USA-Reisebericht :USA Westcoast 29.09.2017 - 21.10.2017

Tag 10 - SF Festivals

Kannst du dir ein Festival in Deutschland ohne Bier vorstellen?

Und wie gut die Nacht war. Wir haben wie Babies geschlafen und wollen uns kaum aufraffen als der Wecker klingelt. Aber wir müssen los, unser wundervolles Cabrio wieder abgeben Deswegen sind wir überpünktlich beim Frühstück, denn das wollen wir nicht verpassen. Und tatsächlich schlägt es auch das Frühstück aus dem Tropicana in Vegas. Die Auswahl ist riesig und es gibt Nutella und Marmelade, sogar Ketchup und Tabasco in Minifläschchen Ich liebe sowas. Wir futtern bis zur letzten Minute und müssen uns dann wirklich beeilen. Denn der Weg ist nicht kurz, wir müssen noch tanken und der Flughafen in San Francisco ist riesig und es braucht seine Zeit, bis man die Car Rentals erreicht hat. Und wir schaffen tatsächlich eine absolute Punktladung und schmeissen in Windeseile unseren Kram aus dem Auto um bloß keinen Aufschlag zahlen zu müssen. Aber alles easy, wir kriegen unsere Quittung und merken wieder, wie entspannte die Autovermietungen hier sind. Also auf in die Stadt

Wir nehmen die BART, die ca. 40 Minuten braucht und landen im Financial Disctrict, von wo wir noch einen Bus brauchen, der uns nach Japan Town bringt. SF ist wirklich unfassbar teuer an Unterkünften und ich war ganz froh ein bezahlbares Zimmer mit eigenem Bad gefunden zu haben. Im selben Preissegment lagen wir ansonsten eher bei 8-Zimmer-Hostels...mein absolutes No Go. Und Japan Town liegt noch recht zentral zwischen Golden Gate Park und Bay Area und ist nicht so runtergekommen.

Rubi begrüßt uns herzlich und nimmt unsere Koffer entgegen, obwohl unser Zimmer noch bis nachmittags belegt ist. Aber die Stadt mit Koffern erkunden wäre auch echt uncool gewesen. So sind wir entspannt und laufen den Weg bis zum Yachthafen. Das Wetter ist für Oktober ungewöhnlich sonnig und warm und richtig sommerlich. Am Hafen angekommen sehen wir, dass noch Fleet Week ist. Hierbei gibt es verschiedene Stände und Events des US Militärs um dieses vorzustellen und zu zelebrieren. Es ist wirklich interessant. Viele Amerikaner begrüßen die Soldaten mit "Thank you for your service", kommt einem auch ungewöhnlich vor. Aber der Nationalstolz ist hier eben ein Anderer und ebenso der Respekt für die Army.
War schauen uns interessiert das Spektakel an und lassen uns dann mit einem Korb frischer Erdbeeren (jaaa hier gibt es tatsächlich noch welche) am Hafen nieder um die Flugshow zu sehen. Von Fallschirmspringern über Militärjets bis zu Synchron-Flugshows gibt es hier stundenlang alles zu sehen. Ganz cool und mal wieder bei uns zu Lande kaum vorstellbar Aber wir wollen heute noch ein paar andere Dinge sehen.

Ooooh Erdbeeren <3

Ooooh Erdbeeren <3

Wir nehmen den Bus zum Golden Gate Park, denn dort soll heute der letzte Tag des Hardly Strictly Bluegrass Festival stattfinden. Der Eintritt ist frei, es gibt viele Bühnen mit alternativer Musik und um die 50 Buden mit verschiedenen Snacks und Getränken. Genau das Richtige für uns also Tatsächlich wird aber nirgends Alkohol verkauft, für deutsche Festivals wäre das wohl ein No Go Entsprechen dem Wetter ist es unfassbar voll, aber man kann sich dennoch gut bewegen. Das Gelände ist überraschend weitläufig und wir brauchen einige Zeit bis wir an allen Bühnen vorbei sind. Die Stimmung ist wirklich toll und wir essen einen wahnsinnig guten Japapeno Burger, dazu gibt es Ginger-Lime-Lemonade. Dabei amüsieren wir uns über die wirklich verrückten Leute. Man denkt immer, auf deutschen Festivals sieht man schon so manchen Paradiesvogel. Aber im Vergleich zu hier ist es nichts Passender Weise wird man praktisch permanent von einem leichtem Marihuana Duft begleitet. Alles alternative eben...und so ist es spät am Nachmittag als wir das Gelände verlassen und Richtung Painted Ladies gehen. Das Festival war wirklich ein cooles Erlebnis!

Das Festival bei bestem Wetter

Das Festival bei bestem Wetter

Inklusive interessanter Besucher

Inklusive interessanter Besucher

Das wäre schön

Das wäre schön

An den Painted Ladies angekommen beginnt die Sonne bereits unterzugehen. Wir genießen etwas den Ausblick auf die Stadt und machen ein paar Fotos und laufen dann die wenigen hundert Meter bis zu unserem Apartment. Da uns nichts besser einfällt genehmigen wir uns wieder ein schnelles Abendessen im Panda Express und kaufen im Safeway ein, ehe wir uns auf unser Zimmer verkrümeln. Während ich noch fernsehe ist Martin schon wieder totmüde...morgen haben wir aber ja auch wieder viel vor

Wen erinnert es noch an Full House?

Wen erinnert es noch an Full House?

© Johanna Bley, 2017
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Die Westküste war schon lange ein Traum von uns. Schon 2014 wollten wir hin aber haben es doch immer wieder verschoben. Im Herbst 2017 haben wir dann endlich die Staaten unsicher gemacht. 22 Tage, 4 Staaten und jede Menge zu sehen...
Details:
Aufbruch: 29.09.2017
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 21.10.2017
Reiseziele: Vereinigte Staaten
Der Autor
 
Johanna Bley berichtet seit 25 Monaten auf umdiewelt.
Bild des Autors
Johanna über sich:
Jahrelang gab es soviel Wichtigeres...und 2015 war es dann soweit: mein Reisejahr! Von Rom über London, einmal quer durch Irland, nach Mailand und schließlich auf Rundreise durch Vietnam. Ich will die Welt sehen! Und euch nehme ich mit