kleine Koordinationsunstimmigkeit - aber kein Problem. Daniel und Monika sind bereits heute früh in South Beach angekommen und wollen mich bereits morgen besuchen kommen. Da ich noch nicht in South Beach war und es jedoch unbedingt noch sehen will, machen wir auf den Mittag ab. Es ist ja nur eine Stunde Fahrt und ich freue mich, dass ich den Besuch mit ein paar Schweizer Bekannten zusammen verbinden kann.
(Schweizerisch) Pünktlich um zwölf Uhr treffe ich die beiden an der Pool Bar im wunderschönen W-Hotel. Ein Drink, viele Erzählungen und dann ein unglaublich reichhaltiges Mittagessen am Ocean Drive. Es gefällt mir sehr, dass ich die Zeit hier mit Daniel und Monika verbringen kann. Und wir haben viel Spass zusammen.
Am Abend haben sie mit einem Freund zum Nachtessen einen Termin. So geniesse ich die Zeit bei einer meinen Lieblingsbeschäftigungen. Bei Kaffee und Bier die Leute und Autos auf dem Ocean Drive beobachten. Super! Interessant! Und mehr.
Gegen elf Uhr treffe ich Monika und Daniel noch auf einen Schlummerbecher in einer Bar am Ocean Drive. Die Zwei sind jetzt jedoch gezeichnet von der langen Reise und natürlich der Zeitverschiebung. Somit gehen sie ins Hotel, während ich noch das luxuriöse Nachtleben von South Beach geniesse.

Samstag, 3. November 2012 (Delray Beach, FL, USA)
Ich schlafe ein paar Stunden im Auto auf einem Parkplatz und fahre dann zurück nach Delray.
Um halb eins Uhr besuchen mich dann Monika und Daniel und besichtigen das Haus. Wir gehen danach zusammen Mittagessen, bis sie bereits wieder weiterfahren müssen. Stress in den Ferien. Sie müssen um sieben Uhr in Orlando sein. Schon wieder mit jemanden abgemacht. Aber mit dem schnellen, flitzigen, schwarzen Chevrolet Camaro werden sie's schon noch rechtzeitig schaffen. Daniel, Monika: Danke für Alles und viel Spass in Florida. Wir sehen uns bestimmt wieder in der Schweiz - natürlich im Poco Loco....

Sonntag, 4. November 2012 (Delray Beach, FL, USA)
Ausgeschlafen schreibe ich heute den Reisebericht fertig, respektive bearbeite all die Fotos und beschrifte sie.
Viel Spass beim Lesen und bis zum nächsten Mal.

Abschiedsfoto von Somes Bar, der Farm von Rob.

Abschiedsfoto von Somes Bar, der Farm von Rob.

Durch die Wälder Kaliforniens...

Durch die Wälder Kaliforniens...

..entlang dem Salmon River

..entlang dem Salmon River

Dann von Reno aus, ab durch die Wüste

Dann von Reno aus, ab durch die Wüste

Vorbei am Walker Lake

Vorbei am Walker Lake

Kleine Ortschaft in der Wüste

Kleine Ortschaft in der Wüste

Anfahrt Las Vegas

Anfahrt Las Vegas

Anfahrt zum Hoover Dam. Der Lake Mead

Anfahrt zum Hoover Dam. Der Lake Mead

Der Stausee Lake Mead; 639km2 und einen Speicherraum von 35,1 Mio m3

Der Stausee Lake Mead; 639km2 und einen Speicherraum von 35,1 Mio m3

Der Staudamm wurde von 1931 - 1935 gebaut und ist 221 Meter hoch.

Der Staudamm wurde von 1931 - 1935 gebaut und ist 221 Meter hoch.

Über den Damm und bereits in Arizona

Über den Damm und bereits in Arizona

Dann immer wieder runter von der Autobahn auf die...

Dann immer wieder runter von der Autobahn auf die...

...Route 66

...Route 66

Natürlich alles mit Musik

Natürlich alles mit Musik

Williams town Arizona

Williams town Arizona

Übernachtung auf der Meteor Rest Area in Arizona

Übernachtung auf der Meteor Rest Area in Arizona

Immer noch in Arizona

Immer noch in Arizona

Jedoch bereits unterwegs nach...

Jedoch bereits unterwegs nach...

New Mexico

New Mexico

Schlafen und Essen auf der..

Schlafen und Essen auf der..

..Rest Area in Moriarty, New Mexico

..Rest Area in Moriarty, New Mexico

Weiter geht die Amerika Durchquerung

Weiter geht die Amerika Durchquerung

Tschüss New Mexico

Tschüss New Mexico

Viele Meilen auf der I-40 ostwärts unterwegs

Viele Meilen auf der I-40 ostwärts unterwegs

Texas

Texas

Die Fahrt durch Dallas war lang und stauig..

Die Fahrt durch Dallas war lang und stauig..

Aber hier bin ich jetzt bereits durch Dallas und fahre auf der George Bush Freeway raus

Aber hier bin ich jetzt bereits durch Dallas und fahre auf der George Bush Freeway raus

Staatsgrenze von Louisiana nach Mississippi

Staatsgrenze von Louisiana nach Mississippi

Über den Mississippi...

Über den Mississippi...

Den Staat Mississippi durchfahre ich an einem Tag und erreiche am 2. Oktober endlich Florida.

Den Staat Mississippi durchfahre ich an einem Tag und erreiche am 2. Oktober endlich Florida.

Weg von der Autobahn und ab auf die..

Weg von der Autobahn und ab auf die..

A1A, entlang dem Meer

A1A, entlang dem Meer

Ankunft Morgen früh in Key West

Ankunft Morgen früh in Key West

Mit Sonnenaufgang....

Mit Sonnenaufgang....

...und frisch präparierter "Piste"

...und frisch präparierter "Piste"

Mein Hostel in Key West

Mein Hostel in Key West

Praktische und relativ sauber Küche

Praktische und relativ sauber Küche

Lieber noch ein Foto von der Küche aus, als eines vom Zimmer. Muss ja nicht sein....

Lieber noch ein Foto von der Küche aus, als eines vom Zimmer. Muss ja nicht sein....

Schlange stehen beim Southernmost Point, welcher in der Nähe meines Hostels ist.

Schlange stehen beim Southernmost Point, welcher in der Nähe meines Hostels ist.

Irgend einmal habe ich ihn dann mal alleine erwischt - ohne anstehenden Leute. Dazu dies;
Der Southernmost Point gilt als der südlichste Punkt der kontinentalen USA und liegt auf der letzten der Florida Keys, Key West. Er liegt am Rand der Stadt Key West im Stadtteil Upper Duval an der Ecke Whitehead Street und South Street. Zum Stadtzentrum sind es zu Fuß nur einige Minuten.
Tatsächlich ist der Southernmost Point aber nicht der südlichste Punkt von Key West. Dieser liegt auf der nebenan angesiedelten US Navy Basis. Der südlichste Punkt der kontinentalen USA liegt aber, da Key West eine Insel ist, etwa beim in den Everglades befindlichen Ort Flamingo.

Irgend einmal habe ich ihn dann mal alleine erwischt - ohne anstehenden Leute. Dazu dies;
Der Southernmost Point gilt als der südlichste Punkt der kontinentalen USA und liegt auf der letzten der Florida Keys, Key West. Er liegt am Rand der Stadt Key West im Stadtteil Upper Duval an der Ecke Whitehead Street und South Street. Zum Stadtzentrum sind es zu Fuß nur einige Minuten.

Tatsächlich ist der Southernmost Point aber nicht der südlichste Punkt von Key West. Dieser liegt auf der nebenan angesiedelten US Navy Basis. Der südlichste Punkt der kontinentalen USA liegt aber, da Key West eine Insel ist, etwa beim in den Everglades befindlichen Ort Flamingo.

Ein paar Bilder von der Duval street mit den wunderschönen Gebäuden

Ein paar Bilder von der Duval street mit den wunderschönen Gebäuden

Ja, auch das gibt's hier

Ja, auch das gibt's hier

Eine der vielen Bars an der Duval Street

Eine der vielen Bars an der Duval Street

Natürlich darf der Sloppy Joe's auch nicht fehlen

Natürlich darf der Sloppy Joe's auch nicht fehlen

Lustiges Haus und Restaurant.

Lustiges Haus und Restaurant.

Erst noch mit Oktoberfest & Weissbier, mmhhhmm

Erst noch mit Oktoberfest & Weissbier, mmhhhmm

Jeden Tag eine Stunde vor dem Sonnenuntergang sammeln sich Leute am Mallory Square Dock um zu beobachten, wie die Sonne hinter dem Horizont untergeht. 
Gibt heute keinen Sonnenuntergang zu sehen. Zu bewölkt und ich glaube, ich war auch ein wenig zu spät dran. Macht nichts; haben ja schon Viele gesehen.

Jeden Tag eine Stunde vor dem Sonnenuntergang sammeln sich Leute am Mallory Square Dock um zu beobachten, wie die Sonne hinter dem Horizont untergeht.
Gibt heute keinen Sonnenuntergang zu sehen. Zu bewölkt und ich glaube, ich war auch ein wenig zu spät dran. Macht nichts; haben ja schon Viele gesehen.

Und hier kommt der Golf von Mexiko mit dem Atlantik zusammen.

Und hier kommt der Golf von Mexiko mit dem Atlantik zusammen.

Gemütlich im Schatten des Hostelgarten

Gemütlich im Schatten des Hostelgarten

Auch das Auto hat seinen geschützten Parkplatz

Auch das Auto hat seinen geschützten Parkplatz

Dann heisst es schon wieder Abschied nehmen von Key West, Dawn und.....

Dann heisst es schon wieder Abschied nehmen von Key West, Dawn und.....

..meinem Usbekischen Room Mate.

..meinem Usbekischen Room Mate.

Nach Key West darf ich dann in Delray Beach einen ganzen Monat hier verbringen.

Nach Key West darf ich dann in Delray Beach einen ganzen Monat hier verbringen.

Danke nochmals viel, viel Mal für Alles; Debbie & Christian. Habe die Zeit mit euch und danach auch alleine super geniessen können.

Danke nochmals viel, viel Mal für Alles; Debbie & Christian. Habe die Zeit mit euch und danach auch alleine super geniessen können.

Sieht doch cool aus.

Sieht doch cool aus.

Besucher im Garten

Besucher im Garten

Fahrt nach..

Fahrt nach..

..South Beach...

..South Beach...

..um Monika und Daniel einen Besuch abzustatten. Hier mit dem wunderschönen Blick vom Hotelbalkon auf das Meer und den Strand

..um Monika und Daniel einen Besuch abzustatten. Hier mit dem wunderschönen Blick vom Hotelbalkon auf das Meer und den Strand

Schnapp-Selbstschuss

Schnapp-Selbstschuss

Ankunft im schönen Hotel W an der Pool Bar. Schnappschuss von Monika - Danke!

Ankunft im schönen Hotel W an der Pool Bar. Schnappschuss von Monika - Danke!

Auf gehts; South Beach und den Ocean Drive zu erkunden

Auf gehts; South Beach und den Ocean Drive zu erkunden

Einmal mit Daniel

Einmal mit Daniel

Und einmal mit nettester Begleitung

Und einmal mit nettester Begleitung

Lieblingsbar

Lieblingsbar

Mein Übernachtungsparkplatz in South Beach. 20 Dollar...

Mein Übernachtungsparkplatz in South Beach. 20 Dollar...

Dann gab's eine unglaublich leckere Fischplatte. Der Dillier Blick sagt mehr als tausend Worte. Wo fange ich DA an??

Dann gab's eine unglaublich leckere Fischplatte. Der Dillier Blick sagt mehr als tausend Worte. Wo fange ich DA an??

Mhhmmhhhhh...und Danke vielmals für die Einladung, Daniel + Monika

Mhhmmhhhhh...und Danke vielmals für die Einladung, Daniel + Monika

Starke Nachspeise

Starke Nachspeise

Dann noch ein wenig um die Häuser ziehen, bevor es dann auch...

Dann noch ein wenig um die Häuser ziehen, bevor es dann auch...

.. schon wieder vorbei.
Schlummertrunk und...

.. schon wieder vorbei.
Schlummertrunk und...

..Abschiedsfoto

..Abschiedsfoto

Danke Dani und Monika für die beiden tollen Tage. Habe mich prächtig amüsiert.

Danke Dani und Monika für die beiden tollen Tage. Habe mich prächtig amüsiert.

Machets guet und i tank no es bitzeli Sunne,

Machets guet und i tank no es bitzeli Sunne,

..bevor's ins chalte New England goht...Bye, bye und schribet wieder emol

..bevor's ins chalte New England goht...Bye, bye und schribet wieder emol

Du bist hier : Startseite Die Amerikas USA USA-Reisebericht
Die Reise
 
Worum geht's?:
Wir brechen unsere Zelte am 1.Juli 2010 in der Schweiz ab und fahren mit unserem Nissan Patrol von Basel über Griechenland, Türkei, Tibet bis Australien.Dann nach Argentinien bis Nordamerika.Von New York lassen wir uns wieder mit unserem Nissan Patrol nach Westeuropa verschiffen.Nach circa 2-3 Jahren werden wir voraussichtlich wieder in Basel ankommen.Dies wäre der Plan,welcher sicher anders rauskommen wird. Wir freuen uns auf euren Besuch (und nicht nur auf der Homepage!).
Details:
Aufbruch: 01.07.2010
Dauer: 3 Jahre
Heimkehr: 02.07.2013
Reiseziele: Griechenland
Schweiz
Kroatien
Türkei
Iran
Turkmenistan
Usbekistan
Kasachstan
China
Tibet
Nepal
Laos
Kambodscha
Thailand
Malaysia
Indonesien
Australien
Argentinien
Chile
Peru
Ecuador
Kolumbien
Costa Rica
Mexiko
Vereinigte Staaten
Der Autor
 
Aus dem Gästebuch (3/531):
karl maier 1502491888000
Hallo Patric !
Hab heute wieder mal in deinen Blog gescha­ut, in der Hof­fnung einen Ab­schlus­sbe­richt von deiner reise lesen zu können. War leider wieder nichts zu finden. Schade! Bin immer noch ein großer Fan deiner toll Ver­fas­ten Rei­se­berich­te. Werde bei Ge­le­gen­heit wieder mal nach­schau­en. Viel­leicht er­fah­re­ne ich/und deine große Fan Ge­mein­de dann wie du deine Reise beendet hast. lg . karl

Harald 1439109348000
Moin Pat­ric­,
stel­le ich doch gerade fest, das es den Blog immer noch gibt. Das ist ja schon mal gut. Nicht gut ist, dass die Ge­mein­de nix mehr von Dir hört. Ich hoffe sehr das das keine schwer­wie­gen­den Gründe hat und es Dir gut geh­t.
Wie alle anderen hier würde ich mit sehr freuen mal so einen Ab­schlus­sbe­richt zu be­kom­men. Oder ne Bucha­us­ga­be.­...
Al­so, gib Dir mal nen Ruck...
Falls wir nichts mehr von Dir hören bleibt mir nur zu sa­gen,­
war toll mit euch / Dir­

ta­ke care !
Ha­ral­d
Lan­ger­we­he
Smithg663 1407387486000
I do con­si­der all the ideas you've pre­sen­ted on your post. They're really con­vin­cing and can cer­tainly work. Still, the posts are very brief for no­vi­ces. May just you please extend them a little from next time? Thanks for the post. ef­kae­gaed­cebdcdd