USA-Reisebericht :2012 bis? - Pensioniert - unser Reise-Traum wird Wirklichkeit!

California: Sequoia NP 17.10.2012

Rechtzeitig fahren wir heute los...; doch zuerst fahren wir nochmals nach Visalia...! Wir müssen unsere Auto-Versicherung für einen Monat erneuern...; ein Gesuch haben wir schon bei der letzten Versicherung gestellt, die haben uns aber mitgeteilt, dass das Minimum 3 Monate sei und wann wir denn in Mexiko einreisen möchten...? 
Gestern bin ich in einem Einkaufszentrum auf eine neue Idee gekommen und die wollen wir heute ausprobieren...! 
Also los, nochmals zum Center - rein ins Büro... und mal fragen kostet ja nix...!
Grosses Stirnrunzeln auf der andern Seite - wo wir denn wohnen würden? Fixe Adresse haben wir nicht, aber die nette Dame hat sehr spontan reagiert, als ich ihr sagte - sie könnte doch ihre Adresse reinschreiben...! 
Am Schluss gehen wir nach etlichen Telefonaten - was ist denn das nun für ein Auto? Camper, Van oder Wohnmobil? - mit einer neuen Versicherungspolice aus dem Büro: Kostenpunkt mit gleichen Leistungen - $ 490.- für ein ganzes Jahr an Stelle von $ 850.- für drei Monate bei der andern Gesellschaft...! (Nähere Auskunft nur per Mail...!)
So - nun aber los!

Rechtzeitig fahren wir heute los...; doch zuerst fahren wir nochmals nach Visalia...! Wir müssen unsere Auto-Versicherung für einen Monat erneuern...; ein Gesuch haben wir schon bei der letzten Versicherung gestellt, die haben uns aber mitgeteilt, dass das Minimum 3 Monate sei und wann wir denn in Mexiko einreisen möchten...?
Gestern bin ich in einem Einkaufszentrum auf eine neue Idee gekommen und die wollen wir heute ausprobieren...!
Also los, nochmals zum Center - rein ins Büro... und mal fragen kostet ja nix...!
Grosses Stirnrunzeln auf der andern Seite - wo wir denn wohnen würden? Fixe Adresse haben wir nicht, aber die nette Dame hat sehr spontan reagiert, als ich ihr sagte - sie könnte doch ihre Adresse reinschreiben...!
Am Schluss gehen wir nach etlichen Telefonaten - was ist denn das nun für ein Auto? Camper, Van oder Wohnmobil? - mit einer neuen Versicherungspolice aus dem Büro: Kostenpunkt mit gleichen Leistungen - $ 490.- für ein ganzes Jahr an Stelle von $ 850.- für drei Monate bei der andern Gesellschaft...! (Nähere Auskunft nur per Mail...!)

So - nun aber los!

Die Landschaft Richtung Sequoia NP ähnelt sehr der gestrigen...; auf den Anhöhen Landwirtschaft...

Die Landschaft Richtung Sequoia NP ähnelt sehr der gestrigen...; auf den Anhöhen Landwirtschaft...

...und unterhalb die riesigen Plantagen von Orangen und Zitronen...

...und unterhalb die riesigen Plantagen von Orangen und Zitronen...

Schnell gewinnen wir an Höhe...

Schnell gewinnen wir an Höhe...

Zuerst besuchen wir die Tourist-Information... (?).. Eine Dame erklärt uns, ob wir zu den Mammutbäumen möchten...; dann sollen wir uns beeilen, es seien Bauarbeiten im Gange und wenn wir nicht oben seien, wenn der Pilot-Car vorfahre, müssten wir wiederum eine Stunde warten...; hopp - hopp...

Zuerst besuchen wir die Tourist-Information... (?).. Eine Dame erklärt uns, ob wir zu den Mammutbäumen möchten...; dann sollen wir uns beeilen, es seien Bauarbeiten im Gange und wenn wir nicht oben seien, wenn der Pilot-Car vorfahre, müssten wir wiederum eine Stunde warten...; hopp - hopp...

Bei solch kurvigen Verhältnissen schnell fahren ist ein Kunststück...; jedenfalls haben wir es geschafft und konnten im "Verbund" die Baustelle passieren...

Bei solch kurvigen Verhältnissen schnell fahren ist ein Kunststück...; jedenfalls haben wir es geschafft und konnten im "Verbund" die Baustelle passieren...

Aufstieg mit herrlichen Ausblicken...

Aufstieg mit herrlichen Ausblicken...

Geografie und Klima

Die Nationalparks Kings Canyon und Sequoia liegen nahe an einander im zentralen Teil der Sierra Nevada in Kalifornien. Sie befinden sich etwa 320 km nördlich von Los Angeles und ebenfalls etwa 320 km südöstlich von San Francisco. Beide Parks können in ungefähr vier Stunden von beiden Städten erreicht werden. Der Eingang zu Kings Canyon liegt ungefähr 80 km östlich von Fresno und der Eingang zu Sequoia ist ungefähr 55 km östlich von Visalia. Die Parks grenzen im Norden und Osten an die John Muir Wilderness. Im Süden und Westen grenzen sie an das Giant Sequoia National Monument und den Sequoia National Forest. Die Golden Trout Wilderness liegt im Süden und die Dinkey Lakes Wilderness liegt im Westen.

Das Gebiet der Parks erstreckt sich von ca. 412 m bis 4.418 m Höhe. Die Gebirgskette der Sierra Nevada bildet die Ostgrenze der beiden Parks. Unter den zahlreichen hier vorzufindenden Viertausendern befindet sich auch der höchste Berg der USA außerhalb Alaskas, der 4418 m hohe Mount Whitney. Die Entstehung des Gebirges ist auf plattentektonische Vorgänge zurückzuführen. Die Pazifikplatte wird seit rund 180 Millionen Jahren unter die nach Nordwesten treibende nordamerikanische Platte ins Erdinnere abgedrängt und aufgeschmolzen. Vor 17 Millionen Jahren wurde der westliche Teil des nordamerikanischen Kontinents von tektonischen Bewegungen erfasst, die zur Hebung und Dehnung der Kontinentalkruste führten. Während dieser Zeit wurde der Verlauf der Sierra Nevada stark nach Osten hin verworfen. Die östliche Verwerfungskante, die heute die hohe Gebirgskette entlang der Ostgrenze bildet wurde dabei um mehrere tausend Meter angehoben, wobei sich die Westseite senkte. Die exponierte Kante verwitterte rasch, und die tiefenvulkanischen Batholithe und Stöcke wurden teilweise freigelegt. In die sich langsam hebenden Gesteinsschichten fraßen die Flüsse tiefe, enge Täler, die die Eiszeitgletscher in den vergangenen 2 Millionen Jahren zu charakteristischen Trogtälern wie dem Kings Canyon ausweiteten.

Während im Sequoia-Nationalpark Klima sowie Vegetation subalpin bis alpin sind, findet man sich im benachbarten Kings Canyon unvermittelt in einem im Sommer heißen und trockenen Tal wieder, in welchem Wüstenpflanzen gedeihen. Die mäßigen Niederschläge fallen gleichmäßig auf das ganze Jahr verteilt.

Die Ureinwohner

Etwa seit dem 9. Jahrhundert lebten in verschiedenen Tälern der Parks drei Stämme der Shoshonen. Eine vierte, im San Joaquin Valley ansässige Gruppe hielt sich gelegentlich im heutigen Parkgebiet auf. Die erste Begegnung mit den Weißen erfolgte zu Beginn des 19. Jahrhunderts. In der ersten Hälfte des Jahrhunderts lebte man ohne nennenswerte gegenseitige Beeinträchtigung nebeneinander. Die Weißen fielen kaum ins Gewicht, da sie nicht selten die Lebensweise der Einheimischen übernahmen. Die Wende kam 1848, als Gold in der Sierra Nevada entdeckt wurde. Die ins Land strömenden Goldsucher, Abenteurer und Siedler verdrängten die ansässigen Menschen aus ihren Tälern. Es kam auf beiden Seiten zu Gewalttätigkeiten. 1862 wurde der größte Teil der einheimischen Bevölkerung durch aus Europa eingeschleppte Krankheiten wie Pocken, Masern und Scharlach niedergestreckt. Die Überlebenden verließen das Gebiet, und zogen ostwärts über die Sierra Nevada, so dass ab 1865 keine Ureinwohner mehr in der Region lebten.

EntdeckGoldrausch und das Zeitalter der Holzindustrie

Im Jahr 1839 war in einem Buch - das zunächst weitgehend unbeachtet blieb - erstmals von 'unglaublich großen' Bäumen die Rede, welche die Teilnehmer einer Expedition durch die Sierra Nevada im Jahre 1833 entdeckt hatten. Wirklich zur Kenntnis nahm man die Bäume jedoch erst aufgrund eines 1852 erschienenen Zeitungsartikels. Sogleich wurde mit dem Fällen einzelner Mammutbäume begonnen, um deren Dimensionen zu messen. Baumsegmente wurden zu Ausstellungszwecken an die Ostküste, später auch nach Europa, transportiert. An der Ostküste glaubte man zuerst an einen raffinierten Schwindel, da die Baumsegmente für den Eisenbahn-Transport hatten zersägt werden müssen. Wie sich schon bald herausstellte war das Holz der Sequoias von geringer Qualität. Trotzdem wurden zahlreiche Bäume gefällt. Sie fanden als Brennholz Verwendung oder wurden zu Zaunpfählen und zu einem geringen Teil zu Eisenbahnschwellen verarbeitet.

In den 1870er Jahren war das Gebiet des späteren Sequoia-Nationalparks eines der vielen Goldrauschzentren Kaliforniens. Mineral King, das Goldgräberstädtchen im südlichen Parkteil, stammt aus jener Zeit. 1881 ging der Goldboom so unvermittelt rasch zu Ende, wie er ausgebrochen war, und Mineral King wurde vorübergehend zur Geisterstadt. Mit dem kurze Zeit später einsetzenden Tourismus erwachte der Ort zu neuem Leben. Um 1880 hatte die Holzindustrie ihre Hochblüte. Ganze Waldpartien fielen der Säge und der Axt zum Opfer. Rinderzüchter trugen durch extensive Tierhaltung und Brandrodung zur Zerstörung der Wälder und Wiesen bei. Es folgten einige Siedler und mit der Kaweah Colony eine sozialistische Kommune, die aber nur von 1887 bis 1890 bestand und da sie keinen Eigentumstitel am Boden hatte, bei der Einrichtung des Nationalparks aufgegeben wurde.

Gründung der Nationalparks

Die Gründung der Nationalparks zum Schutz der stark beanspruchten Natur ist eng verbunden mit den beiden Pionieren Hale Tharp und John Muir. Von indianischen Freunden geführt, gelangt der Rinderzüchter und Goldsucher Hale Tharp 1858 als erster Weißer in den heute als Giant Forest bekannten Waldteil. Zeitweilig lebte er dort in einem umgestürzten hohlen Mammutbaumstamm, dem Tharp's Log. Dort besuchte ihn 1875 der Naturforscher und -schützer John Muir, der dem Giant Forest seinen Namen gab. Muir wurde einer der Hauptinitiatoren des Sequoia-Nationalpark-Projekts, welches 1890 verwirklicht wurde. Auf Initiative von Gustaf Eisen wurde die Fläche bald darauf verdreifacht. Im Jahr 1890 wurde auch der Grant-Grove-Nationalpark geschaffen, der 1940 in den neu geschaffenen Kings-Canyon-Nationalpark integriert wurde. Seit 1948 werden die beiden Parks gemeinsam verwaltet.

An den Hängen der niederen und mittleren Lagen der Sierra Nevada gibt es im Gegensatz zu den meisten anderen Nadelwäldern auf der Welt, die in der Regel durch eine einzige Baumart dominiert werden, eine beachtliche Anzahl verschiedener Baumarten. In diesem Teil der Parks vermischen sich Gelb-Kiefern, Weihrauchzedern, Amerikanische Weißtannen, Zucker-Kiefern und Riesensequoias, die oft in lockeren Gruppen - so genannten Groves - beieinander stehen, aber auch einzeln inmitten der anderer Bäume vorkommen.
Die zur Familie der Sumpfzypressen gehörenden Riesensequoias - auch Wellingtonien oder Mammutbäume genannt - gedeihen ausschließlich an den Westhängen der Sierra Nevada Mittelkaliforniens auf einer Höhe von 1200 bis 2400 m. Unter ihnen findet man die größten Bäume der Erde.

Der General Sherman Tree genannte Mammutbaum ist 84 m hoch und weist einen Basisdurchmesser von 10 m auf. Der Baum gilt als das größte Lebewesen der Welt. Die Riesensequoias werden vermutlich bis zu 3200 Jahre alt. Früher ging man sogar von einem Höchstalter von 4000 oder gar 6000 Jahren aus.

Der General Sherman Tree genannte Mammutbaum ist 84 m hoch und weist einen Basisdurchmesser von 10 m auf. Der Baum gilt als das größte Lebewesen der Welt. Die Riesensequoias werden vermutlich bis zu 3200 Jahre alt. Früher ging man sogar von einem Höchstalter von 4000 oder gar 6000 Jahren aus.

Grössenvergleich...!

Grössenvergleich...!

Baumtunnel...! Für uns hat's nicht gereicht...

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Ein neues Verkehrsschild...; gesehen haben wir keinen...

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Dafür als Ersatz...

Dafür als Ersatz...

...diesen schönen Rehbock...

...diesen schönen Rehbock...

Blick hinüber zum Kings-Canyon...

Blick hinüber zum Kings-Canyon...

Das herrliche Gebiet im Überblick...

Das herrliche Gebiet im Überblick...

Auf der Suche nach einem CP...

Auf der Suche nach einem CP...

Was einem da nicht alles über die Strasse läuft...

Was einem da nicht alles über die Strasse läuft...

Oberhalb des Pine Flat Lakes finden wir einen ruhigen, in der Art etwas besonderen CP...

Oberhalb des Pine Flat Lakes finden wir einen ruhigen, in der Art etwas besonderen CP...

Mal was ganz anderes...

Mal was ganz anderes...

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Wir beide sind in Pension und haben uns seit geraumer Zeit auf unsere Traumreise vorbereitet. Die Reise führt uns quer durch Kanada, hinauf nach Alaska und mehr oder weniger entlang der "Panamericana" südwärts bis nach Feuerland. Dabei wollen wir fremde Länder, Menschen und verschiedene Kulturen kennenlernen. Nicht nur Urlaub machen, sondern Zeit haben und das Leben geniessen. Immer getreu unserm Motto: "Der Weg ist das Ziel"...!
Details:
Aufbruch: 28.04.2012
Dauer: 6 Jahre
Heimkehr: April 2018
Reiseziele: Kanada
Schweiz
Deutschland
Vereinigte Staaten
Mexiko
Monaco
Live-Reisebericht: Peter Stocker + schreibt diesen Reisebericht live von unterwegs - reise mit!
Der Autor