USA-Reisebericht :Hawaii - mit und ohne Wellen

Kauai - Princeville: Hanalei Bay

Früh geht es wieder an den Strand der Hanalei Bay. Beim Pier sind die Wellen heute so, dass ich mir das Paddeln und Surfen auch im Stehen zutraue, die Wellenhöhe dürfte 0,5 .. 1 m sein. Das Balance halten ist aber sehr viel anstrengender als auf ruhigen Binnengewässern. Nach etwa einer Stunde mache ich Schluss und schaue den anderen Surfern zu.

Bei der Gelegenheit sei angemerkt, dass es auf den Wellen ein Etikette gibt: Mit einem Paddelboard möge man den Surfern ohne Paddel "den Vortritt" lassen. Bei den niedrigen Wellen war dass nie ein Problem, denn es gab immer genug "Platz" für alle. Die Surfer ohne Paddel haben es ja schon schwer genug. Sie müssen im Liegen eine ganze Strecke mit den Händen hinaus paddeln und dann noch im richtigen Moment aufspringen. Da ist es schon viel komfortabler, wenn man sowieso steht. Man kommt kraftsparender voran und hat einen guten Überblick. Die SUP-Boards sind größer als die ortsüblichen Surfboards. Meines wurde von Einheimischen liebevoll als "floating garage door" tituliert. Ein solches aufblasbares Board ist natürlich für "Wellen" gar nicht optimal. Die weiche Oberfläche minimiert aber das Risiko, sich selbst und andere zu verletzen, wenn der Wellenritt mal nicht so gelingt. Aus einem ähnlichen Grund ist es als SUP-Anfänger ohne eigenes Board sinnvoll, sogenannte "Softboards" zu auszuleihen. Die haben wenigstens oben eine weiche Auflage, es bleiben die harten Kanten ringsherum und die starre Finne.

Kurz vor Mittag geht es noch zum Anini Beach. Für SUP ist es mir zu windig, den Windsurfern ist es gerade recht. Ich finde zwei sehr ergiebige Schnorchelstellen rechts vom Beach Park mit vielen Fischen und Korallen.

Zum Lunch fahre ich nach Kilauea und genehmige mir in der Bäckerei eine Shrimps-Suppe. Ich schaue mir noch die Mündung des Kilauea-Flusses an, aber schon das Ambiente auf dem Parkplatz sagt mir nicht zu.

Da fahre ich lieber nochmal zum Kalihiwai Beach. Der Kalihiwai-River ist immer wieder ein besonderes Naturerlebnis.

Anschließend genieße ich noch ein Bad in der Brandung des Kalihiwai Beach. Am späten Nachmittag ist noch Zeit, das Princeville-Center zu erkunden. Lapperts Ice Cream in der Geschmacksrichtung Kauai Pie ist wirklich gut.

© Uwe H, 2017
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Hawaii ist immer eine Reise wert, diesmal die Inseln Kauai und Oahu. Vor früheren Urlauben kenne ich die Inseln ganz gut. Trotzdem gibt es immer neue Erlebnisse und Entdeckungen. Diesmal hatte ich mir vorgenommen, die Inseln auch vom Wasser aus zu erleben.
Details:
Aufbruch: April 2016
Dauer: unbekannt
Heimkehr: April 2016
Reiseziele: Vereinigte Staaten
Der Autor
 
Uwe H berichtet seit 5 Jahren auf umdiewelt.