Von Bangkok nach New York - unterwegs mit dem Around-the-world ticket

Reisezeit: Januar - September 2006  |  von Hannelore Daniel

Californien: Yosemite Nationalpark

19.08.06

Nach einem letzten gemeinsamen Besuch der "Crookiest Street of the World", die wir diesmal mit dem Auto hinunterduesen, verabschieden wir uns von Andi, der heute noch in San Francisco bleibt und morgen nach L.A. aufbricht. Wir fahren zum Yosemite Nationalpark. Wir schlagen unser Nachtlager im Stanislaus Forest auf, denn dort befindet sich der Sweetwater Campground. Im Nationalpark selbst wuerden wir um 16 Uhr nachmittags keinen Platz mehr bekommen. Wir geniessen den Abend bei obligatorischen Nudeln mit Tomatensosse.

20.08.06

30 Meilen sind es vom Sweetwater Campground bis zum Visitor Center des Yosemite Nationalparks. Wir trauen uns nicht, unser Zelt dort aufzubauen, denn der Gloeckner ist schon so mitgenommen, dass er mehr als drei Mal auf- und abbauen nicht ueberstehen wuerde.

Der Lower Yosemite Fall: eine riesige Menschenmasse tummelt sich am und im Wasser.

Der Lower Yosemite Fall: eine riesige Menschenmasse tummelt sich am und im Wasser.

In den Nationalpark fuehrt ein am Anfang verwirrendes System an Einbahnstrassen; es faehrt zwar ein kostenloser Bus, aber nur in der Umgebung des Visitor Centers, so dass jeder Besucher erst mal mit dem eigenen Auto quer durch den Park fahren muss.

Alte riesige Wurzeln findet man ueberall im Park

Alte riesige Wurzeln findet man ueberall im Park

Wir entscheiden uns heute nur kleine Wanderungen zu unternehmen: den Weg zum Lower Yosemite Fall und einen Rundweg um den Mirror Lake.

Am Mirror Lake suchen wir vergeblich einen See - nur eine groessere Wasserlache finden wir, in dem sich die Berge wunderschoen spiegeln.

Am Mirror Lake suchen wir vergeblich einen See - nur eine groessere Wasserlache finden wir, in dem sich die Berge wunderschoen spiegeln.

Der Weg um den Mirror Lake ist wenig interessant, aber in dem kleinen Fluss mit dem glasklaren eiskalten Wasser baden wir unsere Fuesse.

Hanni im Mirror Lake mit den Bergen als grandiose Kulisse.

Hanni im Mirror Lake mit den Bergen als grandiose Kulisse.

21.08.06

Wieder heisst es eine Stunde fahren bis wir an unseren Startpunkt fuer die Wanderung kommen. Aber vorher erleben wir noch ein besonderes Highlight:

Ein junger Schwarzbaer nimmt neben der Strasse sein Fruehstueck ein.

Ein junger Schwarzbaer nimmt neben der Strasse sein Fruehstueck ein.

Ein Ranger passt auf, dass es an der Strasse aufgrund des Baers nicht zu einem Verkehrschaos kommt oder falls der Baer es sich ueberlegt, dass er gerne mit den vielen Menschen an der Strasse Bekanntschaft schliessen moechte.

Blick aufs Yosemite Valley - es ist atemberaubend.

Blick aufs Yosemite Valley - es ist atemberaubend.

Der Nevada Fall ruft uns. Über den John Muir Walk machen wir uns mit einer großen Menschenmenge auf. Nach einer halben Stunde werden die Wanderer weniger und schliesslich sind wir fast alleine.

Daniel vor den Nevada Falls

Daniel vor den Nevada Falls

Oben angekommen finden wir einen wunderbar erfrischenden Fluss, der sich beim Nevada Fall ueber die Klippen stuerzt.

Kaum setzen wir uns nieder, lassen unsere Füsse ins kuehle Nass baumeln und geniessen unser Picknick, leisten uns schon die frechen Squirrel Gesellschaft. Sie hoffen darauf, dass sie uns Leckereien aus der Tasche klauen koennen.

Kaum setzen wir uns nieder, lassen unsere Füsse ins kuehle Nass baumeln und geniessen unser Picknick, leisten uns schon die frechen Squirrel Gesellschaft. Sie hoffen darauf, dass sie uns Leckereien aus der Tasche klauen koennen.

Die Wege sind im Yosemite nicht immer vorbildlich ausgeschildert und so finden wir uns beim Rückweg auch wieder auf dem John Muir Track wieder, obwohl wir den Mist Trail erwandern wollten. Aber wir lernen dafür Aesukh und Glenn aus Arizona kennen, die wie wir den anderen Weg nicht finden.

Unsere Leidensgenossen Aesukh und Glenn

Unsere Leidensgenossen Aesukh und Glenn

An der Toilette am Lower Yosemite Fall fuehren wie eine Ganzkoerperreinigung durch, was nur mit Hilfe eines Waschbeckens gar nicht so einfach ist.

Die Sonne streichelt noch einmal ueber die Berge.

Die Sonne streichelt noch einmal ueber die Berge.

Die Sonnenuntergaenge begeistern uns immer wieder aufs Neue und wir koennen uns nicht daran satt sehen.

Daniel im Abendrot

Daniel im Abendrot

Wir koennen noch ein paar schoene Augenblicke am Fluss erleben, bevor die Sonne untergeht. Danach heisst es fuer uns wieder eine Stunde bis zum Sweetwater Campingplatz fahren.

Man kann verstehen, warum sich John Muir so dafuer eingesetzt hat, dass diese Natur fuer die Nachwelt in Form eines Nationalparks erhalten bleibt.

Man kann verstehen, warum sich John Muir so dafuer eingesetzt hat, dass diese Natur fuer die Nachwelt in Form eines Nationalparks erhalten bleibt.

Auch hier hat ein Feuer die Baeume in karge Stecker verwandelt.

Auch hier hat ein Feuer die Baeume in karge Stecker verwandelt.

© Hannelore Daniel, 2006
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Das Examen so gut wie in der Tasche und danach mehr als ein halbes Jahr Zeit, bis das Referendariat beginnt... Da bietet es sich an ein wenig die Welt anzusehen
Details:
Aufbruch: 14.01.2006
Dauer: 8 Monate
Heimkehr: 04.09.2006
Reiseziele: Thailand
Laos
Pakse
Kambodscha
Malaysia
Tioman
Singapur
Indonesien
Australien
Neuseeland
Fidschi
Vereinigte Staaten
Valley Of Fire
Californien
Der Autor
 
Hannelore Daniel berichtet seit 19 Jahren auf umdiewelt.
Reiseberichte von Hannelore sind von der umdiewelt-Redaktion als besonders lesenswert ausgezeichnet worden!
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