USA-Reisebericht :USA 2017 - Florida, NBA-Spiel in Atlanta und Heilig Abend im Zug nach New York

In Atlanta vor der Zugfahrt

Nachdem es gestern Abend doch etwas spät geworden ist, habe ich heute Nacht super geschlafen und bis erst um 7 Uhr aufgewacht. Als ich dann aber wach war, habe ich Fluglärm, heute durch startende Flieger, als extrem laut wahrgenommen. Entweder habe ich super gesschlafen oder sie erst jetzt begonnen.
Heute ist Heilig Abend und mein Aufenthalt in Atlanta und auch der ganze Kurztrip neigt sich dem Ende. Heute Abend fährt mein Zug nach New York City und morgen Abend fliege ich wieder nach Hause.

Nach dem Frühstück (Umfang etwa wie gestern) schreibe ich noch bis kurz vor 11 Uhr und gehe pünktlich zum Checkout. Danach fahre ich mit dem Auto zur Bahnstation College Park und parke dort. Mit der Bahn geht es dann bis zur Station Peachtree Center, von wo ich zu Fuß zum Coca Cola Museum (World of Coca Cola) laufe. Es sind etwa 800 Meter und in gut 10 Minuten zu schaffen.

Das Museum ist inmitten eines großen Freigeländes gebaut.

An diesem Ticketschalter ist einiges los, da man auch mit Bargeld und nicht nur mit Karte bezahlen kann.

Ich gehe an den Schalter nebenan und zahle mit Mastercard, der Eintritt kostet für Erwachsene pro Person $18,60 ($17 plus Tax).

Nach Scannen meiner Eintrittskarte, Kontrolle mit Schleuse und Durchsuchung meines Rucksackes, kann ich rein.

Zur Begrüßung gibt es eine kleine Dose Cola nach Wahl. Ich nehme die "Grüne" Cola Life.

Im gleichen Raum werden erst mal alle neuen Besucher gesammelt und dürfen dann gemeinsam (nicht zu viele auf einmal) in den nächsten Raum.

Hier werden wir von einer jungen Dame begrüßt, die so ein bisschen die Coca Cola Geschichte und ein paar Anekdoten erzählt.

Überall hängen Coca Cola Schilder und Ähnliches.

Hinter einer Glasscheibe befinden sich die besseren Stücke des Museums.

Diese Porzellankaraffe ist das älteste Stück des Museums und stammt vom Ende des 19. Jahrhunderts. Zu dieser Zeit gab es noch kein Cola in Dosen oder Flaschen und das Cola wurde mit Sirup und Wasser in dieser Karaffe gemischt.

Danach wurden wir in einer weiteren Raum mit einer großen Kinoleinwand geführt. Was der gezeigte Film (es ging hauptsächlich um Überaschungen) mit Coca Cola zu tun hat, erschließt sich mir nicht.

Nach Ende des Filmes war die geführte Tour zu Ende und man kann die Bereiche des Museums alleine besuchen, alles ist selbst erklärend.

Momentan ist natürlich alles weihnachtlich geschmückt und dekoriert.

Direkt nach dem Kinoausgang kann man sich mit dem berühmten Polarbär fotografieren lassen, hier herrscht natürlich ein riesen Andrang und eine große Schlange.

Ich fotografiere ihn von der Seite alleine, ohne mich irgendwo anzustellen.

In diesem Abschnitt wird hinten Glasscheiben gezeigt, wie die Flaschen abgefüllt, verpackt usw. werden.

Dieser Wagen wird schon lange nicht mehr zur Auslieferung benutzt und ist ein echtes Museumsstück.

Diese Ansammlung von verschiedenen Coca Cola Kühlschränken hat mir gut gefallen.

An dieser Wand sind Werbetafeln der unterschiedlichsten Länder gesammelt.

Auch Deutschland ist vertreten .....

.... und auch Thailand.

Hier wird aufgelistet bei welchen großen Sportveranstaltungen Coca Cola Sponsor war.

Natürlich auch bei den Olympischen Spielen in Atlanta 1996.

Auf diesem Sofa lassen sich Paare gerne fotografieren.

Zu guter letzt kann jetzt noch Cola und ander Getränke so viel man möchte getrunken werden. Zunächst kommt ein Raum, in dem die Stände nach Erdteilen aufgeteilt sind und es spezielle Getränke verschiedener Länder, dieser Erdteile, zum Probieren gibt.

Der Stand für Nordamerika ....

.... und für Europa.

Kurz vor dem Ausgang sind dann die üblichen Getränke von Coca Cola (also auch Fanta, Sprite usw.) in allen möglichen Variationen zum Probieren bereit gestellt.

Nach dem Ausgang kommt dann noch der Shop, wo es alles zu kaufen gibt, was Coca Cola so anbietet.

Ich laufe wieder zur METRA Station und mache mich auf den Rückweg zu meinem Auto. Da es Essenszeit ist, will ich zum Abschluß nochmal mein Lieblingsburger Restaurant Nr. 2 besuchen.

Dies ist ein Laden, an dem man sich die Getränke selber holt und kostenloser Refill kein Problem ist. Die Auswahl liegt wie beim Cola Museum auch bei bestimmt 100 verschiedenen Getränken.

Und last but not least muss ich noch zu Krispy Kreme und ein paar der leckeren Donuts kaufen und einen Kaffee trinken.

Hier sieht man mal die große Auswahl der verschiedenen Sorten.

Dies ist einer der größeren Läden von Krispy Kreme und im hinteren Bereich sieht es eher aus wie eine Donut-Fabrik. Durch eine Glasscheibe kann mann die Herstellung der Donuts beobachten.

Ich nehme heute 4 Stuck (Original, Schokolade und Erdbeer), 2 zum hier Essen (schmeckt sehr lecker) und 2 für Heilig Abend im Zug.

Auf dem Weg zum Flughafen um den Mietwagen abzugeben, finde ich eine ESSO-Tankstelle, die günstig ($2,20 pro Gallone) ist.
Ich bezahle zunächst $25 und bekomme §2 zurück, da nur Benzin für $23 rein passt.
Mit einem Tachostand von 2803 Meilen habe ich das Auto übernommen, jetzt hat er beim Tanken 3779 Meilen auf der Uhr.

Somit habe ich für knappe 1000 Meilen (ca. 1600 Kilometer) insgesamt $71 Benzin verbraucht. Das sind bei einem Durchschnittspreis von ca. $2,25 pro Gallone den ich in etwa bezahlt habe, etwa 31,6 Gallonen, was ca. 120 Litern Benzin entspricht. Das macht dan einen Durchschnittsverbrauch von 7,5 Liter und kosten von etwa 3,80 Euro pro 100 km.

Nach dem Tanken fahre ich direkt zur Wagenrückgabe für Mietwagen, welche in Atlanta am Domestic Terminal ist.

Alamo ist das hinterste Parkhaus, wenn man reinfährt.

Die Rückgabe ist innerhalb kürzester Zeit erledigt und ich bekomme um 17:30 Uhr meine Quittung für die Rückgabe.

Direkt an der Wagenrückgabe geht es über eine Brücke in ein Gebäude, in dem der Airportshuttle (eine Art führerloser Skytrain) zum Domestic Terminal fährt.

Noch eine Rolltreppe hoch und ein paar Meter laufen, dann kommt schon der Shuttle, die nächste Abfahrt ist in 90 Sekunden.

Der Shuttle hat vor dem Domestic Terminal noch einen weitern Stop, die Fahrzeit zwischen den Stationen beträgt ca. 1-2 Minuten.

Von der Endstation des Shuttle kommt man direkt zum Eingang Domestic Terminal South und da nehme ich den gleichen Weg wie Vorgestern, als ich mit dem Hotelshuttle angekommen bin.

Es steht schon ein Zug der Goldline bereit, nachdem ich eingestiegen bin, fährt er sofort los und ich fahre bis zur Station Arts Center.

Dort fahre ich mit den Rolltreppen nach oben, um wieder den Bus Nr. 110 vom Vorplatz zu nehmen. Der Bus wartet heute schon und ich kann um 18:05 Uhr einsteigen.

Nachdem der Bus vorgestern Nachmittag wegen Stau nicht direkt an der Amtrak Station, sondern ein paar Meter weiter gehalten hat, frage ich den Fahrer nach der richtigen Haltestelle. Er verspricht mir die Station auszurufen, da müsste ich dann aussteigen.
Wir stehen noch 15 Minuten, bis die Fahrt los geht. Ich nutze die Zeit um für meinen Flug morgen Abend nach Frankfurt/Main schon mal online einzuchecken. Ein mobiles Ticket ist nicht möglich und ich muss mir morgen am JFK ein Papierticket holen.
Nach kurzer Fahrt bin ich dann um 18:25 Uhr an der Amtrak Station. Nicht schlecht, 55 Minuten nach der Mietwagenrückgabe und das mit Gepäck.

© 1000 Baht, 2017
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Von Frankfurt/Main mit dem Flieger nach Florida und weiter mit dem Auto nach Atlanta. Dort Nowitzki (Dallas Mavericks) gegen Schröder (Atlanta Hawks) schauen und anschließend mit dem Amtrak nach New York. Von dort Heimflug nach Frankfurt/Main.
Details:
Aufbruch: 15.12.2017
Dauer: 12 Tage
Heimkehr: 26.12.2017
Reiseziele: Vereinigte Staaten
Der Autor
 
1000 Baht berichtet seit 4 Jahren auf umdiewelt.
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